Auch in Waidhofen an der Ybbs verändert sich die Esskultur. Wo man sich zum Essen an einen gedeckten Tisch setzte, gibt es heute auch „schnelle“Mahlzeiten – „steuerschonend“ aus der Schachtel und Getränke im Einwegbecher. Die Waidhofner Politik feiert die Eröffnung einer Fast-Food-Filiale, die Bilder davon kommen über die Medien bis in unsere Haushalte.
Für die Eröffnung gibt es also viel Aufmerksamkeit. Wie viel davon bleibt für die Wirtshäuser, die unsere Stadt seit Jahrzehnten prägen?
Wer schon einmal in einem Extrazimmer eine Familienfeier ausgerichtet hat, weiß, was so ein Gasthof wert ist. Da kann man die Tür zumachen, unter sich sein, gemeinsam essen und noch ein bisserl sitzen bleiben. Die Hausmannskost gehört dazu. Genauso gehören die Menschen dazu, die in der Küche und in der Gaststube dafür sorgen, dass aus einem Mittagessen ein schöner Sonntag und aus einem Geburtstag eine Erinnerung wird.
Eine dieser Menschen ist unsere Maria Üblacker.
Was haben wir ihr alles zu verdanken! Wie oft sind wir bei ihr eingekehrt, haben gefeiert und sind länger geblieben als geplant? Hinter diesen Stunden, die für uns so selbstverständlich waren, stehen Jahrzehnte Arbeit. Maria hat sich ihren Ruhestand mehr als verdient. Sie soll jetzt Zeit für sich und ihren Otto haben und die gemeinsamen Jahre genießen können.
Und die Linde? Die soll auch nach Marias Abschied ein Wirtshaus bleiben. Das liegt auch dem Kulturkreis Freisingerberg am Herzen.Toni Üblacker war eines seiner Gründungsmitglieder und hat ihn als Berater begleitet. Viele von uns verbinden mit diesem Haus Menschen und Geschichten, die zu Waidhofen gehören.
Darum bitten wir euch: Streckt die Fühler aus. Wer kennt jemanden, der den Gasthof zur Linde pachten oder kaufen und im Sinne der Familie Üblacker weiterführen möchte? Erzählt im Freundeskreis davon. Gebt einen Kontakt weiter, wenn euch jemand einfällt. Vielleicht beginnt die Zukunft der Linde mit einem einzigen Anruf.
Maria hat uns über viele Jahre die Tür geöffnet. Jetzt können wir mithelfen, dass sie auch nach ihrem Abschied offen bleibt.
So sieht derzeit der Gang im Gasthof aus – die Nikoläuse sind geballt und Sommer und Winter unterwegs um einen geeigneten Nachfolger zu finden!
Was hinter einer offenen Wirtshaustür steckt
Wer in der Linde einkehrt, sieht den gedeckten Tisch. Man nimmt Platz, bestellt etwas und freut sich, wenn die Wirtin noch einen Augenblick Zeit für ein Gespräch hat. Was es braucht, damit diese Tür Tag für Tag offensteht, bleibt für die Gäste meist im Hintergrund.
Einen Gasthof in Österreich zu führen heißt auch, sich mit Auflagen, Kontrollen und Anträgen auseinanderzusetzen. Vieles davon hat seinen guten Grund. Doch wie viel Zeit und Kraft die Summe dieser Anforderungen einen kleinen Familienbetrieb kostet, lässt sich vom Wirtshaustisch aus schwer ermessen. Und wenn nach Jahrzehnten jemand gesucht wird, der das Haus weiterführt, stellt sich neben der Frage nach Küche und Gaststube auch jene nach den Bedingungen, unter denen das gelingen kann. Aber Maria hat sich einen soliden Kundemstock aufgebaut, den Betrieb immer gut weiterentwickelt und bestens ausgestattet. Es sollte möglich sein, diesen Betrieb übergangslos weiterführen zu können.
Im Archiv des Kulturkreises Freisingerberg finden sich zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen aus der Geschichte des Gasthofs Üblacker. Sie zeigen, was dieses Haus für Waidhofen bedeutet hat und bis heute bedeutet. Das Piaty-Archiv bewahrt viel Material darüber, was Maria und ihre Familie über all die Jahre geleistet haben.
