Per Bahn nach Hallstatt

Eine der am meisten besuchten Kleingemeinden Österreichs ist Hallstatt. Mit dem Auto oder dem Bus ist es eine Strapaz Hallstatt zu erreichen, vor allen Dingen dort in der Nähe zu parken.

Aber es gibt auch die Möglichkeit – mit Bahn und Schiff dort anzureisen. Und ob  eine solche Reise nicht nur viel bequemer und billiger ist, testete die „Waidhofner Badegruppe“ rund um die Fam. Mairhofer – Badebuffetbetreiber im Parkbad.

Diese Gruppe wählte das „einfach raus“ Ticket der ÖBB – da kostet eine Fahrt von Waidhofen / Ybbs nach Hallstatt und retour für 5 (fünf) Personen lediglich 45.- Euro – also 9 Euro pro Person. Kleiner Wermutstropfen – das kurze Rückfahrtstück von Steinach Irdning nach Selzthal (ECE – Schnellzug) muß etxtra bezahlt werden – aber man könnte auch über Attnang Puchheim und Linz zurückfahren – ohne Aufpreis, aber es dauert eben etwas länger.

Und natürlich gab es auch eine kleine Verwechslung:

Dieses Video zeigt das derzeitige Kultvideo –
es haben inzwischen über 85 Millionen gesehen, darunter viele Asiaten:
https://www.youtube.com/watch?v=q0hyYWKXF0Q

Und so trat unser berühmter Medizinalrat in Hallstatt auf:
dance monkey

Oft fragen sich Touristiker, warum die Asiaten so großen Gefallen an diesem kleinen Ort finden.  Japaner, Chinesen oder auch Inder findet man in großer Zahl in Hallstatt. Ausschlaggebend waren vor rund 20 Jahren Fernsehberichte aus Österreich. 

Auch über Waidhofen / Ybbs wurde dabei einmal groß und weltweit berichtet, es ging um die Euroaktivitäten von Zuckerbäcker Karl Piaty sen:
Piaty im japanischen Fernsehen 2001 (2)

Hier einige Berichte aus dem internationalen Fernsehen im asiatischen Raum, aber sogar der arabische Sender „Al Jazira“  berichtete mehrmals:

Doch Karl Piaty hatte auch wichtige  Verbindungen zu japanisch / österreichischen  Meinungsbildnern,  und so wurde die Mostvierteltouristik informiert, daß dieses Potential für das Mostviertel und insbesondere das Ybbstal ebenfalls genützt werden könnte. Italiener und Asiaten sollten animiert werden, ins Mostviertel zu kommen, wenn sie in der Nähe (auf ihren Österreich-Touren)  sind.

Hauptattraktion sollte die „Ybbstalbahn“ sein und natürlich die „Altstadt von Waidhofen / Ybbs“, der „Lunzersee, Opponitz, Hochkar, Hollenstein und Ybbsitz“.

Die Möglichkeiten lagen auf der Hand, denn nur rund 50  km von Waidhofen entfernt befindet sich einer der größten Hauptanziehungspunkte für die Italiener und Japaner – die Gedenkstätten von Mauthausen. Von den 180.000 jährlichen Besuchern sind rund 90.000 aus dem Ausland.
https://www.google.com/maps/dir/Mauthausen/Waidhofen%2FYbbs+Stadt+Bahnhof,+Waidhofen+an+der+Ybbs/@48.1012592,14.4971946,11z/data=!3m1!4b1!4m13!4m12!1m5!1m1!1s0x4773ba88eb19acd7:0x8b0f3ef19c030779!2m2!1d14.5160622!2d48.2437859!1m5!1m1!1s0x4772305339483527:0x3d4bf20587653b01!2m2!1d14.767764!2d47.958395

Von Mauthausen durch die schönsten Landschaften des Mostviertels in rund einer Stunde ( Bus) und in 1 Stunde 45 Minuten (Bahn) nach Waidhofen / Ybbs zu fahren, wäre für viele ein regional wichtiges  Angebot.

Aber von den NÖ. Touristikern wurden nähere Aktivitäten abgelehnt, stand ja schon damals eine Einstellung der Ybbstalbahn auf der geheimen Wunschliste“  einiger einflußreicher Politiker.

Es hätte natürlich kein so großes Projekt wie jenes der Chinesen in Hallstatt werden sollen, aber die Ybbstalbahn wäre ein Anziehungspunkt der Spitzeklasse gewesen. Heute ist der bahntourismus bereits ein straker Tourismusarm – und dieser wird von Jahr zu Jahr stärker – aber die Ybbstaler Bürgermeister sind da eben anderer Meinung. Dabei wäre Rad und Bahn, wie es LH Pröll wollte,  leicht möglich gewesen.

Aber es wurden alle Chancen verspielt – nur  das ehemalige Eisenbahnmuseum von Ybbsitz kann in Rumänien von den Touristen  jetzt noch besucht werden. Denn um das „Waidhofner Eisenbahnmuseum“ ist es eher wieder ruhig geworden.

manifest-japanisch pdf

Manifest chinesisch