Kubus Politik Waidhofen

Warum „Bausperre“?

Sowohl Bürgermeister Krammer als auch Baustadtrat Dowalil haben es in der Gemeinderatssitzung sehr offen erklärt. Es läuft offensichtlich einiges schief bei den Umbauten- und Neubauten in der Altstadt.

Das wissen aber die meisten Waidhofnerinnen und Waidhofner schon länger, spätestens nach dem „Kubusaufbau auf den alten Schloßturm“ haben dies auch die „meisten Parteitreuen“ erkannt:

Bürgermeister Erich Vetter spricht im ORF und im SAT (europaweit) „Waidhofner Klartext“!

Nach dieser „architektonischen Vergewaltigung“ des ältesten Turmes der Stadt war es „modern“ geworden, die Stadt „weiter zu verschandeln“. Wehrte sich anfänglich die Bevölkerung noch, das Ärgste zu verhindern (z.B. den Glasbrunnen im mittelalterlichen Stadtbild) wurde der „Plattenspielerbrunnen“ die „hölzerne Bushaltestelle“ die „unbequemen und häßlichen Bankerl“ leider hingenommen. Die Blumen mußten vom Forellenbrunnen und dem Rathaus weichen, und das „Dauerpflastern im Sommer“ wurde leider fast zur „Regel“!

Die Stadt verlor dadurch vieles von ihrem alten Flair, die Fußgängerzone sogar die Mehrzahl ihrer Geschäfte.

Mit der nun beschlossenen Bausperre und dem folgenden „Versuch der Erstellung eines Bebauungsplanes für die Innenstadt“ soll nun offensichtlich „scharf“ gegengesteuert werden.

Aber was soll eigentlich geschehen? Was soll beim Bau in Waidhofen / Ybbs verboten, was gefördert werden?
Interessant z.B.- daß die Zeller Kirche nicht in einem Gebiet mit Bausperre liegt. Aber das haben die Gemeinderäte eben so beschlossen.

Diesen Plan der „Grenzen der Schutzzonen“ beschlossen alle anwesenden Gemeinderäte – ob sich alle diese Grenzen genau angesehen haben ist nicht bekannt – aber „Eigenartigkeiten“ gibt es dabei viele.
„Der Ybbstaler“ hat schon näher hingesehen und schon über einiges informiert

Am 27. Februar 2024 – nach dem Beschluß im Gemeinderat – flatterte den Waidhofnerinnen und Waidhofnern das amtliche Medium „Mein Waidhofen“ ins Haus – darin aber kein aufklärendes Wort über die „Bausperre“!
Im digitalen Medium der Stadt ist nun eine Info zu lesen: https://waidhofen.at/aktuelles/news/historisches-stadtbild-wird-geschuetzt Hier sind die Infos aber eher allgemeiner Natur – aber hier läge das wesentliche in den Details.

Wann werden die Wählerinnen und Wähler endlich vollinhaltlich informiert, welche Bestimmungen der Teilbebauungsplan beinhalten soll ?

Um ein bißchen nachzudenken wurde am 27. Februar 2024 ein Stadtspaziergang dokumentiert.
Dabei aber nicht wertend, was passt und was nicht passt.

Piaty Video wäre bereit, von allen Waidhofner Gemeinderatsfraktionen ein kostenloses „Erklärvideo“ zu gestalten ( Interview) und dies kostenlos zu veröffentlichen – Denn rasche Info und Transparenz werden ja immer von der Politik versprochen.

Karl Piaty (geb 1948):
Warum geht mir dieses Thema so nahe?
Dazu muß man wissen, daß mein Vater, Karl Piaty (geb. 1910 gestorben 1989) jahrzehntelang für die Erhaltung des Stadtbildes gekämpft hat.
Seine einstigen Worte sind heute gültiger als je zuvor:

Und die Stadt hat dies auch gewürdigt:

Bei der Gemeinderatssitzung am 26. Februar 2024 gab es auch einige „Bonmots“ zu hören, welche sich mit Kubus und Bäckern befassten:

Gemeinderat Plankenbichler sprach über den Kubus, Bürgermeister Krammer machte sich Gedanken zu Bäckern

NÖN, 28. Februar 2024:

Der Ybbstaler widmete sich am „Schalttag des Jahres 2024“ sehr ausgiebig dem Thema Bausperre, Demokratie, Gemeinderäte usw. Das bedeutet, daß dieses Thema nun die Stadtbürger sehr interessieren wird.

Natürlich haben die verbliebenen Geschäfte in Fußgängerzonen (welche auch als Schutzzonen ausgewiesen sind) weiter alle „Gestaltungsmöglichkeiten“:
https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/aus-nach-150-jahren-konditorei-bauer-in-bruckleitha-schliesst/402798967?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&tpcc=facebookpost#Echobox=1709137217

Ein BLOG, in dem die gesamte Diskussion im Gemeinderat in Bild und Ton nachzuverfolgen ist – Auch für spätere Generationen wichtig:

Bäcker und Architekten – Was meinte das der Bürgermeister?

Entdecke mehr von Gut zu wissen !

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen