Politik Waidhofen

Flucht aus der FUZO

Je mehr sich die Stadtverantwortlichen um die nette Waidhofner Fußgängerzone am Hohen Markt kümmerten, umso mehr „verkümmerte“ sie. Selbst einen „Kümmerer“ boten die Stadtverantwortlichen auf – aber der ist auch schon wieder „Geschichte“.

Nun werken von Gemeinde bis EU  die Politiker an „belebten“ Innenstädten – die Fördergelder fließen üppig, Beraterinnen und Berater reiben sich die Hände über gute Verdienstmöglichkeiten  – aber die Fehler wurden früher gemacht.
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Jetzt will man mit „gemeinschaftlichen Onelinehandel“ gegensteuern, zumindest die „große Politik in NÖ“ findet das jetzt als „Ausweg“, aber ist es nicht auch ein „Irrweg“?  Solange es keine „Chancengleicheit zwischen Großen und Kleinen“ gibt, werden „Innenstädte weiter sterben“ und die „Grünen  Wiesen“ weiter „erblühen“.

Eine Denkaufgabe für den Gesetzgeber:
Wieviel Fremdenverkehrsabgabe zahlt ein Supermarkt mit 50 Millionen Euro Umsatz (auf der „grünen Wiese“) – und wieviel ein kleiner Lebensmittelhändler mit 1 Million Euro Umsatz in der Innenstadt?
Diese durch „Landesgesetze“ vorgegebene Abgabe ist abhängig vom Umsatz, aber für die „Großen gibt es dabei eine „Deckelung“ungerecht wie vieles in diesem Zusammenhang – z.B. auch die Parkgebühr.

Belieferung der FUZO mit Onelinebestellungen –
das funktioniert leider auch jetzt schon.  Aber das darf  nicht die Lösung sein.

 


Aber bleiben wir vorerst bei einer „offlinen“ Betrachtung:
Alleine die Entwicklung seit der Zeit, als die schlecht begehbare Pflasterung mit „grob geschlagenenen Kleinsteinpflaster“ durchgeführt wurde, zeigt die Realität auf.
Immer mehr Geschäfte verlassen fast schon fluchtartig das Gebiet, und weitere werden folgen – für September ist bereits der nächste „Auszug“ eines Frequenzbringers geplant.

Das Erscheinungsbild für die „Besucher“ der FUZO:   21. Februar 2020
Eine Aufforderung „Hol Dir die Sterne“ zeigt von „aktuellem“ Stadtmarketing.DSC08712 (2)

Da in der Mitte der Fußgängerzone Hoher Markt eine schlecht begehbare Pflasterart gewählt wurde, hat der Architekt aus Gründen der Vorgaben für   „behindertengerechte Vorkehrungen“ an den Seitenrändern besser begehbare Pflastersteine verlegen lassen.
Und was wurde daraus ?  Ein Radständer, den  wenige benützen aber der auch den „Behindertenstreifen“  behindert.
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Aktuell 24. Februar 2020:
Obwohl der Blog „gut zu wissen“ nicht von vielen Stadtverantwortlichen gesehen wird, (zumindest geben es nicht viele zu)  wurde nun eine neue Plakatserie affichiert – Waidhofen Gutscheine – ausschließlich als „Plastikgeld“  – vielleicht modern und „bankengerecht“ aber für alle Mitgieder des Stadtmarketing, welche noch keine „Bankomatkasse“ haben,  eher eine „empfindliche Geschäftsstörung“.
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Und auch der Radständer am „Behindertestreifen“
………….   findet nun immer mehr Gefallen:
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Sogar  für die „sensationslustigen“ FUZO – Besucher“ ist wiederum gesorgt. Denn wieder hat einer der sehr „unglücklich aufgestellte“ Laternenmasten ( samt Mistkübel und Laterne)  daran glauben müssen:

Laterne Nahe

Weiter mit dem Artikel vom 21. Februar 2020:

Doch auch in der übrigen Innenstadt wird weiter alles geduldet, was einem Geschäft schaden kann. Es ist eine Unart, daß durch „rumänische Bettler“ alle Kunden der Stadt, insbesondere die Mädchen und Frauen, völlig ungehindert belästigt werden. Zuletzt waren bereits 4 starke, junge  und arbeitsfähige EU Bürger (aus Rumänien) mit einem verbotenenen Zeitungsverkauf (Augustin ist keine Stadtzeitung für Waidhofen) samt zusätzlichen Bettelversuch in Waidhofen unterwegs. Es war unschwer festzustellen, daß sich die Frauen sehr bedrängt fühlten.  Derartiges Vorgehen  ist unter agressives Betteln einzustufen.

Ist es wirklich so problemlos, die Kunden der Waidhofner Innenstadt diesen Spießrutenläufen auszusetzten, Denkt niemand daran, daß solche Vorkommnisse den Besuch der Innenstadt auch „vermiesen“ können ?

Und natürlich steht bald auch die „Gehsteig-Radlsaison“ wieder vor der Tür:

Und was wird  die Politik den älteren Fußgängern dazu empfehlen ?

Zu Hause bleiben,
….. oneline bestellen –
….. wir sind eben eine „überliberale“  Stadt ?

Und bitte nie vergessen:  Die nachweislich unfachmännische Pflasterung unter Bürgermeister Wolfgang Mair ist auch 2020 die größte Problemzone in Waidhofen an der Ybbs. Vor wenigen Tagen (Feb. 2020)  wurde sogar nur eine „provisorische Pflastersanierung“ durchgeführt, aber die Störung der Geschäfte ist auch dabei allgegenwärtig. Was man hier seit Jahren den Geschäftsleuten antut, ist einfach zuviel.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte – auch im Februar 2020:

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