Daß der Bestand der Geburtshilfe im Waidhofner Landesklinikum ausschließlich an der Personalproblematik liegt, sollte auf Grund der Politikeraussagen gesichert angenommen werden dürfen. Denn sowohl die Stadt Waidhofen / Ybbs als auch der zuständige Landtagsabgeordnete Kasser bestätigen dies:
Daher könnten die Waidhofnerinnen und Waidhofner nun durch Eigeninitiative die Geburtenstation noch retten. Wir sind rund 9.000 Erwachsene in Waidhofen, da sollten einige von uns doch Gynäkologen und Krankenschwestern kennen, die nach Waidhofen zum Arbeiten kommen würden.
Daher die Bitte: einfach sehr rasch Kontakte mit Medizinpersonal herstellen und diese schriftlich an Landesrat Schleritzko senden: lr.schleritzko@noel.gv.at
Wenn wir jetzt nicht handeln ist nach der Kinderabteilung auch die Geburtenstation und die Gynäkologie in Waidhofen Geschichte.
Und nicht vergessen – auch bei der Ybbstalbahn fing es einmal „klein“ an!
Bitte jetzt kein „Parteipolitikum“. Die öffentliche Aussage von Landesrat Schleritzko, daß man jahrelang Personal gesucht und dieses nicht in ausreichendem Maße gefunden hat, ist der entscheidende Knackpunkt der Angelegenheit Geburtenabteilung und Gynäkologie im Landesklinikum Waidhofen / Ybbs.
Es wäre wichtig zu wissen, wann und wieviele Ausschreibungen es für die offenen Stellen gab. Denn Insider geben hinter „vorgehaltender Hand“ zu verstehen, daß die Aussagen „kein entsprechendes Personal zu bekommen“ nicht der tatsächliche Hintergrund der Schließungen sein könnte.
Dann würde wieder einmal der Ausspruch von LH Erwin Pröll gut passen.
Jedenfalls ist die NÖ Politik (alle Parteien) gefordert, über die Gründe der Abteilungsschließungen der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken.
Daher die entscheidende Frage entsprechend der bisherigen Aussagen: Werden bei genug zur Verfügung stehendem Fachpersonal die Abteilungen weitergeführt?
Oder stimmt da vielleicht etwas nicht in der Gesundheitsversorgung und deren Vorschriften? Wenn man in den Medien lesen kann, daß für die Gynäkologie und die Geburtenabteilung (mit durchschnittlich 1 Geburt täglich), 7 Vollzeit Ärzte verpflichtet werden müssten, so ist das schon auch zum Nachdenken geeignet.
Ein Blick über die Grenzen nach Deutschland: Wolfhagen, etwas über 12 000 Einwohner, hat ein ähnliches Problem wie Waidhofen / Ybbs – die Geburtenabteilung wurde geschlossen. Und es zeigte sich, daß es dann vermehrt Transportgeburten gab: „2018 wurden 17 Frauen aus der Region mit bevorstehender Geburt transportiert, vier Kinder seien im Rettungswagen zur Welt gekommen. 2019 waren es 22 Einsätze mit drei Blitzgeburten im Rettungswagen“.
Hier der ORF Heute Bericht zum Thema:
Daß der Bestand der Geburtshilfe im Waidhofner Landesklinikum ausschließlich an der Personalproblematik liegt, sollte auf Grund der Politikeraussagen gesichert angenommen werden dürfen. Denn sowohl die Stadt Waidhofen / Ybbs als auch der zuständige Landtagsabgeordnete Kasser bestätigen dies:
Stadt Waidhofen:
https://waidhofen.at/newsarchiv/news/geburtshilfe-im-landesklinikum
Landtagsabgeordneter Kasser:
https://www.meinbezirk.at/waidhofenybbstal/c-lokales/wort-gehalten-im-lk-waidhofen_a5629912
Auch der zuständige Landesrat Schleritzko gibt dies aktuell als Grund an:
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/sperre-von-geburtenstation-in-noe-hilflosigkeit-empoerung-und-widerstand/402781531
Daher könnten die Waidhofnerinnen und Waidhofner nun durch Eigeninitiative die Geburtenstation noch retten. Wir sind rund 9.000 Erwachsene in Waidhofen, da sollten einige von uns doch Gynäkologen und Krankenschwestern kennen, die nach Waidhofen zum Arbeiten kommen würden.
