Die Eis-Straße ist eine Genußstraße zwischen den alten Eisenstädten Waidhofen / Ybbs und Steyr, welche sich im Sommer auch als „Eis-Städte“ präsentieren. Wer diese „Landesgrenzen überschreitende Straße“ befährt, wird seinen Augen nicht trauen, welche schönen und doch so unterschiedlichen Panoramen sich dabei auftun.
Vom Ötscher bis ins Gesäuse blickt man am Waidhofner Teilstück, welches vom Ortsteil St. Leonhard am Wald hinunter in die Stadt Waidhofen / Ybbs führt – dieses Stück wird übrigens auch von der Österreichrundfahrt von den Rad-Assen aus ganz Europa befahren. Diesmal am 4. Juli 2024.
Das Piaty Video zeigt die Eisstraße am Freitag, dem 28. Juni 2024, als sich in St. Leonhard die „Fiakerwallfahrt“ zum herzlichen Stelldichein in Kirche und Leonhardihof traf – Mit Musik, Kirche und auch kulinarisch – z.B. auch mit Speiseeis genießen.
Die erste Erwähnung der Fiakerwallfahrt gab es 1826. Ein Jubiläum naht.
Direkt am Ortsplatz gelegen liegt gegenüber der Gasthof und die Konditorei Ettel. Dieser Gasthof wurde bereits im April 2024 als Eisstrasse- Tipp weltweit präsentiert. St. Leonhard und seine Gasthäuser – ein Musterbeispiel!
2 besondere Gasthäuser liegen „Kopf an Kopf“ direkt neben der Kirche.
Noch etwas geschichliches zum „Fiakeraltar in St. Leonhard“ …… von Monsignore Herbert Döller (Stadtpfarrer von Waidhofen / Ybbs)
Fiakerwallfahrt von Wien nach St. Leonhard
Corona hat sie unmöglich gemacht. Und so schien es, dass der fast zweihundertjährige Brauch der Wiener Fiaker und Taxiunternehmer, um den Tag der Wetterherren, der hll. Johannes und Paulus (26. Juni) nach St. Leonhard/Walde zu pilgern, sang- und klanglos untergegangen sei. Umso erfreulicher war es, dass heuer diese Berufsgemeinschaft die Wallfahrt wieder aufgenommen hat, die 1828 erstmals erwähnt wird.
Und ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass mit der heurigen Pilgerfahrt eine kulturelle Initiative einhergegangen ist, die in der Tradition der Fiakerwallfahrt liegt: Man hat sich erinnert, dass 1908 von den Fiakern in der Pfarrkirche St. Leonhard ein Seitenaltar errichtet wurde, dessen Bild schon seit 1807 am Vorgängeraltar hing und nun sehr erneuerungsbedürftig geworden war. So haben sie einen namhaften Geldbetrag mitgebracht, der die Renovierung dieses Bildes abdeckt. Die Pfarre St. Leonhard/Walde ist für diese Hilfe dankbar und freut sich sehr darüber.
Das Bild, darstellend die Unbefleckte Empfängnis Mariens ist datiert und signiert von Franz Mitterhofer aus St. Pölten, einem Schüler und Mitarbeiter von Martin Johann Schmidt, dem berühmten „Kremser Schmidt“. In der Waidhofner Stadtpfarrkirche hängt übrigens das ehemalige Fastentuch von ihm.
In einem Wiener Auktionshaus hat ein Waidhofner Bürger ein kleines Bild dieses Themas erstanden, das Dechant Mag. Herbert Döller aus seiner Erinnerung als den Entwurf zu dem Leonharder Seitenaltarbild erkannte und bei einem Besuch der Pfarrkirche Pyrha bei St. Pölten auch das Vorbild dafür aus dem Pinsel des großen Meisters M. J. Schmidt entdeckte. Es wird nur wenige Barockbilder geben, von denen man ein Original, eine Kopie und einen Entwurf dazu kennt. Man kann den Wohltätern nur gratulieren zu dieser religiösen und kulturellen Leistung zur Erhaltung „ihres“ Altares in der Pfarrkirche St. Leonhard, der nun weiterhin zu Recht „Fiakeraltar“ genannt wird.
Der Entwurf zum Bild ! Fotos von Monsignore Döller zur Verfügung gestellt.
