Neues Automatengeschäft und neue Baustelle gegenüber altem Rathaus:
In Österreich herscht derzeit geradezu ein Boom von Verkaufsstellen für Automaten. Sogar der ORF NÖ widmete sich groß dieser neuen „Geschäftsmodelle“ in den NÖInnenstädten:https://noe.orf.at/stories/3312858/
Auch am Hohen Markt (Nähe Henderl-Grillstand Pöchhacker) in Waidhofen / Ybbs(Fußgängerzone) versuchte es eine diesbezügliche Firma. Dort wo einst der Schmuckhändler Christian Gruber ein renomiertes Waidhofner Fachgeschäft hatte wurde ein solches Automatengeschäft installiert. Einweggebinde-Getränke und Geschicklichkeitsspiele zogen in die neu gepflasterte FUZO ein. Stichwort – Belebung. Auch „Rauchwaren“ gab es zu erstehen – alles natürlich mit den entsprechenden „Warnhinweisen bezüglich Gesundheitsschädlichkeit“.
Doch nur wenige Monate nach der Eröffnung war es am 18. Juli 2025 wieder vorbei. Nicht nur die Begegungszone Oberer Stadtplatz (4tel Festival des Landes NÖ) wurde an diesem Tag „finalisiert“, auch der „Automatenhandel“ an diesem Standort wieder eingestellt, alles abtransportiert.
Hier Aufnahmen vom 19. Juli 2025
Natürlich wird rasch „Ersatz“ geschaffen – wieder in der FUZO Hoher Markt, diesmal gegenüber dem alten Rathaus – ehemalig Foto Wasmuth – Foto Nutz – und zuletzt Natur und Kunst:
Welche Einnahmen bringen diese Art von Geschäften der Stadt?
Um den Hohen Markt als Geschäftsgebiet besonders attraktiv zu gestalten nahm die Stadt schließlich sehr viel Geld in die Hand.Architekten und Berater reisten aus dem fernen Vorarlberg an und rieten zu einer Pflasterung. Diese Idee nahm die Mehrheitspartei (im Gegensatz zu den damaligen 5 Oppositionsparteien) an und entschied sich für eine unbequeme und nicht behindertengerechte Ausführung des Pflasters.
Hier ein Ausschnitt der NÖN zu dieser Debatte im Gemeinderat:
Der Link zum gesamten MÖN Artikel mit sehr aussagekräftigen Bildern ist weiter unten im BLOG zu finden.
Dass diese unpassende Pflasterung dann noch dazu viel teurer kam als vorab errechnet wundert scheinbar niemand – aber dazu haben wir ja im Stadtrecht das „Instrument der Dringlichkeit“! Hintergrund: „…. koste es was es wolle!
So wurde der Umbau des Hohen Marktes in die neue„Geschäfts – und Wohnzone“ einst gefeiert: Und das ist noch gar nicht so lange her:
Wenn man den Blick nach vorne richtet, ist es auch immer ratsam etwas zurück zu blicken.
Und für die Wahl 2027 bringt die Politik schon wieder „neue Geschütze“ gegen die Innenstadt in Stellung. Nachdem man das „bequeme Gehen vor der eigenen Haustür“ durch das nicht behindertengerechte Pflaster eingeschränkt hat, geht es jetzt sogar schon um die Aufenthaltsqualität in den privaten Wohnräumen der letzten Innenstadtbewohner.
Neues Automatengeschäft und neue Baustelle gegenüber altem Rathaus:
In Österreich herscht derzeit geradezu ein Boom von Verkaufsstellen für Automaten. Sogar der ORF NÖ widmete sich groß dieser neuen „Geschäftsmodelle“ in den NÖ Innenstädten: https://noe.orf.at/stories/3312858/
Auch am Hohen Markt (Nähe Henderl-Grillstand Pöchhacker) in Waidhofen / Ybbs (Fußgängerzone) versuchte es eine diesbezügliche Firma. Dort wo einst der Schmuckhändler Christian Gruber ein renomiertes Waidhofner Fachgeschäft hatte wurde ein solches Automatengeschäft installiert. Einweggebinde-Getränke und Geschicklichkeitsspiele zogen in die neu gepflasterte FUZO ein.
Stichwort – Belebung.
Auch „Rauchwaren“ gab es zu erstehen – alles natürlich mit den entsprechenden „Warnhinweisen bezüglich Gesundheitsschädlichkeit“.
Doch nur wenige Monate nach der Eröffnung war es am 18. Juli 2025 wieder vorbei. Nicht nur die Begegungszone Oberer Stadtplatz (4tel Festival des Landes NÖ) wurde an diesem Tag „finalisiert“, auch der „Automatenhandel“ an diesem Standort wieder eingestellt, alles abtransportiert.
Hier Aufnahmen vom 19. Juli 2025
Natürlich wird rasch „Ersatz“ geschaffen – wieder in der FUZO Hoher Markt, diesmal gegenüber dem alten Rathaus – ehemalig Foto Wasmuth – Foto Nutz – und zuletzt Natur und Kunst:
Welche Einnahmen bringen diese Art von Geschäften der Stadt?
Um den Hohen Markt als Geschäftsgebiet besonders attraktiv zu gestalten nahm die Stadt schließlich sehr viel Geld in die Hand. Architekten und Berater reisten aus dem fernen Vorarlberg an und rieten zu einer Pflasterung. Diese Idee nahm die Mehrheitspartei (im Gegensatz zu den damaligen 5 Oppositionsparteien) an und entschied sich für eine unbequeme und nicht behindertengerechte Ausführung des Pflasters.
Hier ein Ausschnitt der NÖN zu dieser Debatte im Gemeinderat:
Dass diese unpassende Pflasterung dann noch dazu viel teurer kam als vorab errechnet wundert scheinbar niemand – aber dazu haben wir ja im Stadtrecht das „Instrument der Dringlichkeit“! Hintergrund: „…. koste es was es wolle!
So wurde der Umbau des Hohen Marktes in die neue „Geschäfts – und Wohnzone“ einst gefeiert: Und das ist noch gar nicht so lange her:
Dass diese Vorgänge am Hohen Markt sich damals sehr auf die kommenden Gemeinderatswahlen (2022) auswirken werden, war jedem bewußt, der die politische Vorgehensweise der WVP im Jahre 2018 beobachtete:
Auch die NÖN hielt das sehr gut fest:
https://www.noen.at/ybbstal/waidhofen-pflasterstreit-im-rathaus-hoher-markt-waidhofen-werner-krammer-martin-dowalil-104876533
Hier eine sehr umfangreiche Dokumentation zum einstigen Stimmverhalten der Waidhofner Gemeinderäte zur Pflasterung des Hohen Marktes.
Und für die Wahl 2027 bringt die Politik schon wieder „neue Geschütze“ gegen die Innenstadt in Stellung. Nachdem man das „bequeme Gehen vor der eigenen Haustür“ durch das nicht behindertengerechte Pflaster eingeschränkt hat, geht es jetzt sogar schon um die Aufenthaltsqualität in den privaten Wohnräumen der letzten Innenstadtbewohner.
Zu Geld und Entscheidungen von Ländern und Gemeinden sprach der ehem. Rechnungshofpräsident Franz Fiedler im Juli 2025 sehr wichtige Worte:
Am 24. Juli 2024 kam zu den Automaten auch eine sehr passende Betrachtung im Kurier: Johannes Weichhart hat sie geschrieben.
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