Daher die Bitte: einfach sehr rasch Kontakte mit Medizinpersonal herstellen und diese schriftlich an Landesrat Schleritzko senden: lr.schleritzko@noel.gv.at
Wenn wir jetzt nicht handeln ist nach der Kinderabteilung auch die Geburtenstation und die Gynäkologie in Waidhofen Geschichte.
Und nicht vergessen – auch bei der Ybbstalbahn fing es einmal „klein“ an!
Die Bezirksblätter haben bereits eine Umfrage gestartet:
https://www.meinbezirk.at/amstetten/c-gesundheit/landesgesundheitsagentur-schliesst-geburtenabteilung-im-lk-waidhofenybbs_a6533814
Zwischenstand 16. Februar 2024 – 19 Uhr:
Erste politische Reaktionen:
https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-politik/geburtenstation-in-waidhofen-erhalten_a6533241?ref=curate
Da es bereits eine Aufforderung zu Unterstützungsunterschriften zur Erhaltung der Abteilungen in LKH Waidhofen gibt (SPÖ NÖ) sei um Aufklärung gebeten:
https://bezirkamstetten.spoe.at/petition-geburtenstation
Bitte jetzt kein „Parteipolitikum“.
Die öffentliche Aussage von Landesrat Schleritzko, daß man jahrelang Personal gesucht und dieses nicht in ausreichendem Maße gefunden hat, ist der entscheidende Knackpunkt der Angelegenheit Geburtenabteilung und Gynäkologie im Landesklinikum Waidhofen / Ybbs.
Es wäre wichtig zu wissen, wann und wieviele Ausschreibungen es für die offenen Stellen gab. Denn Insider geben hinter „vorgehaltender Hand“ zu verstehen, daß die Aussagen „kein entsprechendes Personal zu bekommen“ nicht der tatsächliche Hintergrund der Schließungen sein könnte.
Dann würde wieder einmal der Ausspruch von LH Erwin Pröll gut passen.
Jedenfalls ist die NÖ Politik (alle Parteien) gefordert, über die Gründe der Abteilungsschließungen der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken.
Daher die entscheidende Frage entsprechend der bisherigen Aussagen:
Werden bei genug zur Verfügung stehendem Fachpersonal die Abteilungen weitergeführt?
Oder stimmt da vielleicht etwas nicht in der Gesundheitsversorgung und deren Vorschriften? Wenn man in den Medien lesen kann, daß für die Gynäkologie und die Geburtenabteilung (mit durchschnittlich 1 Geburt täglich), 7 Vollzeit Ärzte verpflichtet werden müssten, so ist das schon auch zum Nachdenken geeignet.
Ein Blick über die Grenzen nach Deutschland:
Wolfhagen, etwas über 12 000 Einwohner, hat ein ähnliches Problem wie Waidhofen / Ybbs – die Geburtenabteilung wurde geschlossen. Und es zeigte sich, daß es dann vermehrt Transportgeburten gab:
„2018 wurden 17 Frauen aus der Region mit bevorstehender Geburt transportiert, vier Kinder seien im Rettungswagen zur Welt gekommen. 2019 waren es 22 Einsätze mit drei Blitzgeburten im Rettungswagen“.
Noch interessanter für unsere Politiker ist aber die weitere Entwicklung:
https://www.die-dezentrale.net/schliessung-mit-dem-brecheisen/
Medienreaktionen vom 19. Februar 2024:
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