Eb`ne Erd und 1. Stock

Als im September 2018 die Pflasterung in der Fußgängerzone fertiggestellt war, wurde mehrmals versprochen, den „Hohen Markt“ umgehend, durch bequeme, schöne und attraktive „Stadtmöblierung“, als „Wohnzimmer der Stadt“ fertigzustellen.

Fast  ein Jahr ist vergangen, und noch immer „ziert“ eine  Billig-Parkbank (unbequem da ohne Seitenlehnen) den Platz.

Das Pflaster ist holprig, die Vollpflasterung ohne Begrünung hitzt die FUZO gehörig auf – und ohne dem einstigen „Stadtfest am 15. August“ fehlt auch jede „Belebung“.

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Wie schön man in Waidhofen / Ybbs gestalten kann, zeigt am selben Tag die kleine Uferpromenade bei der „Schwarzen Kuchl“ unter dem Rothschildschloß. Blumenschmuck, gut begehbares  und sehr gepflegtes Podest mit verschiedenen Sitzbänken – einfach eine Freude.

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Insider glauben zu wissen, warum sich am 15. August 2019 (Feiertag Maria Himmelfahrt) diese innerstädtischen Situationen so zeigen.

Jedenfalls sollten diese beiden ungestellten Aufnahmen beweisen, wo in Waidhofen die Prioritäten durch die Gemeinde gesetzt werden.

Übrigens:
Fuzogestaltung in Trondheim (Norwegen)

Trondheim, die 3. größte Stadt Norwegens (nach Oslo und Bergen) hatte einst ein „Kleinsteinpflaster“ in ihren Straßen. Als die Fußgängerzone gestaltet wurde, wollten die Bewohner eine bessere Begehbarkeit. Auch für Gehbehinderte war eine glattere Gehfläche gefordert worden.  So entfernte man in Trondheim die „Granit-Pflastersteine“  und verlegte ein bequemes „Betonsteinpflaster“ welches auch optisch durchaus gefällt.

2 völlig unterschiedliche  Vorgangsweisen –
wer war besser beraten –
Trondheim oder Waidhofen ?

Kurzes Video aus Norwegen – bitte anklicken: