Die wilden 80er Jahre sind das Thema der Schallaburgausstellung 2026. Und auch die Eröffnung war etwas Besonderes. Denn die Zeitzeugen waren großartig, allen voran Professor Bernd Lötsch mit seinen Erinnerungen an die Hainburg Demo. Und es war auch für Piaty Video eine große Freude, dass der 84 jährige weiter ein Kämpfer ist – und weiter seine Meinung sagt. Dafür sei ihm sehr gedankt, denn auch 2026 könnte ein Jahr werden, wo besorgte Bürgerinnen und Bürger gegen zu starre Entscheidungen von Politikern zu demonstrieren beginnen.
Karl Piaty freute sich sehr neben vielen anderen Bekannten auch Prof. Bernd Lötsch und Peter Meissner (ORF) wieder einmal zu treffen – gemeinsame Erinnerung an „frühere Tage“ wurden dabei ausgetauscht – natürlich auch mit Landeshaupfrau Johanna Mikl Leitner, denn auch diese kennt den „umtriebigen Zuckerbäcker“ schon seit der legendären Ybbstalbahndebatte im NÖ Landtag – im Jahre 2004 !!!
Johanna Mikl Leitner und Karl Piaty sen. kennen sich schon seit über 25 Jahren – hier beim „small talk“ auf der 80er Eröffungsfeier (Schallaburg) – Video: Kultur NÖ.
Und was könnte man für das Jahr 2026 davon ableiten?
Dazu vorerst etwas zum Nachdenken: ….. vor allen Dingen für die nunmehrige Politikergeneration:
Demokratie und Demo – wenn Stimmen die Welt bewegen.
Demokratie ist eines der wertvollsten Geschenke, das eine Gesellschaft besitzen kann. Sie bedeutet Freiheit. Sie bedeutet Mitbestimmung. Vor allem aber bedeutet sie, dass jede Stimme zählt. Doch eine Demokratie lebt nicht allein von Wahlen oder Regeln auf Papier. Sie lebt von den Menschen, die den Mut haben, ihre Stimme zu nutzen. Genau deshalb ist die Demo so eng mit der Demokratie verbunden.
Eine Demo ist viel mehr als nur ein Protestzug. Sie ist das Herzklopfen einer freien Gesellschaft. Sie ist der Moment, in dem Menschen zusammenkommen, weil ihnen etwas nicht egal ist. Wenn Menschen Schulter an Schulter stehen, Plakate tragen und ihre Stimmen erheben, dann spürt man: Hier lebt Demokratie.
Jeder Ruf auf einer Demo, jeder Schritt auf der Straße und jedes hochgehaltene Schild zeigt, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Sie muss gelebt, geschützt und manchmal auch verteidigt werden. Die Demokratie gibt uns das Recht, unsere Meinung frei zu sagen. Die Demo ist der mutige Augenblick, in dem wir dieses Recht gemeinsam sichtbar machen.
Gerade darin liegt ihre emotionale Kraft: Aus vielen einzelnen Gedanken wird eine gemeinsame Bewegung. Aus Sorgen wird Hoffnung. Aus Angst wird Mut. Und aus einzelnen Menschen entsteht Gemeinschaft.
Eine Demo erinnert uns daran, dass wir nicht machtlos sind. Dass Veränderung immer dort beginnt, wo Menschen nicht schweigen. Wo sie aufstehen, ihre Stimme erheben und gemeinsam für das einstehen, woran sie glauben.
Darum sind Demokratie und Demo untrennbar verbunden: Die Demokratie schenkt uns die Freiheit. Die Demo gibt dieser Freiheit ein Gesicht.
Nun zum Vergleich zu heute: Was war in den 80er Jahren geschehen?
Die Entscheidung eines NÖ Landesrates wollten die Bürgerinnen und Bürger nicht verstehen und demonstrierten dagegen – Anfangs etwas zögerlich aber trotz Eiseskälte wurde es dann sehr kritisch für die Politik – sie schickte die Polizei und wollte weiter stur an allen Entscheidungen festhalten – Bis sich dann eine Zeitung der Sache annahm und sich die Bürgerinnen und Bürger ihrer Stärke bewusst wurden. Darunter ganz vorne Bernd Lötsch, der dies auf der Schallaburg eben 2026 unter tosenden Applaus aller Zuhörer so aussagekräftig wiederholte.
Was könnten die Politiker 2026 daraus lernen? 2025 beschlossen die NÖ Politiker(mit Ausnahme der Grünen) einen Gesundheitsplan 2040+. Eine wichtige Angelegenheit, ist doch die Gesundheit das größte Kapital einer Gesellschaft. Vieles an diesem Plan ist notwendig und verständlich. Doch eines haben die „50 Experten“ offensichtlich zu wenig bedacht.
