2020-12-24T19:00:00

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zum heiligen Abend 19 Uhr

Zum heutigen Titelbild, dem 12. Türchen des Innenstadt Adventkalenders, ist Fred Eichleter ein sehr langes und besonders liebes Gedicht eingefallen:

Das zwölfte Fenster vom Kalender
das sieht man jetzt am Hause Erb!
Jahrzehnte diente dieses Stadthaus
Familien zum Broterwerb!

Die wunderbare Hausfassade
gibt jedem, der das Haus bewundert
geschichtlich einen tollen Einblick
und führt zurück
ein paar Jahrhundert‘!

Aus Bienenwachs zog
man dort Kerzen!
Ihr süßlich, milder Honigduft
liegt scheinbar in den alten Mauern
noch immer herrlich in der Luft!

( S‘ ist fraglich,ob das „Kerzenweiberl“
vom Sonntagberg hier Kundin war!
Es gibt zwar
ein Gedicht ums „Weiberl“,
doch darin steht das auch nicht klar!)

Und auch ein and‘res ,altes Handwerk
hat sich bis heut‘ im Haus erhalten,
Lebkuchen gibt‘s auf viele Arten,
Rezepte sind noch von den Alten!

Der Schwerpunkt
aber sind die Kuchen,
die Torten und die crem‘gen Schnitten,
und Zuckerwaren, wo die Kinder
mit Kulleraugen staunend bitten!

Im Sommer lädt ein kleiner Garten
Besucher zum Willkommen ein,
den ersten „kleinen Braunen“ täglich
genießt man gern bei Sonnenschein!

Die Chefin dort ist „Frau Sabine“!
Ihr Onkel lang in Pension!
Und sie erfüllt als brave „Biene“
die familiäre Tradition!

Der Übergang ist gut gelungen!
Heut‘ funktioniert das ziemlich selten!
Das zeigt ,
dass hier bei uns im Städtchen
noch altbewährte Werte gelten!

Fenster 12 – Konditorei Erb
Einfach lieb gestaltet – Cafe Erb Unterer Stadtplatz
Fred Eichleter, unser Stadtdichter hat sich diesmal ein besonders langes Gedicht einfallen lassen – wohlverdient für die Traditionskonditoerei Erb / Zeilinger

Wenn sich wer fragt, was das mit dem „Kerzenweiberl“ auf sich hat ?
Mit einem Gedicht von Fred Eichleter zu dieser alten Sonntagberger Sage, und Bilder von Karl Piaty wurde ein kleines Büchlein verfasst und von der FA. PIXUM erzeugt. Die Kleinst-Printausgabe ist längst vergriffen – aber nun sollte es eine „digitale“ Fassung bald geben – eine Seite davon sei hier gezeigt.

Das 10 Jahre alte Video blendet zur Einkaufsnacht 2010 der Waidhofner Betriebe zurück. Im Mittelpunkt stand ein 50 Meter langer Apfelstrudel der Konditoreien Erb, Hartner und Piaty. Und da ist dann sogar der „Stadtdichter Fred Eichleter“ zu sehen – Waidhofen wie es sich einfach authentisch „anfühlt“.

Erb, Hartner, Piaty – die Waidhofner Konditoren gemeinsam in Aktion

Und zum 12. Dezember 2020 gibt es noch einen Rückblick – auf Petermandls „Waidhofner Kripperl“a:bua nur mehr wenige Stück verfügbar, die „dazupassenden Motiv“ Lebkuchenkrippen von Piaty sind längst vergriffen
– doch auch die „Erinnerung“ zählt:

Max Sigmund aus Linz stand für die Werbeaufnahmen von Karl Piaty Model

Und nicht vergessen: Heute fährt unsere Schmalspurbahn (erbaut 1896) das letzte mal das Teilstück Gstadt bis Voglsang. Da darf natürlich auch das traditionelle Christkind nicht fehlen – denn der traditionelle Christkindlzug am 24. Dezember ist nun nicht mehr möglich.

18 Uhr 12 – letzte Abfahrt – nach 124 Jahren vom Bahnhof Gstadt – ein trauriges Erlebnis für Viele – aber auch ein Fest zum Erinnern.

Näheres samt Video gibt es hier zu sehen:
https://piaty.blog/2020/12/08/christkindlzug-2020/

Und bitte nicht vergessen – heute ist Gratistest zu Corona – Näheres hier:
https://piaty.blog/2020/12/09/adventkalender-2020-10/

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