Eisenbahn N.Ö. Politik

„Donauuferbahn“ – NEU

Bürgeranwalt zur Einstellung der Donauuferbahn
Samstag 2. April 2022 im ORF Fernsehen:

Bürgeranwalt am 2. April 2022

Es wurden nun also die Meinungen der Bürgermeister und des NÖ. Verkehrslandesrates im ORF veröffentlicht, wonach die Donauuferbahn im Bereich des Nibelungengau keine Berechtigung hat.

Wie erklärt sich aber nun der erfolgreiche Betrieb der Donauuferbahn im Bereich Wachau? Wie passt die Zerstörung der Donauuferbahn im Bereich des Nibelungengau mit den Ausführungen des derzeitigen Landtagspräsidenten Mag. Karl Wilfing, bereits vor 5 Jahren, zusammen?

Politik und auch Politiker verändern sich derzeit sehr rasch – daher sei ein „Zurück- Nach- und Vordenken“ auch 2022 noch gestattet!

Vor über 800 Jahren machte der „Sänger Blondl“ Dürnstein und die Wachau europaweit bekannt – und in einigen Jahren soll die „Donauuferbahn NEU“ wieder europaweit bekannt werden. Die NÖ. Landes- und einige NÖ Gemeindepolitiker des Jahres 2022 wollen diese Entwicklung aber nicht.

Vielleicht erkennen spätere Generationen was hier verhindert wird:
Denn die Donauuferbahn sollte von Linz (St. Valentin) bis Krems (so wie unter Kaiser Franz Josef) wieder durchgehend und ohne Umsteigen befahrbar gemacht werden. Zusätzlich soll dort auch noch durch Bahnschotterwaggons damit die Straße umweltgerecht entlastet werden. Und als Krisen-Hintergrund ist natürlich diese hochwassersichere Bahntrasse als wichtige Sicherheitsreserve (Ausweichstrecke) für den Transport von West nach Ost zwischen Oberösterreich und Wien zu sehen.

Diese Donauuferbahn
hat soviele strategische Anknüpfungspunkte, was militärische, touristische aber auch pendlerbezogene Bereiche betrifft.

Damit ist auch die finanzielle Frage gelöst, denn diese Bahntrasse braucht auch Europa für Krisenfälle – die Trasse ist daher für Europa notwendig und muß daher durchgehend erhalten werden.
So denkt Europa über den Bahnausbau der nächsten Jahre:
https://www.dvz.de/rubriken/politik/detail/news/geldsegen-fuer-eu-eisenbahnbranche.html

In Friedenszeiten werden diese Gleisanlagen touristisch und Pendler- mobilitätserfordernd gemeinsam mit Lastenfahrten genützt. Moderne elektrische Triebwägen auch ohne Oberleitung wurden im oberösterreichischen Teil der Donauuferbahn schon erfolgreich getestet – umweltbezogen könnte diese Bahn daher ebenfalls zum Vorbild werden.

Wie denken die Bürger über eine Donauuferbahn NEU?
Dazu schaute sich der ORF Bürgeranwalt am 14. März 2022 eine Bürgerdemo in Persenbeug vor Ort an

Karl Piaty sen., der sich mit den politischen Problemen in der Wachau schon öfters befasst hat, brachte dabei seine vor 6 Jahren geschriebenen Ideen ein:

Hier noch eine kleine Bildfolge (Fotos von Karl Piaty) von der Demo in Persenbeug:

Um den NÖ. Bahn-Verantwortlichen zu zeigen, was andere Länder (auch österr. Bundesländer) zu derzeit am Bahnsektor umsetzen sei dieser Beitrag empfohlen:

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