In manchen Regionen(z.B. im westlichen Mostviertel um Waidhofen / Ybbs) wird die Gesundheit und vor allen Dingen der noteräztliche Dienst(länderübergreifend) auch für die Bevölkerung der angrenzenden Bundesläner OÖ und Steiermark zusammen gewährleistet. Machbar vielleicht am Papier – aber für die Menschen in dieser Region unanehmbar.
Und so waren 17.000 Personen und ein hochkarätiges Proponentenkommittee spontan bereit hier persönlich dagegen aufzutreten. Da aber trotz der guten Argumente die NÖ Politik nicht bereit war, den Gesundheitsplan wieder „aufzuschnüren“ um eine bessere Lösung zu ermöglich kam es auch 2026 zum „Schulterschluss“ über eine „Plattform“.
Da sich die Politik aber weiter weigerte zu handeln, (obwohl es dazu eine eigene Debatte im Landtag gab) riskiert das Land NÖ nun ein 2. Hainburg – die 1. Demo ist bereits angemeldet und findet am 23. April 2026 in St. Pölten statt.
Bruno Kreisky hat einmal gesagt: „Lernen sie Geschichte“ – diese Worte würden wohl auch diesmal gut passen – und vielleicht haben die nun zuständigen Politiker und Experten doch dazugelernt – das werden die nächsten Wochen belegen.
Was sollten die Politiker des Landes den Bürgerinnen und Bürgern rasch zusagen: 1) Der Gesundheitsplan 2040+ wird im Landtag dahingehend präzisiert, dass Änderungen durchaus möglich sind. In erster Linie sind diese Änderungen bezüglich der Notarztstützpunkte vorzusehen. Solche Adaptierungen sind nötig um nicht Situationen wie in Hainburg oder auch bei der Impfpflicht bei Corona auszulösen – also durchaus auch im Interesse der Politik in einer Demokratie.
2) Es sollte von den Politikern ein „Rechtsexperte“ für „Übergaberecht“ beauftragt werden, die Übergabeverträge der Gemeindekrankenhäuser an das Land NÖ auf die Einhaltung zu prüfen und die Verfassungsmäßigkeit zu bestätigen.
Als bestes Beispiel stünde dafür der Vertrag in Waidhofen / Ybbs zur Verfügung. Als Auskunftspersonen wie das damals gemeint war stehen die damaligen Vertragspartner(Unterschriftenleister) zur Verfügung (wenn sie sich noch erinnern können)
Und das Thema hat sehr starke Unterstützung – Ausgedrückt in Wurzeln und Ästen – Grafik ist KI generiert:
Die Namen der Proponenten. Die über 17 000 Unterschriften sind bereits in den Händen der Politik – diese demokratische Stärke zu ignorieren würde wohl sehr schwer sein.
Hier immer aktuell die neueste Entwicklung bezüglich Demo:
Die wilden 80er Jahre sind das Thema der Schallaburgausstellung 2026. Und auch die Eröffnung war etwas Besonderes.
Denn die Zeitzeugen waren großartig, allen voran Professor Bernd Lötsch mit seinen Erinnerungen an die Hainburg Demo. Und es war auch für Piaty Video eine große Freude, dass der 84 jährige weiter ein Kämpfer ist – und weiter seine Meinung sagt. Dafür sei ihm sehr gedankt, denn auch 2026 könnte ein Jahr werden, wo besorgte Bürgerinnen und Bürger gegen zu starre Entscheidungen von Politikern zu demonstrieren beginnen.
Karl Piaty freute sich sehr neben vielen anderen Bekannten auch Prof. Bernd Lötsch und Peter Meissner (ORF) wieder einmal zu treffen – gemeinsame Erinnerung an „frühere Tage“ wurden dabei ausgetauscht – natürlich auch mit Landeshaupfrau Johanna Mikl Leitner, denn auch diese kennt den „umtriebigen Zuckerbäcker“ schon seit der legendären Ybbstalbahndebatte im NÖ Landtag – im Jahre 2004 !!!
Hier das Protokoll mit der berühmten „Ybbstalbahnrede“ von LAbg. Ignaz Hofmarcher. https://noe-landtag.gv.at/fileadmin/sitzungen/16.GP/Sitzungsbericht_NOE_Landtag_XVI_12._Sitzung_29.04.2004.pdf?utm_source=chatgpt.com
Und was könnte man für das Jahr 2026 davon ableiten?
Dazu vorerst etwas zum Nachdenken:
….. vor allen Dingen für die nunmehrige Politikergeneration:
Demokratie und Demo – wenn Stimmen die Welt bewegen.
Demokratie ist eines der wertvollsten Geschenke, das eine Gesellschaft besitzen kann.
Sie bedeutet Freiheit. Sie bedeutet Mitbestimmung. Vor allem aber bedeutet sie, dass jede Stimme zählt. Doch eine Demokratie lebt nicht allein von Wahlen oder Regeln auf Papier.
Sie lebt von den Menschen, die den Mut haben, ihre Stimme zu nutzen. Genau deshalb ist die Demo so eng mit der Demokratie verbunden.
