Ab 1. Juli 2026 sind auf Grund eines Beschlusses des Waidhofner Gemeinderates in den Waidhofner Schutzzonen Aussenjalosien, Markisen und Rolläden als nicht zulässig verordnet worden – hier der Ausschnitt aus der Verordnung welche von nur 26 Mandataren (von 40) beschlossen wurde:
Der letzte Absatz ist rechtlich klar, eindeutig und lässt hinsichtlich seines Regelungsinhalts keinen Interpretationsspielraum zu.Ausschnitt aus dem Protokoll – FPÖ, Grüne und Erich Leonhartsberger (freier Gemeinderat) waren nicht anwesend
Gegen den Entwurf der Verordnung wurden von mehreren Hauseigentümern durch einen Rechtsanwalt Bedenken angemeldet – hier der diesbezügliche Ausschnitt zu den Jalosien:
Die beschließende Mehrheit der Gemeinderäte hielt an den Bestimmungen über die Unzulässigkeit von Rolläden, Außenjalousien und Markisen fest, obwohl zuvor ausdrücklich rechtsanwaltlich auf die fehlende gesetzliche Grundlage hingewiesen worden war. Damit erfolgte der Beschluss in Kenntnis dieser rechtlichen Bedenken – ein Umstand, der im Rahmen einer allfälligen rechtlichen Überprüfung von besonderem Interesse sein könnte.
Was meinte der Herr Bundespräsident Van der Bellen zu den hohen Temperaturen bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 26 ?
Wie behandelt aktuell die Stadt Wien seine Bürger in dieser Beschattungs-Problematik? Am 27. Juli 2026 erhielt Karl Piaty sen. von der Stadt Wien folgende Informationen: https://www.wien.gv.at/spezial/sonnenschutz-stadtbild/
Hier eine kleine Abhandlung dazu:
Ulli Sima: Außenliegender Sonnenschutz ist der wirksamste Hitzeschutz
Die zunehmenden Hitzewellen stellen Städte und ihre Bewohner vor immer größere Herausforderungen. Besonders Wohnungen in den Innenstädten heizen sich im Sommer oft innerhalb weniger Stunden stark auf. Wiens Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) weist daher immer wieder darauf hin, dass der wirksamste Schutz nicht erst im Wohnraum beginnt, sondern bereits vor dem Fenster.
Die Empfehlung ist klar: Außenjalousien, Rollläden, Raffstores oder Markisen sollen die Sonnenstrahlen bereits abfangen, bevor sie die Fensterscheibe erreichen. Dadurch gelangt deutlich weniger Wärme in die Wohnräume. Innenjalousien oder Vorhänge können zwar vor Blendung schützen, die Sonnenenergie befindet sich dann jedoch bereits hinter der Glasscheibe und heizt den Raum trotzdem auf.
Diese Einschätzung wird nicht nur von der Stadt Wien vertreten, sondern entspricht auch dem Stand der Bauphysik. Fachleute empfehlen seit Jahren, bei Neubauten und Sanierungen nach Möglichkeit außenliegenden Sonnenschutz einzusetzen, weil dieser die sommerliche Überhitzung wesentlich besser verhindert als innenliegende Beschattung.
Die Stadt Wien setzt deshalb verstärkt auf Maßnahmen zur Klimaanpassung. Der außenliegende Sonnenschutz gehört daher zu den empfohlenen Maßnahmen gegen die zunehmende Sommerhitze. Für bestimmte Wohngebäude gibt es in Wien sogar Fördermöglichkeiten für die nachträgliche Montage von Außenjalousien oder ähnlichen Beschattungssystemen.
Die Botschaft von Ulli Sima ist damit einfach zusammengefasst: Die beste Klimaanlage ist jene, die gar nicht erst benötigt wird. Wer die Sonne bereits vor dem Fenster stoppt, hält die Wohnung spürbar kühler, spart Energie und verbessert gleichzeitig den Wohnkomfort.
Wie geht es jetzt in Waidhofen / Ybbs weiter – vor allen Dingen die SPÖ ist gefragt, ob sie sich auch mit der Meinung der SPÖ Stadträtin in Wien solidarisieren kann.
