Allgemein

Farbe bekennen ?

Es gibt 2 alte Sprichwörter die am Donnerstag 23. April 2026 am Prüfstand stehen:
„Farbe bekennen“ oder „Den Schwanz einziehen“.

Denn an diesem 23. April 2026 fahren angeblich an die 20 Reisebusse nach St. Pölten, dazu kommen noch Bahnfahrer, Autofahrer, Radfahrer usw.
Ab 11 Uhr soll sich ein Protestzug vom Hauptbahnhof ins Landhaus in Bewegung setzen und friedlich aber bestimmt gegen die Auflassung von 11 Notarztstützpunkten in NÖ zu demonstrieren. Denn das Recht geht vom Volke aus – auch Demos gehören dazu.

Was ist geschehen: Als 2004 der Versuch mit Notarztstützpunkten auf Grund des so großen Erfolges verlängert wurde, sprach der damalige Landeshauptmann gewichtige und bürgerverständliche Worte.

Das war 2004 – dann wurde der Notarzt und seine Stützpunkte zur medizinischen Erfolgsgeschichte

Und auch 2026 sind Notarztstützpunkte wichtige Bausteine einer modernen Notfallversorgung. Über 30 derartige Stützpunkte gibt es 2026 in NÖ und es gibt kaum Stimmen, die das System als schlecht bezeichnen. Denn über 20 bleiben auch nach 2027 bestehen, 11 aber haben „Experten zur Schließung“ empfohlen.

Wie geht denn das zusammen?
* Gibt es in NÖ 2 Arten von Notfallpatienten?
* In Ballungsgebieten und im ländlichen Raum?
* Aber: zahlen nicht alle Bürgerinnen und Bürger ihre Beiträge über die Gemeinden und über den Staat an die Länder?
*Kann man da einen Unterschied machen?
*Hatte Pröll 2004 unrecht mit seiner Vorgabe für das ganze Land?

Am Beispiel Waidhofen / Ybbs soll dies nun in der Praxis aufgezeigt werden, denn dieser so bewährte Stützpunkt fiel auch der „Expertenmeinung“ zum Opfer, er soll kurz nach der Gemeinderatswahl im Jahr 2027 aufgelassen werden. Aber da hat der Wirt (Land NÖ) die Rechnung scheinbar ohne den Gast gemacht. (Bürger aus NÖ , OÖ und der Steiermark)

Und auch die Politiker der Region haben sich 2025 lückenlos hinter ihre Bevölkerung gestellt und in einer großen Diskussion wurde von einem Vordenker der Stadt (Stadtplaner) im Fall Notarztstützpunkt sogar die „Pflicht zum zivilen Ungehorsam“ eingefordert.

Hier ein kurzer Bericht von dieser Diskussion:

130 hochkarätige Proponenten, 17.000 Unterschriften zum Erhalt des Notarztstüzpunktes Waidhofen / Ybbs – danach Führungs-Politiker mit entsprechenden Schildern in der Hand – volle Titelstorys in den Medien – aber weiter kein Einlenken von Landesebene – das konnte aus Erfahrung nicht lange gutgehen.

Als Beispiel seien die Artikel des Wochenblatt Ybbstaler zu empfehlen.
https://www.der-ybbstaler.at/b/jetzt-helfen-nur-noch-unterschriften/

Ein Bild aus dem Ybbstaler von der Diskussion zum Erhalt des Waidhofner Notarztes:

Werden alle hier im Bild zu sehenden (Notarzt Waidhofen erhalten) Politiker gemeinsam mit Dr. Alfred Lichtenschopf (2. von links) an der Demo in St. Pölten persönlich teilnehmen?

Aktuell (Mitte April) hat die NÖN Ybbstal die Demo besonders gross angekündigt und die Hintergründe umfangreich beschrieben: https://www.noen.at/ybbstal/waidhofen-ybbs-komitee-herzalarm-ruft-zur-teilnahme-an-demo-fuer-nef-standort-auf-518088153

Und so sieht daher der aktuelle Fahrplan aus

Was ist von dieser Demonstration zu erwarten?

