Breitbandausbau – NEU

Während sich weltweit das „schnelle Internet“ immer schneller weiter dreht …

5G: Neue Internet-Satelliten mit 1-Terabit Bandbreite

Schnelles Internet über Satellit

… entwickelt sich die „digitale Welt“ auch in Österreich immer mehr zum Funk (Handy`s etc.)  –  Trotzdem gibt es noch immer auch andere Sichtweisen.

Wie schön hörten sich die Reden beim „Spatenstich“ für den „Breitbandausbau“ in den „Pilotregionen“  (darunter auch Waidhofen / Ybbs) einmal an, kein Geld der Gemeinden nötig, Land und Bund zahlen den „Pilotgemeinden“  einfach alles.

Aber nun sollen die Gemeinden sogar schon eigene Firmen für den „Fertigbau des Glasfasernetzes“   gründen.

Hier ein Ausschnitt aus der „Neuen Glasfaserdebatte“ im Waidhofner Gemeinderat

 Gemeinderatssitzung am 27. Mai 2019 in Waidhofen / Ybbs:
Internet: https://waidhofen.at/uebertragung-grs-youtube-channel  – Sitzung vom 27. Mai 2019  – Zeitschiene ab  – 35:35

Obwohl exakt zu diesem Zeitpunkt  die österr. Bundesregierung abgesetzt wurde (Mißtrauensantrag) redet man weiter von Förderungen von Bund und Land. Ob die „Übergangsregierung und deren Fachminister“ bis in den Oktober hinein überhaupt Förderungen frei geben, kann doch bezweifelt werden.  Aber dessen nicht genug – jetzt soll die Gemeinde Waidhofen / Ybbs  sogar eine eigene Firma gründen, um die Finanzierung des Breitbandausbaues überhaupt „abzusichern“ –

Wo sind die großen Worte von der „Pilotregion“ ?
sollte  das etwa heißen „Bruchpiloten-Region“ ?

Die NÖN meint zu dem Thema:
https://www.noen.at/ybbstal/kommentar/glasfaser-muss-kommen-waidhofen-an-der-ybbs-lokal-kommentar-breitbandausbau-breitbandinternet-148905670

… und bringt eine Umfrage – braucht das Ybbstal den Breitbanduasbau?
Da gibt es nur eine Antwort – ja.

Aber doch nicht über ein Glasfaserkabel in jedes Haus
Das „Internet der Dinge“ braucht einen flächendeckenden Ausbau, nicht nur „Pilotprojekte“.  Die Technik ist im Umbruch, bald wird Breitband weltweit über Sattelliten  und Funkstationen  verfügbar sein – und die Gemeinden dann auf Ihren „Kabeln“ sitzen bleiben. Die NÖGIG hat das offensichtlich bereits verstanden, also sollen nun die Gemeinden und ihre Steuerzahler das „Risiko“ übernehmen – ob das klug ist, wird sich zeigen.

Blenden wir etwas die Zeit zurück:

Denn so las sich das ganze in einer Aussendung des Landes NÖ vor ca. 1 Jahr:

Für drei Gemeinden wurden bereits Generalunternehmer mit dem Bau beauftragt. In Ybbsitz mit etwa 1.300 bestellten Anschlüssen wird die Firma Held & Francke die Arbeiten durchführen. In Göstling an der Ybbs (mit 1.200 Anschlüssen) und in Waidhofen an der Ybbs (mit 1.200 Anschlüssen) baut die Firma Hasenöhrl. In den weiteren Gemeinden Hollenstein an der Ybbs, Opponitz, St. Georgen an der Reith und Lunz am See ist es in Kürze so weit.

Josef Hofmarcher, Bürgermeister der Gemeinde Ybbsitz freut sich: „Die Zusammenarbeit mit nöGIG, ecoplus und dem Land Niederösterreich läuft hervorragend. Man spürt dabei, dass allen bewusst ist, dass bei diesem wichtigen Projekt alle an einem Strang ziehen müssen.“ Auch Andreas Hanger, Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied des Gemeindevorstandes von Ybbsitz freut sich über das Projekt: “In Gesprächen mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Nationalrat orte ich immer wieder großes Interesse am Modell Niederösterreich. Meine Heimatgemeinde ist somit Vorreiter und Vorzeigemodell in einem.“

Landesrätin Petra Bohuslav unterstreicht: „Die Ergebnisse der Evaluierung der Pilotprojekte werden in Kürze vorliegen. Soviel kann ich schon verraten: Sie sind vielversprechend. Niederösterreich braucht den flächendeckenden Ausbau und wir brauchen dazu auch die Unterstützung des Bundes. Dafür braucht es einen Schulterschluss zwischen Bund, Land und Gemeinden. Die Koalitionsgespräche sind in dieser Frage aber offenbar auch vielversprechend.