Ein Geschäft in Waidhofen / Ybbs neu zu beginnen ist leicht. Geldmittel und Unterstützungen von der EU, dem Land und der Gemeinde, Blumen oder Geschenke vom Bürgermeister und viel Vorschußloorbeeren in den Medien – samt glücklichen Politikerbildern.
Eher triest ist es, nach lebenslanger Arbeit ein Geschäft schließen zu müssen. Wohin mit der alten Einrichtung, wohin mit den übriggebliebenen Waren, hoffentlich kann ich mir die letzte Steuerabrechnung überhaupt leisten !
Und so ein bald schließendes Geschäft hat heuer das 3. Türchen des Innenstadtkalenders – die Fa. Kappus – bestand seit 175 Jahren.
Susanne Feuerschlager hat hier von der Lehrzeit an gearbeitet – das hat den Stadtdichter Fred Eichleter bewogen, sich dazu zu äußern:
Die Registrierkassenpflicht war für derartige Geschäfte der moralische arbeitstechnische und auch finanzielle Untergang (Kosten einer digitalen Registrierkassen sind enorm). Weil andere „Große“ der Unehrlichkeit überführt wurden, hat man auch die „Kleinen in den Bürokratiesumpf“ gedrängt. Jetzt überlegt die Politik „Anpassungen“ für viele Kleine – aber oft zu spät.
Vielleicht besuchen viele Waidhofnerinen und Waidhofner im Advent 2024 ein letztes mal die kleine Papierhandlung am Unteren Stadtplatz, welche schon Bundespräsident Dr. Heinz Fischer so hervorragend lobte:
Denn noch gibt es viele Karten, Geschenkartikel usw. zu erstehen, und vielleicht braucht sogar jemand die origianlgetreue Einrichtung des alten „Laderlkasten“!
Ein Geschäft in Waidhofen / Ybbs neu zu beginnen ist leicht. Geldmittel und Unterstützungen von der EU, dem Land und der Gemeinde, Blumen oder Geschenke vom Bürgermeister und viel Vorschußloorbeeren in den Medien – samt glücklichen Politikerbildern.
Eher triest ist es, nach lebenslanger Arbeit ein Geschäft schließen zu müssen. Wohin mit der alten Einrichtung, wohin mit den übriggebliebenen Waren, hoffentlich kann ich mir die letzte Steuerabrechnung überhaupt leisten !
Und so ein bald schließendes Geschäft hat heuer das 3. Türchen des Innenstadtkalenders – die Fa. Kappus – bestand seit 175 Jahren.
Susanne Feuerschlager hat hier von der Lehrzeit an gearbeitet – das hat den Stadtdichter Fred Eichleter bewogen, sich dazu zu äußern:
Die Registrierkassenpflicht war für derartige Geschäfte der moralische arbeitstechnische und auch finanzielle Untergang (Kosten einer digitalen Registrierkassen sind enorm). Weil andere „Große“ der Unehrlichkeit überführt wurden, hat man auch die „Kleinen in den Bürokratiesumpf“ gedrängt. Jetzt überlegt die Politik „Anpassungen“ für viele Kleine – aber oft zu spät.
Vielleicht besuchen viele Waidhofnerinen und Waidhofner im Advent 2024 ein letztes mal die kleine Papierhandlung am Unteren Stadtplatz, welche schon Bundespräsident Dr. Heinz Fischer so hervorragend lobte:
Denn noch gibt es viele Karten, Geschenkartikel usw. zu erstehen, und vielleicht braucht sogar jemand die origianlgetreue Einrichtung des alten „Laderlkasten“!
Weitere Infos des Kulturkreis Freisingerberg:
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