Touristische Ziele erreicht man am besten mit Angeboten zu allen Jahreszeiten. Auch Bahnfahrten entwickeln sich in ganz Europa vermehrt zu solchen Ganzjahresangeboten. Denn reguläre Eisenbahnen fahren über das ganze Jahr – warum sollten, zumindest hie und da, nicht auch Museumsbahnen das anbieten? Der Ötscherlandexpress (in Nieder Österreich), Bindeglied zwischen Ybbstal und Erlauftal, schritt 2023 mutig zur Tat und bot am 25. und 26. November Fahrten zur Lunzer Dorfweihnacht an. Frau Holle gefiel das offensichtlich so gut, daß sie spontan für einen „außertourlichen Wintereinbruch“ sorgte.
Und die ehrenamtlichen Bahnvereine nahmen auch diese Herausforderung an und spannten am 26. November 2023 zusätzlich eine rumänische Schmalspurlokomotive vor, um den überraschenden Schneemassen Herr zu werden. Beide Fahrten waren voll ausgebucht und damit wurde auf beste Weise bewiesen, daß diese Angebote begeistert angenommen werden. Hier das Piaty Video vom 26. November 2023 – Wintermärchen in den Ybbstaler Alpen
Wintermärchen – Historisches Bahnfahren bei Kälte und Schnee – natürlich in beheizten Waggons
Als die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den Betrieb der schmalspurigen Ybbstalbahn zwischen Waidhofen a.d. Ybbs und Lunz am See am 11. Dezember 2010 einstellten, wurde 2 Tage später die Strecke vom Land Niederösterreich übernommen, was zur alsbaldigen Gründung der NÖVOG, Niederösterreichische Verkehrs Organisations Gesellschaft, führte.
Ich war sehr oft als Gast im Ybbstal, habe aber seit Einstellung der Bahn diese sonst sehr schöne Gegend nicht mehr besucht. Der heute ca. 3 Kilometer lange Abschnitt der noch betriebenen Reststrecke zur Pestalozzistraße kann man nur mehr als Wahnwitz bezeichnen!
Das Land Niederrösterreich hat durch den Abtrag des Oberbaues sowie der dazugehörigen Infrastruktur der Bahnstrecke die wohl einmalige Chance letztendlich vergeben einen touristischen Vorzeigebetrieb auf schmaler Spur zu schaffen, so wie die Bahnen im Waldviertel, Weinviertel und Donautal heute noch geführt werden. Anstatt neben der Bahntrasse einen Radweg neu anzulegen hat man die Gleise herausgerissen und an derer Stelle eben denselben errichtet.
Ist das nicht schon Schande genug, so soll dem von der ÖGLB ca. 17 km lange betriebene Bergbahnabschnitt zwischen Kienberg-Gaming und Lunz am See nunmehr der Garaus gemacht werden. Diese Strecke zählt zu den schönsten Bahnstrecken in Österreich! Scheinbar haben sich die Gemeindevertreter und die Bürgermeister der Anrainergemeinden mit dem Land Niederösterreich nicht abgesprochen, da von Seiten des Landes sehr wohl ein Interesse am Weiterbetrieb besteht.
Weder die Gemeinderäte noch die zuständigen Bürgermeister der anliegenden Gemeinden haben sich Gedanken darüber gemacht, wieviel Herzblut, Arbeit und finanzielle Aufwendungen Eisenbahnfreunde in die befahrenen Museumsbahnen stecken. Nun soll die Trasse einer Verlängerung des Ybbstal-Radweges weichen. Na, viel Anklang wird ein solcher mit Steigungen bis 31 Promille bei den Radfreunden wohl nicht fingen, obwohl heute schon viele mit dem Elektrofahrrad unterwegs sind. Zu bedenken ist auch, daß die beiden in Österreich wohl einmaligen Trestlework-Brücken auch bei einem Radweg weiterhin zu erhalten sind.
Ich kann daher an die betroffenen Gemeinderäte und die Bürgermeister nur den dringenden Appell richten, von der Absicht einen Radweg auf der Bergstrecke zu errichten wieder abzusehen und auf die Bevölkerung zu hören, die ebenfalls die Museumsbahn weiter haben will. Radwege gibt es mehr als genug, Museumsbahnen wohl eher weniger!
Ich darf auch die Frau LH Johanna Mikl-Leitner bitten ihren ganzen Einfluß darauf zu richten, die GR und kommunalen Politiker auf ihre schweren Fehlentscheidungen hinzuweisen und einen Weiterbetrieb der Ybbstalbahn Bergstrecke zu sichern.
Recht herzlichen Dank!
Wenn die Bergstrecke bleibt, komme ich als Gast gerne wieder!
Touristische Ziele erreicht man am besten mit Angeboten zu allen Jahreszeiten. Auch Bahnfahrten entwickeln sich in ganz Europa vermehrt zu solchen Ganzjahresangeboten. Denn reguläre Eisenbahnen fahren über das ganze Jahr – warum sollten, zumindest hie und da, nicht auch Museumsbahnen das anbieten?
Der Ötscherlandexpress (in Nieder Österreich), Bindeglied zwischen Ybbstal und Erlauftal, schritt 2023 mutig zur Tat und bot am 25. und 26. November Fahrten zur Lunzer Dorfweihnacht an. Frau Holle gefiel das offensichtlich so gut, daß sie spontan für einen „außertourlichen Wintereinbruch“ sorgte.
