Neue Liste bei der Nationalratswahl ?

Noch weiß die ÖVP  nichts genaues über die Pläne von Außenminister Sebastian Kurz für die nächste Nationalratswahl. Doch Sebastian Kurz weiß, dass auf Bundesebene nur mehr mit einer geöffneten ÖVP etwas zu gewinnen ist. Daher wird er morgen 14. Mai 2017 im ÖVP  Bundesparteivporstand seine Vorstellungen präzisieren.

Durchgriffsrecht für Listenerstellung

Eine seiner Forderungen wird eine eigene Liste sein, die auch von anderen Organisationen und Personen ohne Parteibuch unterstützt werden kann, die ebenfalls kandidieren können. Für die Listenerstellung fordert Kurz ein „Durchgriffsrecht“.

Zudem verlangt er für die Übernahme der Führung von seiner Partei, dass er die Bundesliste alleinverantwortlich erstellt und nicht wie bisher durch Beschluss des Vorstandes. Die Landeslisten sollen im Einvernehmen mit dem Bundesobmann erstellt, der Bundesobmann soll ein Veto-Recht bekommen, lautet eine weitere Bedingung.

Ein Vorzugsstimmensystem soll über den Erfolg auf den Landes- und Regionallisten entscheiden, um eine Bindung zwischen Bevölkerung und politischen Vertretern zu stärken. Die Reihung auf den Kandidatenlisten soll nach dem Reißverschlusssystem erfolgen, abwechselnd Frauen und Männer auf allen Ebenen.

Mit der letzten Forderung schließt er an die Waidhofner Wahlgruppierung FUFU auf, welche mit diesem System (abwechselnd Frauen und Männer) bei der Gemeinderatswahl 2017 in Waidhofen / Ybbs in ähnlicher Form auftrat.
Warten wir also auf den Abend des Muttertages 2017 – ob die ÖVP die neuen Wege des Sebastian Kurz gehen wird.  Das Bild zeigt Außenminister Sebastian Kurz, wie er die „süßen Wuchteln“ von Karl Piaty sen. entgegennimmt. Er hat sich am nächsten Tag schriftlich dafür bedankt und die Qualität sehr gelobt.

Kurz Piaty Wuchteln verg