kleine Erinnerung an das Vorjahr veröffentlicht der Kulturkreis Freisingerberg wieder seinen Adventkalender – denn vieles von damals wiederholt sich heuer wieder.

Der letzte Tag vor dem heiligen Abend.
Stadtpfarrer Herbert Döller berichtet zu diesem Tag:

Stadtdichter Fred Eichleter fielen die 4 Kerzen am Schloßturm auf. Diese lassen in der Nacht für einige Wochen die Umrisse des Kubus vergessen. Der einstigen Obfrau vom Verein „Kubus, nein danke“, Renate Wachauer, nahm das auch sehr positiv an, und so entstanden gleich einige passende Fotos dazu.

Grüner Kranz mit weißen Kerzen
bringt den Glanz in uns‘re Herzen,
….um den Kubus zwar kein Kranz,
trotzdem bringt er Herzensglanz!

Wundeschön das altes Schloß!
Doch der Kubus, der verdroß,
weil er eine Glasfront hat,
viele hier in unser‘rer Stadt!

Wem von unserm „Stadtverein“
fiel die Überraschung ein
und verzichtet‘ auf‘s Moderne!
Jetzt im milden Licht der Sterne
dienen die vier Kubusecken
alten, weihnachtlichen Zwecken!

Lob ist wahrlich angebracht!
Gott sei dank kommt früh die Nacht,
und so kannst du staunen geh‘n
und die vierte Kerze seh‘n!

Neugieriger Stadtgesell‘!
Bitte sei ein bisserl schnell,
denn du weißt ja um Punkt Acht,
wird dein Haustor zugemacht
und du kommst aus deinem Haus
erst um sechs Uhr morgens raus!

Renate Wachauer mit dem Spruch zum Tag:
lieber eine Kerze entzünden , als über die Finsternis zu klagen ….

Wie sich Herbert Petermandl einst den Umbau des Rothschildschlosses vorgestellt hat, zeigt dieses Ölgemälde. Das Glas wäre nur dort gewesen, wo man es zum Blick in die Umgebung gebraucht hätte, der historische Anblick wäre dadurch nicht gestört worden.

Kubus und Auskragungen als „Sprungbrett“ – das gefiel zumindest nicht überall – Manfred Deix hat das sehr gut, links unten mit Prof. Hollein, so dargestellt.

Lassen wir dazu Architekt Hollein und Bürgermeister Vetter im Jahre 2007 sprechen: Es ging darum, was geplant war und was dann gebaut wurde.

Zumindest eines steht schon für Volksschüler fest,
das ist kein Kubus sondern ein Quader:

Auch die NÖN nahm sich damals der „Geometriediskussion“ an.

Bürgermeister Wolfgang Mair ließ sich schließlich „überzeugen“

Bis schlußendlich Herbert Petermandl des „Rätsels Lösung“ mit einem „stummen H“ für alle zur Zufriedenheit löste – der „KuHbus“

Der einstige Vortand, der auf den Rückhalt von 3000 Gegnern (mit Unterschriften besiegelt) rechnen konnte: 2 davon gedenken wir in großen Ehren – Hofrat Dr. Mag. Fritz Pany (sitzend links) und Karl Reichenecker (stehend rechts)

So, aber nun genug der „weltlichen Dinge“
Morgen ist der heilige Abend, und da hat sich der Kulturkreis Freisingerberg wieder etwas Besonderes einfallen lassen – eine weltweit zu sehende Feier in der stillen, heiligen Nacht – in der Ybbstaler Bergbauernstube von 1614:

Mehr darüber hier:
https://piaty.blog/2020/12/21/vorschau-hl-abend/

Youtube-Premiere – Donnerstag 24. Dezember um 17 Uhr:

2020-12-24T19:00:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

zum Heiligen Abend um 19 Uhr

%d Bloggern gefällt das: