Aktuell 5. März 2026: Die ÖBB hat formal geantwortet und nunmehr digitale Eingaben und eine digitale„Glaubhaftmachung“verlangt. Das war nicht der Sinn einer persönlichen Vorsprache und daher gab es von Seiten von Karl Piaty sen. folgende Reaktion mittels eines öffentlichen Briefes an die Verantwortlichen in Bund und Land:
Hier die davor erhaltenen Antwortschreiben von ÖBB Holding und ÖBB Infra
Bericht im BLOG davor:
Große Institutionen werden von Menschen geführt und von Menschen mit Leben erfüllt. Was liegt also näher, als auch einen Blick auf die ÖBB und ihre engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu werfen?
Am Beginn dieser Geschichte steht die „Eröffnung des Hauptbahnhofes in Wien“ – gemeinsam mit den beeindruckenden Bauwerken rundum, die auch der Verwaltung der ÖBB dienen.
Auch die Beziehung zwischen Politik und ÖBB wurde in diesem Jahr 2014 in einer ORF-Parodie humorvoll aufgegriffen.
Inzwischen sind zwölf Jahre vergangen. Die Eisenbahn hat sich gut weiterentwickelt, Bahnfahren ist beinahe zu einem Kult geworden, und das Klimaticket begeistert immer mehr Menschen für den Umstieg auf die Schiene. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und verdient große Anerkennung.
Die markanten Gebäude am Wiener Hauptbahnhof und am Praterstern ragen weiterhin eindrucksvoll in den Himmel. Doch entscheidend ist nicht nur ihre Architektur, sondern vor allem das Handeln der Menschen, die darin arbeiten.
Ein kleines Beispiel soll helfen, die Welt der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner besser zu verstehen. Es geht um die Infrastruktur im „Kleinen“ – um den Bahnhof Waidhofen an der Ybbs. Obwohl die Zahl der Fahrgäste steigt und hier besonders gut zu beobachten ist, wie viele Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen, entspricht der Bahnhof in manchen Bereichen nicht mehr ganz den heutigen Anforderungen. Bereits vor vier Jahren haben Fahrgäste auf den fehlenden Witterungsschutz aufmerksam gemacht – ein Mangel, der für einen wichtigen Schienenknoten durchaus ungewöhnlich ist.
Ab 2024/2025 zeigte sich zudem, dass auch das Park-&-Ride-Angebot zunehmend an seine Grenzen stieß. Seit Herbst 2025 kam es immer häufiger vor, dass rund um den Bahnhof Waidhofen/Ybbs keine Parkplätze mehr für Umsteigerinnen und Umsteiger vom Auto auf die Bahn verfügbar waren. Anfang 2026 wurde es schließlich fast täglich schwierig, das Auto abzustellen und auf die Bahn umzusteigen. Deshalb wurde das Anliegen im Februar 2026 öffentlich gemacht und in einem Blogbeitrag thematisiert.
In den vergangenen Jahren war es oftmals notwendig, mit Unterschriftenlisten auf Missstände aufmerksam zu machen. Dieses Mal setzte man jedoch bewusst auf Dialog und Verständnis. Karl Piaty sen. machte sich mit Klimaticket und Kamera persönlich auf den Weg nach Wien, um die zuständigen Stellen direkt aufzusuchen und die Bitten vieler Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer vorzubringen – nicht per E-Mail oder Fax, sondern mit persönlich überbrachten Brief.
Und er kann Positives berichten: So kühl die großen verglasten Bauten auch wirken mögen – die Menschen, die dort arbeiten, begegneten den Ybbstaler mit Offenheit, Freundlichkeit und großem Engagement. Ob in der Portierloge oder im Postzentrum: Überall wurde er herzlich empfangen, sein Anliegen ernst genommen und zuverlässig an die zuständige Stelle weitergeleitet.
Noch am selben Abend traf per E-Mail die Rückmeldung ein, dass sich die Expertinnen und Experten der ÖBB der Sache annehmen und eine entsprechende Antwort ausarbeiten werden.
Ein besonderes Lob gilt dabei auch jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hintergrund: Während es über elektronische Kanäle nicht möglich war herauszufinden, wer konkret zuständig ist, wussten die praxisnahen Angestellten im Postzentrum der Holding sofort, wohin das Ersuchen weitergeleitet werden sollte. Besser und lösungsorientierter hätte man es kaum machen können. Nun liegt die Angelegenheit eben auch dem „Chef“ vor.
Ausgestattet mit modernen QR Code zum Zugriff auf den BLOG, bis zur eigenhändigen Unterschrift – Tradition und Moderne auf einem Dokument!
Warten wir also ab, wie die Eisenbahnexpertinnen und Experten der ÖBB die Informationen aufnehmen. Es sind keine großen Investitionen nötig, nur die Erfüllung der Versprechen für einen positiven Einsatz für die „Schiene“ werden höflich eingefordert – und vor allen Dingen auch ein offenes Gespräch!
Die großen Gebäude in Wien und der Bahnhof Waidhofen / Ybbs: Mit diesen roten Riesenlettern werden die Besucher begrüßt, es ist zu hoffen, das diese auch für Karl Piaty sen. gelten, da er die „Initiative“ eben ergriffen hat.
Und so sah es an diesem Tag am Bahnhof in Waidhofen / Ybbs aus:
Der Vorstandsvorsitzende (CEO) der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB-Holding AG) und der pensionierte Zuckerbäcker unterhielten sich schon zweimal persönlich über die E- Mobilität(2016 bei der Vorstellung der 1. AKKU Elektrolok der ÖBB und 2023 beim E-Mobilitätstag in Baden) Vielleicht gibt es auch einmal einen Gedankenaustausch über die Ausgestaltung zukunftsfähiger Anbindungen von Strasse zur Schiene? Die „Ybbstaler Bahnfahrer mit Autozufahrt“ hätten sich das sicher verdient.
Aktuell 5. März 2026: Die ÖBB hat formal geantwortet und nunmehr digitale Eingaben und eine digitale „Glaubhaftmachung“ verlangt. Das war nicht der Sinn einer persönlichen Vorsprache und daher gab es von Seiten von Karl Piaty sen. folgende Reaktion mittels eines öffentlichen Briefes an die Verantwortlichen in Bund und Land:
Hier die davor erhaltenen Antwortschreiben von ÖBB Holding und ÖBB Infra
Bericht im BLOG davor:
Große Institutionen werden von Menschen geführt und von Menschen mit Leben erfüllt. Was liegt also näher, als auch einen Blick auf die ÖBB und ihre engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu werfen?
Am Beginn dieser Geschichte steht die „Eröffnung des Hauptbahnhofes in Wien“ – gemeinsam mit den beeindruckenden Bauwerken rundum, die auch der Verwaltung der ÖBB dienen.
Auch die Beziehung zwischen Politik und ÖBB wurde in diesem Jahr 2014 in einer ORF-Parodie humorvoll aufgegriffen.
Inzwischen sind zwölf Jahre vergangen. Die Eisenbahn hat sich gut weiterentwickelt, Bahnfahren ist beinahe zu einem Kult geworden, und das Klimaticket begeistert immer mehr Menschen für den Umstieg auf die Schiene. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und verdient große Anerkennung.
Die markanten Gebäude am Wiener Hauptbahnhof und am Praterstern ragen weiterhin eindrucksvoll in den Himmel. Doch entscheidend ist nicht nur ihre Architektur, sondern vor allem das Handeln der Menschen, die darin arbeiten.
Ein kleines Beispiel soll helfen, die Welt der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner besser zu verstehen. Es geht um die Infrastruktur im „Kleinen“ – um den Bahnhof Waidhofen an der Ybbs. Obwohl die Zahl der Fahrgäste steigt und hier besonders gut zu beobachten ist, wie viele Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen, entspricht der Bahnhof in manchen Bereichen nicht mehr ganz den heutigen Anforderungen. Bereits vor vier Jahren haben Fahrgäste auf den fehlenden Witterungsschutz aufmerksam gemacht – ein Mangel, der für einen wichtigen Schienenknoten durchaus ungewöhnlich ist.
Ab 2024/2025 zeigte sich zudem, dass auch das Park-&-Ride-Angebot zunehmend an seine Grenzen stieß. Seit Herbst 2025 kam es immer häufiger vor, dass rund um den Bahnhof Waidhofen/Ybbs keine Parkplätze mehr für Umsteigerinnen und Umsteiger vom Auto auf die Bahn verfügbar waren. Anfang 2026 wurde es schließlich fast täglich schwierig, das Auto abzustellen und auf die Bahn umzusteigen. Deshalb wurde das Anliegen im Februar 2026 öffentlich gemacht und in einem Blogbeitrag thematisiert.
In den vergangenen Jahren war es oftmals notwendig, mit Unterschriftenlisten auf Missstände aufmerksam zu machen. Dieses Mal setzte man jedoch bewusst auf Dialog und Verständnis. Karl Piaty sen. machte sich mit Klimaticket und Kamera persönlich auf den Weg nach Wien, um die zuständigen Stellen direkt aufzusuchen und die Bitten vieler Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer vorzubringen – nicht per E-Mail oder Fax, sondern mit persönlich überbrachten Brief.
Und er kann Positives berichten: So kühl die großen verglasten Bauten auch wirken mögen – die Menschen, die dort arbeiten, begegneten den Ybbstaler mit Offenheit, Freundlichkeit und großem Engagement. Ob in der Portierloge oder im Postzentrum: Überall wurde er herzlich empfangen, sein Anliegen ernst genommen und zuverlässig an die zuständige Stelle weitergeleitet.
Noch am selben Abend traf per E-Mail die Rückmeldung ein, dass sich die Expertinnen und Experten der ÖBB der Sache annehmen und eine entsprechende Antwort ausarbeiten werden.
Ein besonderes Lob gilt dabei auch jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hintergrund: Während es über elektronische Kanäle nicht möglich war herauszufinden, wer konkret zuständig ist, wussten die praxisnahen Angestellten im Postzentrum der Holding sofort, wohin das Ersuchen weitergeleitet werden sollte. Besser und lösungsorientierter hätte man es kaum machen können. Nun liegt die Angelegenheit eben auch dem „Chef“ vor.
Ausgestattet mit modernen QR Code zum Zugriff auf den BLOG, bis zur eigenhändigen Unterschrift – Tradition und Moderne auf einem Dokument!
Warten wir also ab, wie die Eisenbahnexpertinnen und Experten der ÖBB die Informationen aufnehmen. Es sind keine großen Investitionen nötig, nur die Erfüllung der Versprechen für einen positiven Einsatz für die „Schiene“ werden höflich eingefordert – und vor allen Dingen auch ein offenes Gespräch!
Die großen Gebäude in Wien und der Bahnhof Waidhofen / Ybbs:
Mit diesen roten Riesenlettern werden die Besucher begrüßt, es ist zu hoffen, das diese auch für Karl Piaty sen. gelten, da er die „Initiative“ eben ergriffen hat.
Und so sah es an diesem Tag am Bahnhof in Waidhofen / Ybbs aus:
Der Vorstandsvorsitzende (CEO) der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB-Holding AG) und der pensionierte Zuckerbäcker unterhielten sich schon zweimal persönlich über die E- Mobilität (2016 bei der Vorstellung der 1. AKKU Elektrolok der ÖBB und 2023 beim E-Mobilitätstag in Baden) Vielleicht gibt es auch einmal einen Gedankenaustausch über die Ausgestaltung zukunftsfähiger Anbindungen von Strasse zur Schiene? Die „Ybbstaler Bahnfahrer mit Autozufahrt“ hätten sich das sicher verdient.
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