Heiliger Abend – so lange haben wir darauf gewartet –
Der Kulturkreis Freisingerberg hat zum Heiligen Abend gleich 3 Videos weltweit hochgeladen. Und der heilige Abend in einer über 400 Jahre alten Bergbauernstube wurde um 17 Uhr in einer Premiere gezeigt:

Hier der Link zur Premiere,
seit 24. Dezember 17 Uhr ist das Video permanent hier zu sehen:

Stadtdichter
Fred Eichleter dazu

In uns‘rer Ybbstalbauernstub‘
singt ein Waidhofner Bauernbub‘,
als Hirt‘ gekleidet, schlicht und sacht,
das Lied der „Stillen, heil‘gen Nacht“!

Ein Lied, das um die Erde ging,
das sich in Menschenherzen fing,
das in der ganz besond‘ren Nacht
uns Weihnachten so festlich macht!

Hier drinn‘ vergessen wir die Zeit
samt Schatten der Vergangenheit!
Hier ist man Mensch, nur Mensch allein,
…hier darf der Abend still noch sein!

Schaut euch in dieser Stube um,
gar vieles dort erinnert stumm
an hartes Leben, Freud und Leid
und ländliche Vergangenheit!

Es freut das Team, daß Medien wie Kronenzeitung, Ybbstaler und NÖN
bereits vorab dazu berichteten

So berichtete das Land NÖ: https://kulturnewsletter.kulturvernetzung.at/site/newsmessages/article/56703.html

Mehr zum Thema: https://piaty.blog/2020/12/21/vorschau-hl-abend/

Der Spruch des Tages von Renate Wachauer:
Erst wenn Weihnachten im Herzen ist , liegt Weihnachten auch in der Luft ..

Aber der Heilige Abend ist auch für die Krippen des Mostviertels sehr wichtig. Der Kulturkreis Freisingerberg besuchte am 23. Dezember 2020 die Krippe von Pfarrer Döller in der Stadtpfarrkirche und die Krippe des ehemaligen Zeller Pfarrers Reinhard Kittl in Ybbsitz – 2 wirklich schöne Krippen, jene in Waidhofen / Ybbs kann man auch persönlich besuchen, die Krippe mit dem Ötzi als Hirten gibt es wegen Corona nur hier im BLOG online zu sehen:

Pfarrer Reinhard Kittl – der Ötzi als Hirte in der Weihnachtskrippe
Pfarrer Herbert Döller erklärt die Krippe der Stadtpfarrkirche von Waidhofen / Ybbs.

Renate Wachauer hat es neben NÖN und Krone auch noch in die Bezirksblätter geschafft – als trauriges „Citybahn-Christkind“.

Der Kulturkreis Freisingerberg und seine Berater, vorne weg Gründungsmitglied Medizinalrat Dr. Günter Schuhfried, die unermüdliche Kämpferin um Aktivitäten in Waidhofen / Ybbs, Renate Wachauer, dem täglich ein neues Gedicht schreibenden Stadtdichter Fred Eichleter, unseren Allroundkünstler und Maler Herbert Petermandl, unseren Vorleser Fritz Haselsteiner und viele andere Ehrenamtliche der Region wünschen allen

Freunden und Sehern ein recht frohes Weihnachtsfest.

Der „Piaty BLOG“ wird auch über die Feiertage viel Neues bringen, und auch viel Traditionelles in Erinnerung rufen.

Beibt einfach dran,
das freut besonders den Administrator Karl Piaty sen. :

Die stolze Bilanz des Corona-Kalenders
und des daran anschließenden Adventkalender:


Rund 250.000 Aufrufe, vor allen Dingen über „WordPress“ zeigen den Erfolg.
Diese Aufrufe kamen aus 65 Ländern rund um den Erdball, natürlich der größte Teil aus Österreich.

Einfach jeden Tag die Seite anklicken, und schon seid ihr kostenlos und aktuell mitten im Geschehen:

https://piaty.blog/

Noch einfacher geht es über unseren QR Code – auf die Seite – „Gut zu wissen“:

Corona hat auch die berühmte mechanische Krippe in Christkindl zu den Sperrzonen für Weihnachten 2020 gemacht. Daher zur Erinnerung ein Video von Karl Piaty vom Jänner 2020:

Doch der 24. Dezember ist auch der Geburtstag von 2 Persönlichkeiten, die sich mit der Ybbstalbahn Jahrzehnte befasst haben:
LH Erwin Pröll und Club 598 Obmann Siegfried Nykodem:
2012 waren sich die beiden einig, im Ybbstal die Eisenbahn zu erhalten und trotzdem den Radweg zu bauen. LH Pröll hat dies dann sogar öffentlich bestätigt:

Denn schließlich hat sich das Land NÖ dazu verpflichtet, die Bahn auszubauen und nicht zu schließen – der damalig zuständige Landesrat Heuras hat dies ebenfalls öffentlich bekanntgegeben – hier der ORF – Report dazu:

Im Dezember 2020 wurde nun sogar die Strecke nach Gstadt „gekappt“, aber die finanziellen Mittel fließen nun umso stärker – für Pendler gibt man vor!
Aber welche Pendler fahren mit der „Citybahn“ bis in den Vogelsang, was machen sie dort eigentlich – Fragen über Fragen:

Die Verantwortlichen für die Citybahn Waidhofen / Ybbs – LR. Schleritzko, GF Komarek und VOR Mitarbeiter Liebhart.
Und auch die mediale Werbemaschinerie wird nun angeworfen, „Wir für Euch“ –
wie das wohl gemeint ist? – …. wer zahlt denn all den finanziellen Aufwand?