Die Eis-Straße ist eine Genußstraße zwischen den alten Eisenstädten Waidhofen / Ybbs und Steyr, welche sich im Sommer auch als „Eis-Städte“ präsentieren. Wer diese „Landesgrenzen überschreitende Straße“ befährt, wird seinen Augen nicht trauen, welche schönen und doch so unterschiedlichen Panoramen sich dabei auftun.
Vom Ötscher bis ins Gesäuse blickt man am Waidhofner Teilstück, welches vom Ortsteil St. Leonhard am Wald hinunter in die Stadt Waidhofen / Ybbs führt – dieses Stück wird übrigens auch von der Österreichrundfahrt von den Rad-Assen aus ganz Europa befahren. Diesmal am 4. Juli 2024.
Das Piaty Video zeigt die Eisstraße am Freitag, dem 28. Juni 2024, als sich in St. Leonhard die „Fiakerwallfahrt“ zum herzlichen Stelldichein in Kirche und Leonhardihof traf – Mit Musik, Kirche und auch kulinarisch – z.B. auch mit Speiseeis genießen.
Die erste Erwähnung der Fiakerwallfahrt gab es 1826. Ein Jubiläum naht.
Tipps zum Leonhardihof:
https://www.leonhardihof.at/
Dieses Youtube Video von Gemeinde TV wurde über den Piaty BLOG bereits seit dem Vorjahr erfolgreich beworben: https://www.youtube.com/watch?v=9bvTeraoL_U&t=53s
Direkt am Ortsplatz gelegen liegt gegenüber der Gasthof und die Konditorei Ettel. Dieser Gasthof wurde bereits im April 2024 als Eisstrasse- Tipp weltweit präsentiert. St. Leonhard und seine Gasthäuser – ein Musterbeispiel!
Noch etwas geschichliches zum „Fiakeraltar in St. Leonhard“
…… von Monsignore Herbert Döller (Stadtpfarrer von Waidhofen / Ybbs)
Fiakerwallfahrt von Wien nach St. Leonhard
Corona hat sie unmöglich gemacht. Und so schien es, dass der fast zweihundertjährige Brauch der Wiener Fiaker und Taxiunternehmer, um den Tag der Wetterherren, der hll. Johannes und Paulus (26. Juni) nach St. Leonhard/Walde zu pilgern, sang- und klanglos untergegangen sei. Umso erfreulicher war es, dass heuer diese Berufsgemeinschaft die Wallfahrt wieder aufgenommen hat, die 1828 erstmals erwähnt wird.
Und ebenso erfreulich ist die Tatsache, dass mit der heurigen Pilgerfahrt eine kulturelle Initiative einhergegangen ist, die in der Tradition der Fiakerwallfahrt liegt: Man hat sich erinnert, dass 1908 von den Fiakern in der Pfarrkirche St. Leonhard ein Seitenaltar errichtet wurde, dessen Bild schon seit 1807 am Vorgängeraltar hing und nun sehr erneuerungsbedürftig geworden war. So haben sie einen namhaften Geldbetrag mitgebracht, der die Renovierung dieses Bildes abdeckt. Die Pfarre St. Leonhard/Walde ist für diese Hilfe dankbar und freut sich sehr darüber.
Das Bild, darstellend die Unbefleckte Empfängnis Mariens ist datiert und signiert von Franz Mitterhofer aus St. Pölten, einem Schüler und Mitarbeiter von Martin Johann Schmidt, dem berühmten „Kremser Schmidt“. In der Waidhofner Stadtpfarrkirche hängt übrigens das ehemalige Fastentuch von ihm.
In einem Wiener Auktionshaus hat ein Waidhofner Bürger ein kleines Bild dieses Themas erstanden, das Dechant Mag. Herbert Döller aus seiner Erinnerung als den Entwurf zu dem Leonharder Seitenaltarbild erkannte und bei einem Besuch der Pfarrkirche Pyrha bei St. Pölten auch das Vorbild dafür aus dem Pinsel des großen Meisters M. J. Schmidt entdeckte. Es wird nur wenige Barockbilder geben, von denen man ein Original, eine Kopie und einen Entwurf dazu kennt. Man kann den Wohltätern nur gratulieren zu dieser religiösen und kulturellen Leistung zur Erhaltung „ihres“ Altares in der Pfarrkirche St. Leonhard, der nun weiterhin zu Recht „Fiakeraltar“ genannt wird.
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