Titelbild:Ausschnitt eines Petermandl Bildes zum Thema Kubus
Die Redewendung „Jetzt geht es an das Eingemachte“ klang bei der Gemeinderatssitzung am 22. September 2025 in Waidhofen / Ybbs mehrmals durch. Da sowohl der Bürgermeister, 3 Stadträte (darunter der Finanzstadtrat) und mehrere Gemeinderäte entschuldigt waren, wagten sich die anderen mutig und entschlossen an den Nachtragsvoranschlag 2025 und einen 2 Millionen Euro Kredit heran.
Vizebürgermeister Armin Bahr leitete diese wichtige (so richtig teure) Sitzung, und er nannte gleich zu Beginn jene Politiker, die entschuldigt waren und damit rechtlich für die getroffenen Entscheidungen nicht verantwortlich sind.
Vizebürgermeister Armin Bahr (SPÖ) vertrat Bürgermeister Werner Krammer (WVP)
Zuerst ging es um den Nachtragsvoranschlag 2025, welcher die sehr schwierige finanzielle Lage der Stadt sehr gut wiedergab. Trotz sinkender Einwohnerzahl(und damit weniger Ertragsanteile) wurde und wird weiter viel zuviel ausgegeben, so dass nun für 2025 der höchste Schuldenstand aller Zeiten erwartet werden kann.
Doch dann kam es zur Diskussion über die Aufnahme eines Kredites über 2 Millionen Euro. Dieser Kredit wurde notwendig, da die Stadt selbst für den operativen Teil (Löhne, Strom, Gas, Fernwärme usw) kein Geld mehr hat.
Gemeinderat Erich Leonhartsberger hat dies für die Zuseher vor dem Magistratsfernsehensehr klar und ungeschminkt erklärt. Die Bank war schlußendlich für eine Kreditvergabe nur dann bereit, wenn die Stadt ihre beste Immobilie als Pfand einsetzt – das Rothschildschloss.
Üblicherweise verlangt eine Bank für einen Kredit einer Gemeinde keine Sicherstellung, aber wahrscheinlich haben die Finanzexperten der Bank die finanzielle Situation der Stadt genau analisiert und diese Sicherstellung aus gutem Grund verlangt. Bemerkenswert dabei: Es wurden 10 Kreditinstitute von der Stadt bezüglich Kreditgewährung angeschrieben, nur eines stellte daraufhin ein Angebot, wobei als Pfand das Rothschildschloss eingebracht werden musste.
Hier Ausschnitte aus der Erklärung von Gemeinderat Erich Leonhartsberger:
Warum mußte das Rothschildschloss verpfändet werden ?
Jetzt wissen also alle Stadtbürgerinnen und Stadtbürger, wie es um die Finanzen der Stadt steht. Es wurde bei dieser Gemeinderatssitzung auch aufgefordert, Ideen zur Verringerung der Schulden einzubringen.
Natürlich stellen sich bei solchen „Pfandsicherungen“ wichtige Fragen:
Was ist so ein Schloss überhaupt wert, wie wird dies alles im Grundbuch so eingetragen, dass im Falle des „Schlagendwerdens“, kein weiterer Schaden für die Stadt entsteht?
Wie ist das eigentlich mit den Pro Kopf Schulden der NÖ. Statutarstädte. Fixe Zahlen der Statistik Austria gibt es erst von den Jahren 2022/2023.
Und das schaut bei den Statutarstätten in NÖ so aus – Waidhofen / Ybbs hat die meisten Schulden pro Kopf der Bevölkerung – schon 2023 sehr bedenklich – 2025 kommt da noch einiges dazu:
Laut NVA 2025: 48 Millionen € Schulden bei 11.123 Einwohner = 4.315.- Euro Schulden – vom Baby bis zum Uropa in Waidhofen / Ybbs
Und da sich die Politik derzeit so positiv zur KI ausspricht, sei hier zu sehen, was die „künstliche Inteligenz“ dazu meint:
Zu den widersprüchlichen Zahlen in diesem Artikel, welche von GR Leonhartsberger gegenüber GR Gschwandegger vorgebracht wurden, hat es später eine Berichtigung durch die NÖN gegeben:
Wie immer sehr treffend: Fred Eichleters Sicht in Gedichtform
Titelbild: Ausschnitt eines Petermandl Bildes zum Thema Kubus
Die Redewendung „Jetzt geht es an das Eingemachte“ klang bei der Gemeinderatssitzung am 22. September 2025 in Waidhofen / Ybbs mehrmals durch. Da sowohl der Bürgermeister, 3 Stadträte (darunter der Finanzstadtrat) und mehrere Gemeinderäte entschuldigt waren, wagten sich die anderen mutig und entschlossen an den Nachtragsvoranschlag 2025 und einen 2 Millionen Euro Kredit heran.