Doch auch Waidhofner Stadträte und Gemeinderäte brachten rund um die Weihnachtssitzung des Gemeinderates bemerkenswerte Beiträge zum Thema Citybahn ein.
– hier z.B. zu dem Grundankauf der Gemeinde von der NÖVOG:

Stellungnahme von Herrn StR. Mag. Erich Leonhartsberger:
„Gemäß meiner ergänzenden Anfrage im Finanzausschuss zu diesem TOP bzgl. Kaufpreis der NÖVOG für die gegenständlichen Grundstücksflächen bei Kauf von der ÖBB im Jahr 2012 erfolgte in der Beantwortung die Auskunft seitens Liegenschaft, dass die Flächen über die gesamte Streckenlänge inklusive der nun zu kaufenden Teilstrecke um einen „Erinnerungsschilling“ in Höhe von € 100 von der NÖVOG erworben wurden. Daher ist es aus meiner Sicht nicht zulässig beim Weiterverkauf den Verkehrswert anzusetzen und die Grundstücke sind daher mit dem Betrag von € 332.346,08 wesentlich überzahlt. Daher mein Abänderungsantrag im Stadtsenat zur Beauftragung des Bürgermeisters den Kaufpreis im Sinne einer wesentlichen Preisminderung neu zu verhandeln. Dieser wurde von der ÖVP-Mehrheit im Stadtsenat abgelehnt.

Insbesonders – da sich die NÖ-Bahnen (ehem. NÖVOG) im Eigentum des Landes NÖ befinden – ist ein Kaufpreis von € 332.346,08 nicht akzeptabel und eine Neuverhandlung des Preises unter Einbeziehung des Eigentümers wird eine wesentliche Preisreduktion bringen. In der Bilanz der NÖ-Bahnen sind die gegenständlichen Grundstücksflächen entsprechend zum Erinnerungsschilling bewertet.

Im Hinblick auf die im VA2021 ausgewiesene Schuldenerhöhung von € Mio 2,06 ist dieser Kaufpreis nicht akzeptabel. Eine Zustimmung zu diesem Punkt entbehrt aus meiner Sicht jeder kaufmännischen Sorgfalt im Sinne des Vermögens der Stadt Waidhofen“.


Stellungnahme von Herrn GR. Karl-Heinz Knoll:
„Für Waidhofen wäre es wichtig und sinnvoll die Citybahn bis nach Gstadt zu erhalten. Gerade im Hinblick auf das neue Gewerbegebiet ist es wichtig, den öffentlichen Verkehr für die zukünftigen Mitarbeiter aufrecht zu erhalten. Die Bundesregierung hat sich dazu entschlossen MEHR Schiene zu fördern. Es kann nicht sein, dass hier Waidhofen den völlig anderen Weg geht.

Aber auch die Absicht Waidhofens mit dem Klimamanifest die Umweltziele zu erreichen, widersprechen solche Maßnahmen.

Gewerbegebiet ist wichtig und richtig. Es ist notwendig möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen, aber auch die ökologisch richtigen Arbeitswege sind immer mit zu betrachten. Daher stimme ich gegen diesen Punkt“.

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Wenn das Thema NÖVOG (oder auch niederösterreichische Bahnen) im Gemeinderat von Waidhofen / Ybbs auf der Tagesordnung steht, ist meist viel Verunsicherung vorhanden und von recht eigenartigen Gesellschafts-konstruktionen im Land NÖ. zu erfahren.
Hier ein paar Beispiele aus der Weihnachtssitzung vom 21. Dezember 2020Ausschnitte aus der Onlineübertragung des Magistrates der Stadt:

Auch der „Haupt-Gegensprecher“ bezüglich Grundankauf, Stadtrat Ing. Martin Dowalil, hat am 24. Dezember Geburtstag, also schließt sich auch hier der Kreis der „Christkindeln“ mit LH Pröll und Club 598 Obmann Nykodem:

Stadtrat Ing. Dowalil (Liste FUFU) hat gemeinsam mit dem Verkehrsstadtrat von Waidhofen / Ybbs, Erich Leonhartsberger (SPÖ), den Grundstücksankauf sehr kritisch beobachtet und in Schrift und Ton alles öffentlich gemacht.

Was noch auffällt, ist der so unterschiedliche innerstädtische Verkehr von Citybahn und Citybus. Während der Citybus am Heiligen Abend und zu Silvester alle Fahrten ausfallen läßt – die Erfahrung zeigt, das da noch weniger wie üblich mitfahren, verkehrt die Citybahn an diesen Tagen gleich je 54 mal (27 mal hin und 27 mal zurück) zwischen Hauptbahnhof und Pestalozzigasse
wer kann wohl den Sinn erklären ? Herr Paul Liebhart vielleicht?

Einige der Fahrkarten für die Citybahn, welche vom Kulturkreis Freisingerberg angekauft und verteilt wurden, um zumindest einige Fahrgäste zur Kupferschmiedgasse zu bringen.

Natürlich werden sich im neuen Jahr auch die Medien mit dem Thema „Citybahn – Verkürzung – einstige Verträge“ auseinandersetzen.

Der Kurier startete bereits am 30. Dezember Nö. weit damit.

30. Dezember 2020 – wie ist das eigentlich mit der Einstellung bzw. Verkürzung von Bahnstrecken in Österreich ?

Da der Heilige Abend aber auch immer ein Anlaß für „Erinnerungen“ ist, sei dieses wortlose Video (ausnahmsweise nicht vom Kulturkreis Freisingerberg) sehr empfohlen:

Ein kleiner Trost – die Citybahn ist noch immer nicht die „kürzeste Bahnstrecke im deutschsprachigen Raum“

Hören wir zum Abschluß noch die Worte von Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka zur „Ybbstalbahn“ – allerdings zu einer Zeit, wo er noch Bürgermeister von Waidhofen / Ybbs war:

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