Ab 25. Dezember gibt es die 12 Rauhnächte.
Dazu weiß unser Stadtdichter zu erzählen – natürlich in Gedichtform.

Wer weiß was eine „Rauhnacht“ ist
und was da so geschieht?
Meist pfeift der Wind ums Haus herum
und singt ein raues Lied!

Und extra finster ist die Nacht,
kein Stern am Himmelszelt,
es öffnet sich um Mitternacht
das Tor zur Unterwelt!

Dann gehen die Gespenster um,
gar schaurige Gestalten,
mit Hörnern und im Zottelfell,
sie wollen Ernte halten!

Und wenn sie dich einmal erwischen,
dann gibt es kein Entkommen,
mit ihren Klauen packen sie
die Sündigen und Frommen!

Besonders, wenn noch Wäschestücke
an ihrem Leinen hängen,
da will die teuflisch wilde Schar
zu euch ins Haus sich drängen!

Es heißt, es müsse einer „geh‘n“,
hängt Wäsche an der Leine!
Wollt ihr das Jahr gut übersteh‘n,
dann trocknet bitte keine!

12 Nächte gibts, bis Januar,
an denen die Dämonen
bei ihrem Rundgang durch das Land
die Menschen kaum verschonen!

Das Mondjahr und das Erdenjahr,
die beiden sind verschieden!
12 Nächte sind sie auseinand‘,
12 Nächte ohne Frieden!

Das alles ist nur eine Mär,
das Erbe uns‘rer Väter,
…man hatte, lief das Jahr nicht gut,
auch gleich die Übeltäter!

Und trotzdem, alte Märchen haben
meist einen wahren Kern!
Und außerdem, der Neuzeitmensch,
der gruselt sich so gern!

Fred Eichleter – Herr der Dämonen und Perchten – dichterisch
Raunächte sind die Nächte der Unterwelt – und um Weihnachten und Neujahr ist ihre Zeit

Daß es nach einer „Rauhreifnacht“ aber meist besonders schön ist, wissen die Fotografen im Mostviertel. Hier Beispiele von Karl Piaty.

Perchtenvideo – hier eines zur Erinnerung an 2018:

Rauhnacht – ein neues Lied von „Herzgluat“
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