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BIO-Salzhauptstadt

Wer dieses Jahr im Salzkammergut war, erlebte das Salz von allen nur erdenklichen Seiten in der „Kulturhauptstadt“.
Salzkunstwerke, Salzfestspiele, Salzaustellungen, und viels mehr. Etwas fehlte aber, die Darstellung von „Salz auf Holzwegen“.

Dies holte nun Waidhofen / Ybbs nach und präsentierte am 21. November 2024 „den gesalzten Tanzboden“. Einige Schneeflocken machten die in Holz ausgeführte „Bushaltestelle“ am Unteren Stadtplatz zur aalglatten Rutschpartie und ließen die fleißigen Bauhofmitarbeiter rasch und vorbildlich zu den notwendigen Gegenmaßnahmen ausrücken. Wie das nun dort aussieht und was solche „künstliche Salzböden“ auf Schuhe und Hunde für Auswirkungen haben weiß wohl jedermann.

Längst ist die Nässe aus der Stadt gewichen, zurück bleibt das „gesalzene Holz“!

Es stellt sich daher immer öfter die Frage, wie lange es diesen Zustand noch geben soll. Denn wenn die Bauhofmitarbeiter einmal nicht so rasch vor Ort sein können und hier eine Person unweigerlich ausrutscht und sich verletzt, wäre der „Schuldige“ wohl schnell gefunden. Holz eignet sich einfach nicht um öffentlich begehbare Flächen im Winter sicher zu gestalten. Eine „Bushaltestelle mit Winterspresse“ ist aber auch keine Lösung.

Stadtrat Martin Dowalil hat das ja schon einmal alles recht gut erklärt, warum hier etwas „falsch gelaufen“ ist.

Hoffen in Waidhofen wirklich Alle, daß die Erderwärmung samt Klimakrise einen neuerlichen Schneefall in Waidhofen verhindert?
Der Zustand dieser Bushaltestelle sollte von den Stadtverantwortlichen nicht länger hingenommen werden, denn über kurz oder lang wird das Salz sowieso dem Holz ein Ende bereiten.

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