Und die ehrenamtlichen Bahnvereine nahmen auch diese Herausforderung an und spannten am 26. November 2023 zusätzlich eine rumänische Schmalspurlokomotive vor, um den überraschenden Schneemassen Herr zu werden.
Beide Fahrten waren voll ausgebucht und damit wurde auf beste Weise bewiesen, daß diese Angebote begeistert angenommen werden.
Hier das Piaty Video vom 26. November 2023 –
Wintermärchen in den Ybbstaler Alpen
Hier der BLOG der Fahrt am 25. November 2023:
Noch ein paar Schnappschüsse vom 26. November 2023:
Meinungen, an die Verantwortlichen herangebracht:
Werner Robin
Goldeckweg 11
9871 Seeboden a.M.see
Handy: +43 650 8530159
An die Niederösterreichische Landesregierung
Frau LH Mag. Johanna Mikl – Leitner
Landhausplatz 1, Haus 1, 3109 St.Pölten
An die Gemeinderäte sowie die Bürgermeisterin Renate Rakwetz der Marktgemeinde Gaming
Im Markt 1 – 3, 3292 Gaming
An die Gemeinderäte sowie den Bürgermeister Josef Schachner der Gemeinde Lunz am See
Amonstraße 16, 3293 Lunz am See
An die Gemeinderäte sowie den Bürgermeister Mag. Werner Krammer der Stadtgemeinde Waidhofen a.d. Ybbs
Oberer Stadtplatz 28, 3340 Waidhofen a.d. Ybbs
An die ÖGLB, Gesellschaft für Lokalbahnen
Poschgasse 6, 1140 Wien
Herrn Präsidenten Albert Malli
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Als die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) den Betrieb der schmalspurigen Ybbstalbahn zwischen Waidhofen a.d. Ybbs und Lunz am See am 11. Dezember 2010 einstellten, wurde 2 Tage später die Strecke vom Land Niederösterreich übernommen, was zur alsbaldigen Gründung der NÖVOG, Niederösterreichische Verkehrs Organisations Gesellschaft, führte.
Ich war sehr oft als Gast im Ybbstal, habe aber seit Einstellung der Bahn diese sonst sehr schöne Gegend nicht mehr besucht. Der heute ca. 3 Kilometer lange Abschnitt der noch betriebenen Reststrecke zur Pestalozzistraße kann man nur mehr als Wahnwitz bezeichnen!
Das Land Niederrösterreich hat durch den Abtrag des Oberbaues sowie der dazugehörigen Infrastruktur der Bahnstrecke die wohl einmalige Chance letztendlich vergeben einen touristischen Vorzeigebetrieb auf schmaler Spur zu schaffen, so wie die Bahnen im Waldviertel, Weinviertel und Donautal heute noch geführt werden. Anstatt neben der Bahntrasse einen Radweg neu anzulegen hat man die Gleise herausgerissen und an derer Stelle eben denselben errichtet.
Ist das nicht schon Schande genug, so soll dem von der ÖGLB ca. 17 km lange betriebene Bergbahnabschnitt zwischen Kienberg-Gaming und Lunz am See nunmehr der Garaus gemacht werden. Diese Strecke zählt zu den schönsten Bahnstrecken in Österreich! Scheinbar haben sich die Gemeindevertreter und die Bürgermeister der Anrainergemeinden mit dem Land Niederösterreich nicht abgesprochen, da von Seiten des Landes sehr wohl ein Interesse am Weiterbetrieb besteht.
Weder die Gemeinderäte noch die zuständigen Bürgermeister der anliegenden Gemeinden haben sich Gedanken darüber gemacht, wieviel Herzblut, Arbeit und finanzielle Aufwendungen Eisenbahnfreunde in die befahrenen Museumsbahnen stecken. Nun soll die Trasse einer Verlängerung des Ybbstal-Radweges weichen. Na, viel Anklang wird ein solcher mit Steigungen bis 31 Promille bei den Radfreunden wohl nicht fingen, obwohl heute schon viele mit dem Elektrofahrrad unterwegs sind. Zu bedenken ist auch, daß die beiden in Österreich wohl einmaligen Trestlework-Brücken auch bei einem Radweg weiterhin zu erhalten sind.
Ich kann daher an die betroffenen Gemeinderäte und die Bürgermeister nur den dringenden Appell richten, von der Absicht einen Radweg auf der Bergstrecke zu errichten wieder abzusehen und auf die Bevölkerung zu hören, die ebenfalls die Museumsbahn weiter haben will. Radwege gibt es mehr als genug, Museumsbahnen wohl eher weniger!
Ich darf auch die Frau LH Johanna Mikl-Leitner bitten ihren ganzen Einfluß darauf zu richten, die GR und kommunalen Politiker auf ihre schweren Fehlentscheidungen hinzuweisen und einen Weiterbetrieb der Ybbstalbahn Bergstrecke zu sichern.
Recht herzlichen Dank!
Wenn die Bergstrecke bleibt, komme ich als Gast gerne wieder!
Mit freundlichen Grüßen!
Werner Robin
Goldeckweg 11
9871 Seeboden a.M.see
Handy: +43 650 8530159
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