Innenstädte werden immer mehr zum Problem. Jahrzehntelange Fehlentwicklungen in der Parkraumbewirtschaftung, falsche Steuerpolitik zwischen Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen, fehlender öffentlicher Verkehr bis an die Haustüre (Citytaxi) und unnötige Förderung des weltweiten Online Handels(steuerlicher Natur wie z.B. bei der Kommunalsteuer) sind einige Gründe, aber der „Zeitgeist“ schlägt nun ebenfalls voll zu.
Eine der am meisten betroffenen Städte ist Steyr in Oberösterreich. Am 8. Juni 2024 wurden daher spezielle Architekturtage abgehalten um gegen die dramatische Leerstandsentwicklung einen Ausweg zu entwickeln.
Rettung der Innenstädte? Da braucht es mehr als die dabei meist üblichen „Plakatständer“!
Denn bei einem solch schönen Stadtbild scheint die Architektur nicht der beste „Hebel“ zu sein. Solange die Politik die steuerlichen Strukturen des Handels und die öffentliche Verkehrssituation (z.B. durch punktgenaue Citytaxis) nicht radikal ändert, haben Innenstädte keine wirtschaftliche Chance mehr.
Es sei daher geraten, daß sich die Bürgermeister von Wr. Neustadt (ÖVP), Steyr (SPÖ) und Wels (FPÖ) parteiübergreifend dafür aussprechen, daß längst große Reformen der Arbeitskostenbesteuerung, (auch der Kommunalsteuern) auf Kosten der Kapitalsteuern stattfinden müßten und daß Parkplätze einer totalen Änderung der Vergebührung zu unterliegen haben – mit riesigen Mehreinnahmen für die Kommunen – um damit einen gerechten Ausgleich zwischen „grüner Wiese“ und „Innenstadt“ durchführen zu können.
Wäre für die Bürgermeister sehr einfach nachzuvollziehen, wieviel sie an Kommunalsteuer von ihren letzten Innenstadtgeschäften kassieren und wieviel von den unzähligen „Lieferdiensten von Amazon und Co“ an die Städte bezahlt werden!
Hier wurde von der Politik jahrelang alles „verschlafen“ was man nur „verschlafen“ kann.
Die Vorschläge dazu wurden von Karl Piaty schon vor 40 Jahren an den einstigen Finanzminister Herbert Salcher herangetragen. Durch den Onlinehandel und der aus dem Ruder gelaufenen Besteurungsformen von internationalen Konzernen wären derartige Änderungen jetzt noch wichtiger als damals.
Dr. Günter Schuhfried schien neben Karl Piaty sen. der einzige Waidhofner Besucher bei der „architektonischen“ Begehung des ehemaligen Postgebäudes in der Innenstadt von Steyr gewesen zu sein.
Einfach ein paar Bilder, manche davon sollten zum „Nachdenken“ geeignet sein. Wer vor 5 Jahren die Innenstadt von Steyr und deren Geschäfte besucht hat, der wird die derzeitige, dramatische Leerstandsentwicklung nur sehr schwer verstehen können – aber so könnte es bald überall sein, vielleicht schauen die Waidhofnerinnen und Waidhofner einmal auf ihrem „Hohen Markt“ vorbei!
Ein Piaty BLOG vom 9. Mai 2024, aktualisiert am 5. Juni 2024:
Innenstädte werden immer mehr zum Problem.
Jahrzehntelange Fehlentwicklungen in der Parkraumbewirtschaftung, falsche Steuerpolitik zwischen Arbeitseinkommen und Kapitaleinkommen, fehlender öffentlicher Verkehr bis an die Haustüre (Citytaxi) und unnötige Förderung des weltweiten Online Handels (steuerlicher Natur wie z.B. bei der Kommunalsteuer) sind einige Gründe, aber der „Zeitgeist“ schlägt nun ebenfalls voll zu.
Eine der am meisten betroffenen Städte ist Steyr in Oberösterreich. Am 8. Juni 2024 wurden daher spezielle Architekturtage abgehalten um gegen die dramatische Leerstandsentwicklung einen Ausweg zu entwickeln.
Denn bei einem solch schönen Stadtbild scheint die Architektur nicht der beste „Hebel“ zu sein. Solange die Politik die steuerlichen Strukturen des Handels und die öffentliche Verkehrssituation (z.B. durch punktgenaue Citytaxis) nicht radikal ändert, haben Innenstädte keine wirtschaftliche Chance mehr.
Es sei daher geraten, daß sich die Bürgermeister von Wr. Neustadt (ÖVP), Steyr (SPÖ) und Wels (FPÖ) parteiübergreifend dafür aussprechen, daß längst große Reformen der Arbeitskostenbesteuerung, (auch der Kommunalsteuern) auf Kosten der Kapitalsteuern stattfinden müßten und daß Parkplätze einer totalen Änderung der Vergebührung zu unterliegen haben – mit riesigen Mehreinnahmen für die Kommunen – um damit einen gerechten Ausgleich zwischen „grüner Wiese“ und „Innenstadt“ durchführen zu können.
Wäre für die Bürgermeister sehr einfach nachzuvollziehen, wieviel sie an Kommunalsteuer von ihren letzten Innenstadtgeschäften kassieren und wieviel von den unzähligen „Lieferdiensten von Amazon und Co“ an die Städte bezahlt werden!
Hier wurde von der Politik jahrelang alles „verschlafen“ was man nur „verschlafen“ kann.
Die Vorschläge dazu wurden von Karl Piaty schon vor 40 Jahren an den einstigen Finanzminister Herbert Salcher herangetragen. Durch den Onlinehandel und der aus dem Ruder gelaufenen Besteurungsformen von internationalen Konzernen wären derartige Änderungen jetzt noch wichtiger als damals.
Einfach ein paar Bilder, manche davon sollten zum „Nachdenken“ geeignet sein. Wer vor 5 Jahren die Innenstadt von Steyr und deren Geschäfte besucht hat, der wird die derzeitige, dramatische Leerstandsentwicklung nur sehr schwer verstehen können – aber so könnte es bald überall sein, vielleicht schauen die Waidhofnerinnen und Waidhofner einmal auf ihrem „Hohen Markt“ vorbei!
Ein Piaty BLOG vom 9. Mai 2024, aktualisiert am 5. Juni 2024:
Ein Blick nach Wiener Neustadt:
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