Vizebürgermeister Armin Bahr leitete diese wichtige (so richtig teure) Sitzung, und er nannte gleich zu Beginn jene Politiker, die entschuldigt waren und damit rechtlich für die getroffenen Entscheidungen nicht verantwortlich sind.
Zuerst ging es um den Nachtragsvoranschlag 2025, welcher die sehr schwierige finanzielle Lage der Stadt sehr gut wiedergab. Trotz sinkender Einwohnerzahl (und damit weniger Ertragsanteile) wurde und wird weiter viel zuviel ausgegeben, so dass nun für 2025 der höchste Schuldenstand aller Zeiten erwartet werden kann.
Hier der gesamte Nachtragsvoranschlag:
Doch dann kam es zur Diskussion über die Aufnahme eines Kredites über 2 Millionen Euro. Dieser Kredit wurde notwendig, da die Stadt selbst für den operativen Teil (Löhne, Strom, Gas, Fernwärme usw) kein Geld mehr hat.
Gemeinderat Erich Leonhartsberger hat dies für die Zuseher vor dem Magistratsfernsehen sehr klar und ungeschminkt erklärt. Die Bank war schlußendlich für eine Kreditvergabe nur dann bereit, wenn die Stadt ihre beste Immobilie als Pfand einsetzt – das Rothschildschloss.
Üblicherweise verlangt eine Bank für einen Kredit einer Gemeinde keine Sicherstellung, aber wahrscheinlich haben die Finanzexperten der Bank die finanzielle Situation der Stadt genau analisiert und diese Sicherstellung aus gutem Grund verlangt.
Bemerkenswert dabei: Es wurden 10 Kreditinstitute von der Stadt bezüglich Kreditgewährung angeschrieben, nur eines stellte daraufhin ein Angebot, wobei als Pfand das Rothschildschloss eingebracht werden musste.
Hier Ausschnitte aus der Erklärung von Gemeinderat Erich Leonhartsberger:
Der Link zur Übertragung der Gemeinderatssitzung vom 22. September 2025 – wo die „Millionen von Euro“ mehrmals „sehr tief flogen „!
https://www.youtube.com/watch?v=nF21lA9MDkA&t=956s
Jetzt wissen also alle Stadtbürgerinnen und Stadtbürger, wie es um die Finanzen der Stadt steht. Es wurde bei dieser Gemeinderatssitzung auch aufgefordert, Ideen zur Verringerung der Schulden einzubringen.
Natürlich stellen sich bei solchen „Pfandsicherungen“ wichtige Fragen:
Was ist so ein Schloss überhaupt wert,
wie wird dies alles im Grundbuch so eingetragen,
dass im Falle des „Schlagendwerdens“,
kein weiterer Schaden für die Stadt entsteht?
Wie ist das eigentlich mit den Pro Kopf Schulden der NÖ. Statutarstädte.
Fixe Zahlen der Statistik Austria gibt es erst von den Jahren 2022/2023.
Und das schaut bei den Statutarstätten in NÖ so aus – Waidhofen / Ybbs hat die meisten Schulden pro Kopf der Bevölkerung – schon 2023 sehr bedenklich – 2025 kommt da noch einiges dazu:
Laut NVA 2025: 48 Millionen € Schulden bei 11.123 Einwohner
= 4.315.- Euro Schulden – vom Baby bis zum Uropa in Waidhofen / Ybbs
Und da sich die Politik derzeit so positiv zur KI ausspricht, sei hier zu sehen, was die „künstliche Inteligenz“ dazu meint:
Medienberichte:
OÖN. https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/stadt-verpfaendet-das-schloss-damit-der-betrieb-weiterlaeuft;art68,4089291
Zu den widersprüchlichen Zahlen in diesem Artikel, welche von GR Leonhartsberger gegenüber GR Gschwandegger vorgebracht wurden, hat es später eine Berichtigung durch die NÖN gegeben:
Wie immer sehr treffend: Fred Eichleters Sicht in Gedichtform
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