An vorderster Front dieser Plattform stehen bekannte Persönlichkeiten, ein doppelter Dr. und Stadtrat aus Purkersdorf, Primarärzte und medizinische Fachkräfte aus mehreren Regionen in NÖ. Dahinter die über 17.000 Unterschriftenleister, darunter weitere Politiker und eine Unzahl verunsicherter und um ihre Gesundheitsversorgung bangende Wählerinnen und Wähler. Die Landespolitik hat im Vorfeld ein Gespräch mit den Vertretern der Demo angeboten – dieses wird also an diesem Tag in St. Pölten abgehalten. Ein Ergebnis ist nicht vorhersehbar, aber es scheinen alle Seiten an guten Lösungen interessiert zu sein.

Eines wird diese Demo aber auf jeden Fall zeigen:
Wie verhalten sich die Politiker der Region, wenn es „Farbe zu zeigen“ gibt, was nichts mit „Parteifarbe“ zu tun hat. Wer wird seine Wählerinnen und Wähler nicht im Stich lassen und ebenfalls diese friedliche Willenskundgebung (Fußmarsch durch die vor genau vor 40 Jahren gewählte Landeshauptstadt) persönlich mitmachen?

Alle Medien zeigen daran Interesse, denn nicht umsonst haben der ORF und die großen Printmedien und Regionalzeitungen 6 Monte lang davon berichtet.

Denn es wäre sicher nicht gut, sich mit dem 2. Sprichwort zu identifizieren.
Wenn das „Herrl“ ruft „schnell den Schwanz“ einziehen – jeder kennt den Hintergrund dieses Sprichwortes nur zu gut!

Was meint dazu BLOG-Schreiber Karl Piaty sen. persönlich?
Der neue Bildungsminister will weniger Latein (obwohl es für die Medizin wichtig wäre) und dafür mehr Einsatz der KI (künstliche Intelligenz)

Bild aus „früheren Tagen“:
Der junge, neue Bildungsminister und der alte, pensionierte Zuckerbäcker
gemeinsam bei einer internationalen EU Veranstaltung:

Bild mit NEOS Wiederkehr und Waidhofens Piaty – ohne KI Bearbeitung.

Daher soll diesmal die KI darüber informieren, wie das mit dem „Schwanz einziehen“ gemeint sein könnte, wie darüber mit künstlicher Intelligenz (im Bezug zur Notarztdiskussion) gedacht wird:

„Gerade noch wurde die große Meinung mit viel Getöse, erhobenem Zeigefinger und der Überzeugung eines Regionsretters verkündet – und später ist davon nur noch ein vorsichtiges Räuspern übrig. Kurz gesagt: „Er hat den Schwanz eingezogen“.

Natürlich könnte man jetzt von Einsicht sprechen.
Von Reife. Von der noblen Fähigkeit, seine Meinung zu überdenken.
Man könnte.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass irgendwo im Hintergrund jemand mit mehr Einfluss, mehr Macht oder einfach der besseren Sitzposition am längeren Hebel dezent signalisiert hat, wie die Lage wirklich ist. Und plötzlich wird aus der markigen Ansage ein diplomatisches „Das wurde wohl missverstanden“.

So schnell kann’s gehen: Eben noch der lauteste im Raum – aber später ein Meister im geräuschlosen Rückzug. Nicht aus Überzeugung, sondern aus gut entwickeltem Selbsterhaltungstrieb.

Aber immerhin: Den Schwanz einzuziehen will auch gelernt sein. Manche nennen es Einknicken – andere nennen es Karriereplanung. (Ender der KI Meinung)

Einfach zum Nachdenken für diese vorab öffentlich und gemeinsam aufgetretenen Personen –
Es werden die Medien sicher genau beobachten, wer bei der Demo in St. Pölten dabei ist bzw. was die eventuell vertretenden Personen nun zum Thema „Notarzt in Waidhofen / Ybbs“ aussagen. Bilder vom Ybbstaler und Magistrat:

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