Krampustag – heuer ohne Krampusumläufe und Nikolobesuche, aber es gibt wie immer beim Kulturkreis Freisingerberg, eben digitale Lösungen:

Die Premiere dieses Videos erfolgt am 5. Dezember um 17 Uhr:
Hier im Blog um 16:59 einloggen – Pfeiltaste drücken – dann ist man live bei der Premiere dabei – es ist ein Viedo für Kinder, daher sollte man auch diese vor den Bildschirm holen – Dauer ca. 4 Minuten:

Nikolaus und Krampus – digital beim Kulturkreis Freisingerberg

Und auch Stadtdichter Fred Eichleter hat coronabedingte Änderungen
beobachtet und gleich mit einem köstlichen „Krampusgedicht“ bedacht.

In vierundzwanzig Häuser leuchtet
im Advent ein Lichterschein,
denn sie sollen ein Kalender
bis zum „Heiligen Abend“ sein!

Bürgermeister gab den Segen!
d’ Kaufmannschaft macht fleißig mit,
Hausbesitzerhände helfen,
…uns‘re Stadt wird weihnachtsfit!

Beim „Piaty“ schaut ein Krampus
von der Auslage heraus!
So ein Gruß vom „Zwetschkenkrampus“
ist für dieses Bäckerhaus…

…seit Jahrzehnten eine Botschaft,
aber äußerst lieb gemeint,
weil nach „bösen“ Krampusnächten
hell das Licht der Sonne scheint!

Sollt‘ sich trotzdem jemand schrecken,Bürgermeister oder so,-
raten wir zu frommen Hoffen
auf den heil‘gen Nikolo!

Stadtpfarrer Herbert Döller beschreibt den „Heiligen zum 5. Dezember

Der 5. Dezember war in Waidhofen an der Ybbs jahrelang ein besonderer Tag. Bei den Kindern war das Erscheinen des Nikolo mit seinen Krampussen vor der Bäckerei Hartner ganz besonders beliebt. Hier eine Erinnerung daran:
https://piaty.blog/2018/12/02/nikolaus-bei-hartner/

Und auch bei Piaty war dieser Tag immer ein „Besonderer“

Schon vor rund 100 Jahren war es bei Piaty Tradition, daß Fritz Haselsteiner (späterer Gründer der „Waidhofner Volksbühne“) als Nikolaus am 5. Dezember in die Bäckerei kam, um dort mit Krampusgedichten allen die „Leviten zu lesen“.

Vieles davon ist leider verlorengegangen, aber auf vergilbtem Papier, mit Schreibmaschine beschriebenen 10 Seiten, sind die Krampusgedichte aus dem Jahre 1939 noch vorhanden. Diese Gedichte beinhalten neben Texten mit persönlichem Bezug auch einige historisch wichtige Stellen – z.B. Wie sah damals der Nikolaus die Nazizeit, Kriegszeit usw. ? …. ohne dabei zu wissen wie das dramatisch enden wird.

Sein Sohn, Professor Fritz Haselsteiner, liest kurze Abschnitte daraus.
Aufgenommen am 4. 12. 2020 in der Ybbstaler Volkskundesammlung:

Krampusgedicht 1939 – von Fritz Haselsteiner sen. gelesen von Fritz Haselsteiner
NÖN vor 10 Jahren – Filmabend Schabernack mit Haselsteiner Gedicht

Zum Nikolaustag 2020 gibt es hier noch eine nähere Betrachtung:
https://piaty.blog/2020/11/29/digitaler-nikolaus-2/

Das „Video“ zum Krampustag

Auch der „digitale Krampus“ hat seine „eigene Seite“
https://piaty.blog/2020/12/03/der-digitale-krampus/

Und dazu hat sich der Krampus (Renate Wachauer) auch einen Reim gemacht.

Der Krampus bestraft mit seiner Rute ,aber nur das schlimme, nie das Gute

Die Kinder sich die Strafe merken,
damit das Gute in sich stärken.

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