Wasserfall – Rätsellösung

Viele haben dieses Bild  gesehen und ihren Tipp  zu Ort und Grund abgegeben. Alle haben den Ort erkannt, doch niemand wußte den Grund. Reinigungsarbeiten usw. gaben die meisten zur Antwort. Doch etwas anderes löst derartige Stromerzeugungsstillstände im internationalen Strommarkt aus.

Von früheren Diskussionen weiß  ich, dass in Zeiten hoher Stromerzeugungs – Kapazitäten (Wasserkraft und vor Allem wie zum Wochenende von Nord Deutschl. bis Ost Ö sehr viel Wind) ins Netz eingespeist wird und auf der anderen Seite der Verbrauch speziell zum Wochenende ohne Gewerbe und Industrieverbrauch im Netz ein Überschuß an Strom entsteht  und damit eine Spannungsanhebung erfolgen würde, werden Kapazitäten über eine zentrale Netzleitstelle bei Verbund aus dem Netz abgeregelt oder abgestellt. Jene Kraftwerke  welche die  Voraussetzungen technischer Natur und anderen Umständen, wie Oberlieger, Unterlieger, Fischerei, Naturschutz usw die Möglichkeit haben  und  beim  “Regelenergie und Auskleichsenergie Markt”   teilnehmen  erhalten dafür die verlorengegangene Energie finanziell ersetzt. Diese Ausgleichsenergie wird über die Strom Börse Leipzig im Stunden, Tages und Minutentakt gehandelt und auch dann dementsprechend abgeregelt.
Information: https://www.e-control.at/marktteilnehmer/strom/strommarkt/regelreserve-und-ausgleichsenergie

Aufgrund der Art der Anlage in Opponitz  beteiligt sich auch die Betreiberfirma Wien-Strom an diesem modernen Ausgleichsmarkt. Das hat Herr Dipl. Ing. Norbert Bock von der Wien Energie auch so bestätigt.

Zu Deutsch: Wenn zu besonderen Zeiten das Wasser statt über die Turbinen direkt in die Ybbs zurückfließt, bekommt der Kraftwerksbetreiber diesen nicht erzeugten  Strom finanziell ersetzt.   Klingt etwas eigenartig, aber da sich Strom nicht gut speichern läßt kommt es im modernen internationalen Strommarkt zu solchen Entwicklungen.

Ich arbeite  seit einigen Jahren an einem Projekt, wobei der anfallende aber nicht benötigte Strom (meist in den Nachtstunden) zur Aufladung von Batterien (AKKUS) verwendet wird, welcher  dann z.B. im Bahnbereich (Schmalspur) verwendet werden kann. Angedacht war, die Ybbstalbahn mit AKKU zu betreiben (was technisch heute möglich ist) und dafür Strom aus den Wasserkraftwerken der Ybbs (EVN, Kleinkraftwerke  und Wien-Strom) zu verwenden. Das Projekt wurde von N.Ö.  abgelehnt, soll nun in einer anderen Region (anderem Bundesland) durchgeführt werden.  Bundeskanzler Kern und Verkehrsminister Leichtfried haben mir zu diesen Überlegungen gratuliert, aber die Bürgermeister des Ybbstales haben sich ja vorher entschlossen, die Ybbstalbahn abzutragen, die Schienen zu verkaufen  und statt Bahn – und Rad, so wie es LH Dr. Erwin Pröll für das Ybbstal noch 2013 wollte, nur „Rad“  anzunehmen. https://www.youtube.com/watch?v=LmwwrKEFszo
Gut ein halbes Jahr Rad (natürlich auch nur bei Schönwetter) allein genügt den politisch Verantwortlichen des oberen Ybbstales zur Tourismusbelebung. Unverständlich, wo gerade jetzt der Bahntourismus in ganz Europa immer wichtiger wird, wobei dieses touristische Angebot oft auch im Winter und bei Regen die Touristen in die jeweiligen Regionen bringt.
Zusammengestellt von Karl Piaty sen.Brief Leichtfried E-MobilitätChristian Kern und Karl Piaty - E-Mobilität
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speichern und fahren – 16. Feb. 2017

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