Wirtshaus „Zur Baustelle“

Das Gasthaussterben ist in aller Munde, Wirtshäuser mit „baumbeschatteten Gastgarten“ im Umkreis des Zentrums  von Waidhofen / Ybbs wurden wirtschaftlich längst „wegrationalisiert„. (Weißes Rössl, Türkenpfeiferl, Goldener Ochs, Zwettler Milli, Zur Sonne, Willenpart)

Noch haben  wir mit dem Gasthof zur Linde in der Unteren Burg  einen echten Vorzeigebetrieb – Beste regionale Küche mit  einen bei allen beliebten Gastgarten mit großen Bäumen. (Linde und Kastanienbaum)

Dazu eine Wirtin, welche wir alle so lieben. Maria nahe

Sie hat nach dem Tod von Toni (er wäre 2019 runde 70 geworden) alles auf sich genommen, eine schwere Last sowohl für Körper und Geist, wer das „Wirtshausleben“ von innen kennt, weiß das.

Anton Üblacker und Maria Üblacker 1997

Wenn es etwas „zu feiern“ gab, waren die Politiker meist „rasch vor Ort“

Aber in der rauen Wirtschaftspraxis wird es Maria  immer schwerer gemacht, an die politisch Verantwortlichen  zu glauben. Seit 4 Jahren !!!!  wird immer einmal während  der Gastgartenöffnungszeiten  (Mai, Juni, Juli, August, September) aufgegraben, so als ob es kein Frühjahr und keinen Herbst für solche Arbeiten in Waidhofen gäbe.

Nach Kanal, Wasser, Glasfaser in den letzten 3 Jahren ist es diesmal der Trafo neben dem Gastgarten, der abgetragen und dann wieder errichtet wird. 14 Tage im Juli soll das dauern, einige Tage wird  der Betrieb vielleicht überhaupt gesperrt werden.

Das ist der offizielle Plan, und jeder kann sich selbst ein Urteil bilden:
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Maria hat diesem Plan zustimmen müssen, ein vorheriger Plan wäre noch schädigender für den Gasthofbetrieb gewesen. Sicher ist es nötig, die Energieversorgung Waidhofens zu sichern, daher ist diese Neuerrichtung der Trafostation durch die EVN gerechtfertigt – aber wäre das im Oktober nicht möglich gewesen, wenn der direkt anschließende Gastgarten und das Gasthaus in Urlaub ist ?

Und  diese Abrissarbeiten werden auch Staub und andere Unannehmlichkeiten bringen und damit den Gasthausbetrieb in der Hauptsaison weiter einschränken.

Kann sich denn wirklich niemand in Maria Üblacker hineindenken,
denkt niemand daran, daß diese unentwegten Belastungen für sie und ihren Betrieb rasch einmal ein  „Umdenken“ bei ihr herbeiführen könnte ?

Stammgast Hans Kittl überreicht hier im Namen der Freunde des Hauses „Üblacker“ einen Blumenstrauß an Maria ….

Kittl Maria hoch

….vielleicht sollten in den nächsten Tagen vermehrte Besuche im Gasthaus stattfinden um Maria den nötigen Mut zuzusprechen
……wir dürfen sie in diesen schweren Tagen jetzt nicht alleine lassen.

Der Trafo vor dem Gastgarten – einfach zum Nachdenken!