Ab 1. Juli 2026 sind auf Grund eines Beschlusses des Waidhofner Gemeinderates in den Waidhofner Schutzzonen Aussenjalosien, Markisen und Rolläden als nicht zulässig verordnet worden – hier der Ausschnitt aus der Verordnung welche von nur 26 Mandataren (von 40) beschlossen wurde:
Die gesamte Verordnung: https://login.waidhofen.at/getfile/43212/3/verordnung-teilbebauungsplan-waidhofen-stadt
Gegen den Entwurf der Verordnung wurden von mehreren Hauseigentümern durch einen Rechtsanwalt Bedenken angemeldet – hier der diesbezügliche Ausschnitt zu den Jalosien:
Die beschließende Mehrheit der Gemeinderäte hielt an den Bestimmungen über die Unzulässigkeit von Rolläden, Außenjalousien und Markisen fest, obwohl zuvor ausdrücklich rechtsanwaltlich auf die fehlende gesetzliche Grundlage hingewiesen worden war. Damit erfolgte der Beschluss in Kenntnis dieser rechtlichen Bedenken – ein Umstand, der im Rahmen einer allfälligen rechtlichen Überprüfung von besonderem Interesse sein könnte.
Was meinte der Herr Bundespräsident Van der Bellen zu den hohen Temperaturen bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 26 ?
Wie behandelt aktuell die Stadt Wien seine Bürger in dieser Beschattungs-Problematik?
Am 27. Juli 2026 erhielt Karl Piaty sen. von der Stadt Wien folgende Informationen:
https://www.wien.gv.at/spezial/sonnenschutz-stadtbild/
Hier eine kleine Abhandlung dazu:
Ulli Sima: Außenliegender Sonnenschutz ist der wirksamste Hitzeschutz
Die zunehmenden Hitzewellen stellen Städte und ihre Bewohner vor immer größere Herausforderungen. Besonders Wohnungen in den Innenstädten heizen sich im Sommer oft innerhalb weniger Stunden stark auf. Wiens Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) weist daher immer wieder darauf hin, dass der wirksamste Schutz nicht erst im Wohnraum beginnt, sondern bereits vor dem Fenster.
Die Empfehlung ist klar: Außenjalousien, Rollläden, Raffstores oder Markisen sollen die Sonnenstrahlen bereits abfangen, bevor sie die Fensterscheibe erreichen. Dadurch gelangt deutlich weniger Wärme in die Wohnräume. Innenjalousien oder Vorhänge können zwar vor Blendung schützen, die Sonnenenergie befindet sich dann jedoch bereits hinter der Glasscheibe und heizt den Raum trotzdem auf.
Diese Einschätzung wird nicht nur von der Stadt Wien vertreten, sondern entspricht auch dem Stand der Bauphysik. Fachleute empfehlen seit Jahren, bei Neubauten und Sanierungen nach Möglichkeit außenliegenden Sonnenschutz einzusetzen, weil dieser die sommerliche Überhitzung wesentlich besser verhindert als innenliegende Beschattung.
Die Stadt Wien setzt deshalb verstärkt auf Maßnahmen zur Klimaanpassung. Der außenliegende Sonnenschutz gehört daher zu den empfohlenen Maßnahmen gegen die zunehmende Sommerhitze. Für bestimmte Wohngebäude gibt es in Wien sogar Fördermöglichkeiten für die nachträgliche Montage von Außenjalousien oder ähnlichen Beschattungssystemen.
Die Botschaft von Ulli Sima ist damit einfach zusammengefasst: Die beste Klimaanlage ist jene, die gar nicht erst benötigt wird. Wer die Sonne bereits vor dem Fenster stoppt, hält die Wohnung spürbar kühler, spart Energie und verbessert gleichzeitig den Wohnkomfort.
Wie geht es jetzt in Waidhofen / Ybbs weiter – vor allen Dingen die SPÖ ist gefragt, ob sie sich auch mit der Meinung der SPÖ Stadträtin in Wien solidarisieren kann.
Alles Nähere dazu:
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