Wer führt den Gasthof zur Linde weiter?
Auch in Waidhofen an der Ybbs verändert sich die Esskultur. Wo man sich zum Essen an einen gedeckten Tisch setzte, gibt es heute auch „schnelle“ Mahlzeiten – „steuerschonend“ aus der Schachtel und Getränke im Einwegbecher. Die Waidhofner Politik feiert die Eröffnung einer Fast-Food-Filiale, die Bilder davon kommen über die Medien bis in unsere Haushalte.
Für die Eröffnung gibt es also viel Aufmerksamkeit.
Wie viel davon bleibt für die Wirtshäuser, die unsere Stadt seit Jahrzehnten prägen?
Wer schon einmal in einem Extrazimmer eine Familienfeier ausgerichtet hat, weiß, was so ein Gasthof wert ist. Da kann man die Tür zumachen, unter sich sein, gemeinsam essen und noch ein bisserl sitzen bleiben. Die Hausmannskost gehört dazu. Genauso gehören die Menschen dazu, die in der Küche und in der Gaststube dafür sorgen, dass aus einem Mittagessen ein schöner Sonntag und aus einem Geburtstag eine Erinnerung wird.
Eine dieser Menschen ist unsere Maria Üblacker.
Was haben wir ihr alles zu verdanken! Wie oft sind wir bei ihr eingekehrt, haben gefeiert und sind länger geblieben als geplant? Hinter diesen Stunden, die für uns so selbstverständlich waren, stehen Jahrzehnte Arbeit. Maria hat sich ihren Ruhestand mehr als verdient. Sie soll jetzt Zeit für sich und ihren Otto haben und die gemeinsamen Jahre genießen können.
Und die Linde? Die soll auch nach Marias Abschied ein Wirtshaus bleiben. Das liegt auch dem Kulturkreis Freisingerberg am Herzen. Toni Üblacker war eines seiner Gründungsmitglieder und hat ihn als Berater begleitet. Viele von uns verbinden mit diesem Haus Menschen und Geschichten, die zu Waidhofen gehören.
Darum bitten wir euch: Streckt die Fühler aus. Wer kennt jemanden, der den Gasthof zur Linde pachten oder kaufen und im Sinne der Familie Üblacker weiterführen möchte? Erzählt im Freundeskreis davon. Gebt einen Kontakt weiter, wenn euch jemand einfällt. Vielleicht beginnt die Zukunft der Linde mit einem einzigen Anruf.
Maria hat uns über viele Jahre die Tür geöffnet.
Jetzt können wir mithelfen, dass sie auch nach ihrem Abschied offen bleibt.
Was hinter einer offenen Wirtshaustür steckt
Wer in der Linde einkehrt, sieht den gedeckten Tisch. Man nimmt Platz, bestellt etwas und freut sich, wenn die Wirtin noch einen Augenblick Zeit für ein Gespräch hat. Was es braucht, damit diese Tür Tag für Tag offensteht, bleibt für die Gäste meist im Hintergrund.
Einen Gasthof in Österreich zu führen heißt auch, sich mit Auflagen, Kontrollen und Anträgen auseinanderzusetzen. Vieles davon hat seinen guten Grund. Doch wie viel Zeit und Kraft die Summe dieser Anforderungen einen kleinen Familienbetrieb kostet, lässt sich vom Wirtshaustisch aus schwer ermessen. Und wenn nach Jahrzehnten jemand gesucht wird, der das Haus weiterführt, stellt sich neben der Frage nach Küche und Gaststube auch jene nach den Bedingungen, unter denen das gelingen kann. Aber Maria hat sich einen soliden Kundemstock aufgebaut, den Betrieb immer gut weiterentwickelt und bestens ausgestattet. Es sollte möglich sein, diesen Betrieb übergangslos weiterführen zu können.
Im Archiv des Kulturkreises Freisingerberg finden sich zahlreiche Fotos und Filmaufnahmen aus der Geschichte des Gasthofs Üblacker. Sie zeigen, was dieses Haus für Waidhofen bedeutet hat und bis heute bedeutet. Das Piaty-Archiv bewahrt viel Material darüber, was Maria und ihre Familie über all die Jahre geleistet haben.
Hier sollen die Bilder und Filmaufnahmen aus dem Archiv sprechen.
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