Ybbstalbahn lebt museal

Während in Ybbsitz der dortige Bürgermeister ein bestehendes, wertvolles Eisenbahnmuseum in „Eigenregie“ kündigte und „räumen“ ließ und die wertvollen Exponate der Stichstrecke Gstadt – Ybbsitz dadurch nach Rumänien verbracht werden mußten (um sie wenigstens vor der Zerstörung zu retten) – und in Waidhofen seit Jahren für die wertvollen Lokomotiven der Serie YV. 2 und 3 sowie einigen Personenwagen aus der K&K Zeit ein Museum angedacht wird, hat die kleine Gemeinde Hollenstein geradezu vorbildlich gehandelt.

Der Club 598 aus Waidhofen / Ybbs verlieh einen der „Schafkäsewaggons“ an die Hollensteiner und die machten daraus einen „Zeitreisewaggon“ welcher nun der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen steht.

Auch dieser Waggon hat eine dramatische Geschichte: Auch dieser Waggon wurde vom Land NÖ (NÖVOG unter LR Wilfing und Geschäftsführer Stindl) bereits nach Rumänien verkauft. Der ehrenamtliche Club 598 unter Obmann Nykodem kaufte die 3 Schafkäsewaggons zurück, damals befanden sie sich bereits auf den Weg nach Rumänien. Es ist fast unglaublich, was das Kulturerbe Ybbstalbahn in den letzten Jahren erleiden mußte – vielleicht greift einmal ein Historiker diese Begebenheiten auf.