Allgemein

Notarzt und Erfahrung!

Die Auflassung von 11 Notarztstützpunkten in NÖ bringt viel politischen Zündstoff mit sich. Denn beim Notarztstützpunkt Waidhofen / Ybbs ist nicht nur das Land NÖ betroffen, auch Oberösterreich und die Steiermark würden davon negativ beeinflusst werden.
Es stellt sich auch die Frage, wer von den bisher in der Öffentlichkeit auftretenden Politikern persönliche Erfahrung als Notarzt, als Rettungsarzt als praktischer Arzt usw. mitbringt ?
Es erscheint ein glücklicher Zufall zu sein, dass Waidhofen / Ybbs so einen Mediziner besitzt, der auf Grund seiner jahrzehntelangen Erfahrungen nun einen praxisbezogenen Lösungsvorschlag unterbreitet.

Hier das Statement von Medizinalrat Dr. Günter Schuhfried:

Offener Brief

Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Ulrike Königsberger – Ludwig (Ö)
sehr geehrte Frau Landesrätin Eva Prischl (NÖ),
sehr geehrte Frau Landesrätin Christine Haberlander (OÖ),
sehr geehrter Herr Landesrat Karl Heinz Kornhäusl (Steiermark).

Es steht definitiv fest: Der Notarztstützpunkt Waidhofen an der Ybbs wird ersatzlos gestrichen. Dies ist der falsche Weg. Denn durch eine einfache Umstrukturierung kann die hochwertige medizinische Versorgung durch das bestehende Notarztsystem erhalten bleiben.

Die Lösung ist einfach: Der Notarzt vom Notarzt-Hubschrauberstützpunkt Ybbsitz wird in das Krankenhaus Waidhofen verlegt. Bei der Alarmierung fliegt der Notarzthubschrauber zuerst das Krankenhaus an, nimmt den Notarzt auf und fliegt dann weiter zum Einsatzort. Dadurch gehen wenige Minuten verloren, was aber tolerierbar ist.

Eine dem Krankenhaus nahe Stationierung des Notarzthubschraubers sollte angedacht werden.

Vorteile:
* Es ist nur ein Notarzt notwendig, da der Notarzt in Ybbsitz ohne Leistungsverminderung gestrichen werden kann.
* Die bewährte Notarztversorgung mit dem Rettungswagen in Waidhofen bleibt bestehen und im Bedarfsfall kann der Rettungshubschrauber zusätzlich herangezogen werden. Der Notarzt fliegt dann mit dem Patienten weiter und sorgt für seine beste Versorgung.
* Der Notarzt kann in der Einsatzbereitschaft stehender Zeit im Krankenhaus mitarbeiten.
* Der geplante, sündteure Spezial-Rettungswagen für den Hubschrauberstandort Ybbsitz erübrigt sich.

Dieser Weg bringt eine mehrfache Win-win-Situation und spart viel Geld bei gleich guter medizinischer Versorgung – eine äußerst seltene Begebenheit in unserem Gesundheitssystem.

Manchmal ist die einfachste Lösung die schwierigste.

Hochachtungsvoll
Medizinalrat
Dr. Günter Schuhfried

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
Neonatologe Erfahrung mit Hubschraubertransport für Neugeborene
Praktischer Arzt

Rettungsarzt der Berufsrettung der Gemeinde Wien

Reaktionen auf dieses Schreiben:

NÖN Ybbstal 27. August 2025

25. August 2025:

Rasche Antwort aus dem Sozalministerium – Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig

Sicht der Regional-Politik und Fachleuten in den Bezirksblättern:
https://www.meinbezirk.at/waidhofenybbstal/c-lokales/ybbstaler-kaempfen-fuer-ihren-notarztstandort_a7491157

24. August 2025 – Stellungnahme der Gruppe Herzalarm:

Hier eine Stellungnahme zum Thema von Vizebürgermeister Armin Bahr:

Am 25. August 2025 stellte Bürgermeister Krammer dies öffentlich:

Kurz vor diesen Stellungnahmen von Bürgermeister und Vizebürgermeister wurde allerdings dies veröffentlicht:

Zu diesem öffentlichen Facebookeintrag hat ein User geschrieben:
Motto: Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht.“

Natürlich ist es zu begrüßen, dass nunmehr ein „Umdenken“ eingetreten ist. Umso erstaunlicher ist es aber, dass es bis Ende August gedauert hat, bis die regionalen Politiker die Auswirkungen des Landtagsbeschlusses vom März 2025 erkennen –

Hier zur Erinnerung der Piaty BLOG von der Landtagssitzung:

Bei allen Überlegungen bezüglich des Krankenhauses Waidhofen / Ybbs ist auch der einstige Übergabevertrag genau zu erfüllen: Ob der Vertrag veröffentlicht werden darf ist nicht bekannt – hier zumindest die Personen dazu – schließlich haben diesen Vertrag 2 Waidhofner Ehrenbürger abgeschlossen:

Auch die künstliche Intelligenz wurde am 27. August 2025 befragt – hier das Ergebnis der Zusammenstellung mit KI:

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