Allgemein

Stadtbildvergleiche 1

Der Gemeinderat von Waidhofen /Ybbs hat 2024 über die Gebäude der Innenstadt eine „Bausperre“ verhängt. Damit ist der Zeitpunkt der „Vergleiche“ gekommen. Wie sahen die historischen Bauwerke vor 50 Jahren aus, wie stellen sie sich 2024 den Betrachtern.

Beginnen wir mit der „Stadt der Türme“ – was hat sich da geändert?

1) Der Stadtturm:
Einst war die Ansicht zwischen den beiden Zwiebeln durch eine sehr schöne „Durchsicht“ frei und feingliedrig. Dann aber wurden „Antennen“ eingebaut, welche eher den Eindruck einer „Bauverschalung“ zeigen.

Es schaut nicht schön aus, um aber auch die Innenstadtbewohner über moderne Funktechnik den Wert der Häuser für Geschäfte und auch Wohnungen zu erhalten eben für den technischen Fortschritte erforderlich.

2. Der Schloßturm:
Der älteste Turm der Stadt ist der alte „Wehrturm“ des Rothschildschlosses. Hier hat Architekt Hollein im Auftrag der Stadt eine eklatante Veränderung durchgeführt – eine Änderung die nun wieder zur Diskussion gestellt werden wird. Denn wie das mit dem Denkmalamt 2006 ablief ist einmalig in deren Geschichte und alles gut dokumentiert:

Nun werden die Waidhofnerinnen und Waidhofner eingeladen, über die Entwicklung der Innenstadt mit den Politikern zu diskutieren.

Die erste Frage sollte daher lauten: War es richtig, den alten Bergfried und das kleine Pyramidendacherl so „umzugestalten?

Dazu hat Gemeinderat Plankenbichler schon bei der Beschlußfassung der „Bausperre“ die gleiche Frage gestellt.

Gemeinderat Plankenbichlers Frage zum „Kubus“

Und natürlich gibt es genügend weitere „Beispiele“, wo nun die „Hintergründe“ restlos aufgeklärt gehören. Denn es ist oft nicht so, daß die Hauseigentümer so bauen wollten, es wurde Ihnen einfach oft nur so erlaubt.

Es ist sicher mutig von Bürgermeister Krammer und dem Gemeinderat, nach 25 jährigem „Nichtstun“ bezüglich Bebauungsplan der Innenstadt nun die öffentliche Diskussion zu suchen und neue Vorschriften zu erlassen.

Aber es sollte dabei nicht vergessen werden, daß vielleicht die Stadt zuletzt selbst der größte „Bausünder“ war.

Ähnliches gilt auch in Salzburg – auch dort hat die Stadtpolitik sehr oft an den Bürgerinnen und Bürgern „vorbeiregiert“ – denn wenn man so etwas in unmittelbarer Nähe des Mirabellgarten bauen läßt darf man sich über die Protest-„Stichwahl am Palmsonntag“ nicht wundern:

Daß auch in Waidhofen / Ybbs aber scheinbar die „Architekten“ das „Maß aller Dinge“ sind, bewies Bürgermeister Krammer bereits mit dieser öffentlich gemachten Aussage:

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