Ostermarkt 2019

Am 13. April 2019 fand in der Fußgängerzone Hoher Markt ein Ostermarkt statt. Obwohl der offizielle Wetterbericht schlechtestes Wetter voraussagte, mit schwerer Bewölkung und Temperaturen um nur 6 Grad, hat das nun wieder in der Innenstadt aufgestellte Wetterhäuschen natürlich für Sonnenschein in Waidhofen / Ybbs gesorgt.

Leider hat man die Stände nicht so aufgestellt, daß sie auch in der Sonne stehen, aber dafür kann der Wettergott natürlich nichts. Der Hohe Markt ist im April ein „extrem schattiger“ Markt, das sollte man wissen und so einen Ostermarkt eher am Oberen Stadtplatz ansiedeln. Ab Mitte Mai bis Mitte September ist diese Fußgängerzone für Freilichtveranstaltungen ideal, das sollten sich die Veranstalter immer vor Augen halten.

Der natürliche Sonnenstand läßt sich auch vom besten Wetterhäuschen nicht verändern.

Absolutes Highlight des diesjährigen Ostermarktes war sicherlich der „Weiße Osterhase“. Das Stadtmarketing hat Frau Renate Wachauer gebeten, mit ihrem legendären „Kult-Hasenkostüm“ den Besuchern Freude zu machen. Daß dies gelang zeigt dieses Video.

Und am Ostersonntag fährt dann der „Osterhasenzug“ in Waidhofen / Ybbs, die nächste Gelegenheit den „Weißen Osterhasen“ live zu sehen.

Übrigens: Das gesetzliche Vermummungsverbot hat der „weiße Osterhase“ genial umgangen. Jetzt sieht man das freundliche Gesicht von Renate Wachauer eben – die frühere Hasenmaske wurde einfach daheim gelassen.

Zusammenfassung:
Ein wirklich schöner Ostermarkt mit vielen bunten Ständen und viel Aktion.
Schlecht gewählt allerdings Zeit und Standort. Im April um 8:30 in der schattigsten Zone der Stadt einen Markt anzusetzen, kann einfach nicht sinnvoll sein. Tatsächlich sah man erst gegen 10 Uhr die Besucher in marktkonformer Anzahl, wobei aber auch dabei der starke Schatten sehr störend wirkte. Zu dieser Zeit erstrahlte der Obere Stadtplatz, die Hörtlergasse und teiweise auch die Ölberggasse  schon im vollen Sonnenlicht. Warum man nicht wenigstens die Hörtlergasse für die Stände nützte bleibt für Insider rätselhaft.  Das Ende eines Marktes im April mit 13 Uhr festzulegen ist aber auch kein positives Zugeständnis zu den so bemühten Standlern – denn bei so einem „amtlich festgelegten“ Ende hört das Marktgeschehen meist zu rasch auf. Tatsächlich war festzustellen, daß der Ostermarkt nur von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 entsprechend gut besucht war. Das konnte aus diesen Gründen ledier auch erwartet werden.

1 1/2 Stunden ( 90 Minuten)  Markt –
dafür lohnte sich der große Aufwand sichtlich nicht.
Vielleicht denkt man beim „Nächstenmal“ doch noch um.

Man stelle sich vor, daß der Florianimarkr in Zell an der Ybbs (Anfang Mai) um 13 Uhr enden müßte ? Da wäre das nie dieser Erfolg geworden.  Märkte haben ihre „eigenen Gesetze“  – diese zu mißachten wird nicht gelingen.