Endlich vom Rigol befreit

Wer die aktuelle Baustellenifo auf der Homepage der Stadt Waidhofen an der Ybbs liest wird sich über das veraltete Titelbild wundern. Da gibt es noch den alten Steg zu sehen, und auch die Ybbs fließt noch so schön über die alte Wehr.
https://waidhofen.at/baustellen-corner

Ausschnitt des Titelbildes:
Titelbild Magistrat Baustellencorner

Dafür sind die Infos selbst sehr aktuell, wie z.B. diese Meldung vom 10.7.2019:

Schadhaftes Rigol am Freisingerberg wird teilweise entfernt

Arbeiten zwischen Forellenbrunnen und DM

Im Zuge der Innenstadtgesteltung im Jahr 2000 wurde am Freisingerberg, über die gesamte Fahrbahn oberhalb des Forellenbrunnens, ein Rigol zur Ableitung der Straßenwässer errichtet. Mittlerweile ist diese Entwässerungsrinne aufgrund der ständigen Belastung so defekt, dass es ständig scheppert und nicht mehr zu reparieren ist. Daher wurde nun geprüft, ob es überhaupt unbedingt notwendig ist oder entfernt werden kann. Dabei hat sich herausgestellt, dass der schadhafte Bereich des Riogls entfernt werden kann, ohne die Oberflächenwasserableitung entscheidend zu verschlechtern. Der betroffene Bereich wird mit Pflastersteinen verschlossen.

Die Arbeiten werden durch den städtischen Bauhof durchgeführt und sollen bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Der Verkehr wird dabei nur unwesentlich beeinträchtigt.

Um Verständnis wird gebeten!

Tatsächlich schadet es nicht, wenn dieses sinnlose Rigol endlich entfernt wird.
Wer noch in der Stadt wohnt (es werden immer weniger) konnte die letzten 19 Jahre bei Regen gut beobachten, wie sinnlos dieses riesige  Abwasserregol von Anfang an (im Jahre 2000 eingebaut) war.

Immer wieder mußten Reparaturen durchgeführt  werden, obwohl dieses Rigol gar nie gebraucht wurde. Denn der Freisingerberg „hängt auf die andere Seite“, und dort rinnt eben dann auch das Wasser hin.

Oft wurde darauf hingewiesen, aber man reparierte lieber als zuzugeben, daß dies damals unter Bürgermeister Mair ein „echter Planungsfehler“ war.

Nun ist es aber soweit, das Rigol wird entfernt 
man kann also doch auch klüger werden

Vielleicht kommt die Stadtverwaltung auch einmal drauf, daß auch das Fahrbahnpflaster eine Fehlplanung war.

Einige Bilder aus der Innenstadt:

Pflaster Freisingerberg DM 2 (2)

Die Pflastersteine durchzuschneiden und dann auch noch mit einer Krümmung nach unten zu verlegen war eine „Fehlplanung“ um es vornehm auszudrücken.

 Jährliche Sommerbaustellen  im Fremdenverkehrsort Waidhofen / Ybbs (mit der höchsten Fremdenverkehrsabgabe)  ist die Folge
– aber man bittet wenigstens um Verständnis:
https://waidhofen.at/baustellen-corner/news/punktuelle-instandhaltungsmassnahmen-am-innenstadtpflaster

Bei der NÖ. Landesaustellung 2019 in Wr. Neustadt  wird ein Spruch groß ausgestellt, welcher von Alexander Mitscherlich (geb. 1908) ausgesprochen wurde.
Und er passt heute besser denn je auf den Verein „Kubus, nein danke“ und seine 3000 einstigen Unterschiftenleister gegen den Kubus:

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