Eine Demo ist viel mehr als nur ein Protestzug.
Sie ist das Herzklopfen einer freien Gesellschaft. Sie ist der Moment, in dem Menschen zusammenkommen, weil ihnen etwas nicht egal ist. Wenn Menschen Schulter an Schulter stehen, Plakate tragen und ihre Stimmen erheben, dann spürt man: Hier lebt Demokratie.
Jeder Ruf auf einer Demo, jeder Schritt auf der Straße und jedes hochgehaltene Schild zeigt, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Sie muss gelebt, geschützt und manchmal auch verteidigt werden. Die Demokratie gibt uns das Recht, unsere Meinung frei zu sagen.
Die Demo ist der mutige Augenblick, in dem wir dieses Recht gemeinsam sichtbar machen.
Gerade darin liegt ihre emotionale Kraft:
Aus vielen einzelnen Gedanken wird eine gemeinsame Bewegung.
Aus Sorgen wird Hoffnung.
Aus Angst wird Mut.
Und aus einzelnen Menschen entsteht Gemeinschaft.
Eine Demo erinnert uns daran, dass wir nicht machtlos sind.
Dass Veränderung immer dort beginnt, wo Menschen nicht schweigen.
Wo sie aufstehen, ihre Stimme erheben und gemeinsam für das einstehen, woran sie glauben.
Darum sind Demokratie und Demo untrennbar verbunden:
Die Demokratie schenkt uns die Freiheit.
Die Demo gibt dieser Freiheit ein Gesicht.
Nun zum Vergleich zu heute:
Was war in den 80er Jahren geschehen?
Was könnten die Politiker 2026 daraus lernen?
2025 beschlossen die NÖ Politiker (mit Ausnahme der Grünen) einen Gesundheitsplan 2040+. Eine wichtige Angelegenheit, ist doch die Gesundheit das größte Kapital einer Gesellschaft. Vieles an diesem Plan ist notwendig und verständlich. Doch eines haben die „50 Experten“ offensichtlich zu wenig bedacht.
In manchen Regionen (z.B. im westlichen Mostviertel um Waidhofen / Ybbs) wird die Gesundheit und vor allen Dingen der noteräztliche Dienst (länderübergreifend) auch für die Bevölkerung der angrenzenden Bundesläner OÖ und Steiermark zusammen gewährleistet. Machbar vielleicht am Papier – aber für die Menschen in dieser Region unanehmbar.
Und so waren 17.000 Personen und ein hochkarätiges Proponentenkommittee spontan bereit hier persönlich dagegen aufzutreten. Da aber trotz der guten Argumente die NÖ Politik nicht bereit war, den Gesundheitsplan wieder „aufzuschnüren“ um eine bessere Lösung zu ermöglich kam es auch 2026 zum „Schulterschluss“ über eine „Plattform“.
Da sich die Politik aber weiter weigerte zu handeln, (obwohl es dazu eine eigene Debatte im Landtag gab) riskiert das Land NÖ nun ein 2. Hainburg – die 1. Demo ist bereits angemeldet und findet am 23. April 2026 in St. Pölten statt.
Bruno Kreisky hat einmal gesagt: „Lernen sie Geschichte“ – diese Worte würden wohl auch diesmal gut passen – und vielleicht haben die nun zuständigen Politiker und Experten doch dazugelernt – das werden die nächsten Wochen belegen.
Was sollten die Politiker des Landes den Bürgerinnen und Bürgern rasch zusagen:
1) Der Gesundheitsplan 2040+ wird im Landtag dahingehend präzisiert, dass Änderungen durchaus möglich sind. In erster Linie sind diese Änderungen bezüglich der Notarztstützpunkte vorzusehen. Solche Adaptierungen sind nötig um nicht Situationen wie in Hainburg oder auch bei der Impfpflicht bei Corona auszulösen – also durchaus auch im Interesse der Politik in einer Demokratie.
2) Es sollte von den Politikern ein „Rechtsexperte“ für „Übergaberecht“ beauftragt werden, die Übergabeverträge der Gemeindekrankenhäuser an das Land NÖ auf die Einhaltung zu prüfen und die Verfassungsmäßigkeit zu bestätigen.
Als bestes Beispiel stünde dafür der Vertrag in Waidhofen / Ybbs zur Verfügung.
Als Auskunftspersonen wie das damals gemeint war stehen die damaligen Vertragspartner (Unterschriftenleister) zur Verfügung (wenn sie sich noch erinnern können)
Und das Thema hat sehr starke Unterstützung –
Ausgedrückt in Wurzeln und Ästen – Grafik ist KI generiert:
Die Namen der Proponenten. Die über 17 000 Unterschriften sind bereits in den Händen der Politik – diese demokratische Stärke zu ignorieren würde wohl sehr schwer sein.
Hier immer aktuell die neueste Entwicklung bezüglich Demo:
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