Ehrenamt hilft Gemeinde

Die Ybbstalbahn zwischen Gstadt und Lunz ist Geschichte, aber die  Hollensteiner Bürgemeisterin Manuela Zebenholzer (Foto unten SPÖ) weiß, dass diese Ybbstalbahn sich eine Erinnerung in ihrer Gemeinde verdient hat. So hat die Gemeinde Hollenstein im Oktober 2017 wieder Geleise im Gemeindegebiet verlegt um dort einen original „Schafkäswaggon als begehbares Denkmal an die Ybbstalbahn“  aufzustellen.

Am 25. Oktober 2017 war es soweit. Der Obmann vom Club 598, Ing. Siegfried Nykodem,  hat diese großräumigen Waggons vor dem Verkauf durch die NÖVOG ins Ausland gerettet. Er mußte dafür pro Waggon 4200 Euro bezahlen, aber es war es wert, den Ausverkauf ins Ausland zu stoppen. Heute war die Bürgermeisterin mit einigen Beratern in Waidhofen / Ybbs um sich einen Waggon auszusuchen. Dieser soll noch im November 2017 auf die „Schienen von Hollenstein“ überstellt werden. Es wird eine unentgeltliche Dauerleihgabe des Verein Club 598 an die Gemeinde Hollenstein sein.

Bericht dazu vom Ybbstaler am 9.11.2017:
Hollenstein Waggon Ybbstaler 9.11.2017

Warum es im Ybbstal so unterschiedliche Ortsvorsteher gibt, ist mit üblichen Hausverstand nicht ergründbar.
Der Ybbsitzer Bürgermeister Hofmarcher (ÖVP) unternahm alles (selbst Unwahrheiten gegenüber seinen Gemeinderäten hat er ausgesprochen) um jede Erinnerung an die Ybbstalbahn  aus seiner Gemeinde  vertreiben zu können. Selbst das wertvolle Eisenbahnmuseum hat er räumen lassen – das erfreut jetzt Touristen in Rumänien.

Dagegen die Hollensteiner Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer (SPÖ), welche den Radfahrern offen zeigt, dass hier einmal eine liebliche Schmalspurbahn verkehrte, welche Hollenstein einst den wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichte.

Schienen Hollenstein 2

Schienen Hollenstein Piaty e

So zeigt sich Hollenstein am Staatsfeiertag – 26. Oktober 2017

Archivbilder von Frau BGM. Manuela Zebenholzer und den Schafkäsewaggons.