Allgemein

Das Mitfahrbankerl

In den 80er Jahren entwicklelte Zuckerbäcker Karl Piaty ein modernes System des „Anhalter-Verkehrs“. In seiner Jugendzeit gab es das „Autostoppen“ als günstiges Verkehrsmittel. Er selbst fuhr einmal in Spanien per Autostopp von Madrid hinauf in entlegene Bergdörfer.

Aber Autostoppen hatte einen Hacken. Der Autostopper ist beim „Mitfahren“ nicht versichert, im Falle eines Unfalles der Fahrzeuglenker auch für ihn haftbar. Und so ist es heute unüblich geworden, „jemand mitzunehmen“. Und so fahren die Autos meist mit nur 1 oder 2 Personen durch das Land, ein sehr aufwendiger und teurer „Spass“.

Karl Piaty wollte damals erreichen, daß es einen eigenen „Autostopper-Ausweis“ gibt, in dem auch eine „Insassenversicherung“ inkludiert gewesen wäre. Leider wurde nichts daraus – denn eigentlich war „Autostoppen“ gerade für jüngere Menschen ein sehr verbindendes „Unterwegssein“!

Und so freute sich Karl Piaty sen., als er im Herbst 2024 in Hollenstein Bemühungen sah, welche das „Mitnehmen“ salonfähig machen könnte. Gerade wenn man sich kennt (wie in einem so kleinen Ort wie Hollenstein) ist es eher die Information die fehlt, wer – wo – hin – will.

Lassen wir Bilder in einer wunderschönen Herbstlandschaft sprechen – vielleicht finden sich Nachahmer:

Hollenstein an der Ybbs – Ideen sind gut – ausprobieren ist besser

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