2020-12-24T19:00:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

zum Heiligen Abend 19 Uhr

Heute steht eine neue Ybbstaler Attraktion als Video bereit: Der Kripperlweg in Hollenstein mit vielen Überraschungen – einfach ansehen – zuerst im topaktuellen Piaty Video vom 16. Dezember 2020 – und dann persönlich – die Hollensteiner haben sich das verdient:

Bei den Aufnahmen spielte der Zufall wieder einmal sehr gute Regie. Zur selben Zeit spielte auf dem „Kreuzwegbergerl“ eine sehr gute Bläsergruppe, zwar mit Schranken getrennt, aber Töne kennen keine Hindernisse, und so konnte das gesamte Video mit diesen Aufnahmen unterlegt werden. Wenn dem Kulturkreis Freisingerberg jemand informiert, wird hier der Name der Bläsergruppe natürlich gerne veröffentlicht.

Eine Betrachtung aus touristischer Sicht:
Im Ybbstal gibt es viele alte Traditionen, aber auch neue Volkskultur hat immer mehr seinen Platz. Ein Hangrutsch hat gleich neben dem Ort die ideale Kulisse für eine Felsenkrippe geschaffen, seit Jahren ist diese dort zu sehen. Aber heuer hat sich der ganze Ort aufgemacht und mit sehr vielen kleinen aber auch großen Krippen einen richtigen „Kripperlweg“ geschaffen. 2010 wäre es noch möglich gewesen, mit einer der schönsten Voralpenbahnen Europas direkt nach Hollenstein zu kommen. Aber die berühmte Ybbstalbahn wurde von Politikern zerstört – heute muß man mit dem Auto herkommen, denn Radfahren ist zu dieser zeit nicht ratsam, der Radweg sogar gesperrt. Dadurch ist es leider nur das halbe Erlebnis. Eine Bahnfahrt von Wien oder Linz nach Hollenstein, dort den Kripperlweg zu erwandern – das wären Touristenangebote für die Zukunft gewesen – aber leider !!! Es lohnt sich trotzdem Hollenstein zu besuchen, den gut beschilderten Kripperlweg zu gehen und ein nicht alltägliches Erlebnis genießen. Und wenn Sie noch vor dem 24. Dezember kommen, so sehen Sie die schwangere Maria auf ihrem Esel reiten – am 25. liegt dann das Jesuskind in der Krippe – und die Hl. Maria ist dann auch wieder schlank.

Und Stadtdichter Fred Eichleter hat sich heute wieder selbst übertroffen – hier reimt er etwas, was sehr viele Menschen berührt, sich aber dies wohl nicht zu artikulieren trauen. Auch Fred sieht das natürlich als Reim, aber der Hintergrund dürfte tatsächlich vorhanden sein – urteilen Sie selbst:

Die staatlichen „Reformen“:

Mancher Mensch hat Angst enorm
vor dem kleinen Wort „Reform“,
denn wird heute „reformiert“,
heißt das, dass nichts besser wird!

Fuhren einstmals uns‘re Ahnen
stolz in Öst’ reichs Eisenbahnen,
war sogar der „Kondukteur“
ein besonders stolzer Herr!
Reformiert ist nun die Bahn!
Jeder spart heut‘ wo er kann,
Karten, dreimal darfst du raten,
gibts beim Kartenautomaten
und nicht mal die Micky Maus
kennt sich manchmal dabei aus!

Denk nur an den Dorfgendarm!
Eventuell einst Mädchenschwarm,
gut bekannt und selbstbewußt,
ohne irgendwelchen Frust,
freundlich, hilfreich, stets bereit,
Gentleman zu jeder Zeit!
Nur , Gendarmen gibts nicht mehr!
Jetzt wächst‘s Polizistenheer,
jung, dynamisch und korrekt,
anonym, das man sich schreckt!
Leichter straft man in der Stadt,
wenn man keine Freunde hat!

Denk nur an das Bundesheer!
Geld gibts dort für gar nichts mehr,
statt dem Panzer oder Flieger
ist Reform der große Sieger
und ein jeder Dilettant
werkt politisch umeinand‘!
Unser stolzes Heer ist jetzt
selbst verwundet und verletzt
und nun müssen auch die Besten
massenweise Nasen testen!

Vieles gäb‘ es zu erzählen!
AUA – „Absturz“, Postler quälen,
Krankenhäuser und Gesundheit,
die Casinos, der Verbund heut‘…
überall, wo „Vater Staat“
seine Finger drinnen hat,
wird nichts besser, nein, man pfuscht,
weil der Bürger immer „kuscht“!

Weiß man finanziell nicht weiter:
„Reformieren ist gescheiter“!

So wird‘s auch im nachhinein
beim Corona-Virus sein,
denn wer wird wohl nach den Qualen
unser aller Rechnung zahlen?

Der berühmte „Türmi“ von Herbert Petermandl
%d Bloggern gefällt das: