Kulturkreis Freisingerberg Waidhofen

Ausheimische Waidhofner

Unter diesem Titel wurde von der Stadt einmal geplant, Menschen die einmal in Waidhofen / Ybbs waren und dann auswärts ihre Karierre gemacht haben zu Treffen zusammenzuholen. Das war schon vor einigen Jahren, es ist dazu nun weniger zu hören. Also wird auch hier der Kulturkreis Freisingerberg in „die Bresche“ springen.

Walter Stückler und Karl Piaty – bei Werbeaufnahmen im Atelier von Foto Nutz!

Heute soll Walter Stückler vorgestellt werden. Nach dem Umbau der alten Post übernahm er das „Dachgeschoß“ für ein „Fitness-Zentrum“ – damals etwas ungewöhnliches. Er selbst war eher ein „schmächtiger Mann“, wenn er neben seinem Idol Arnold Schwarzenegger (dieser stammte auch aus der Steiermark) stand fiel das noch mehr auf. Doch dann begann er zu trainieren und das „Eiweiß und das Brot von Piaty“ halfen ihm dabei. Kurz vor einem seiner ersten internationalen Aufritt filmte ihn Karl Piaty bei seinem Training – das Video von damals sagt sicher mehr als 1000 Worte:

Piaty Video – Training und Posing von Walter Stückler in der „alten Post“

2016, also rund 30 Jahre später ist Walter Stückler noch immer im „Geschäft“ der Bodybildner. Mit Spitzeplätzen bei internationalen Wettbewerben noch immer vorne mit dabei – auch wenn die „Piaty-Brot-Oberschenkel“ von Waidhofen / Ybbs nun doch vielleicht etwas fehlen. Aber die Schönheitsideale bei Männern werden sich in den Jahrzehnten sicher auch verändert haben.

Walter Stückler bei NABBA Universe im Jahr 2016

Er hat noch immer ein Fitneßstudio in Köflach – und es daher bei Corona betrieblich nicht leicht – aber vielleicht erinnert ihn das alte „Piaty Video“ noch einmal an seine „jungen Zeiten in Waidhofen / Ybbs“ und schaut wieder einmal vorbei – ein „original Piaty Kraftbrot“ liegt dazu immer bereit –
…. schau doch einfach einmal vorbei, lieber Walter.

Walter Stückler – vor rund 35 Jahren Geschäftsmann in Waidhofen /Ybbs

Walter Stückler – Foto: Karl Piaty

Das Stadtprojekt mit den „Ausheimischen“ wurde von Bürgermeister Krammer bereits 2016 „eingeläutet“ – aber was ist eigentlich daraus geworden? Karl Piaty hat der damaligen Sekretärin des Bürgermeisters mehrere Namen bekanntgegeben, aber dann nie mehr was davon gehört.

Medienmeldung 2016:

Die Stadt Waidhofen möchte sich verstärkt um ihre „Ausheimischen“ kümmern. Damit sind – angelehnt an den Begriff der Einheimischen – jene Personen gemeint, die in Waidhofen geboren wurden, hier gelebt und gearbeitet haben oder auch hier zur Schule gegangen sind, aber mittlerweile ihren Lebensmittelpunkt woandershin verlegt haben. Diese „Ausheimischen“ ausfindig zu machen und mit ihnen in Kontakt zu treten, ist das Ziel des LEADER-Projekts „Da und Dort“, das die Stadt im Zuge ihrer derzeitigen Präsidentschaft des „Zukunftsorte“-Netzwerks nun umsetzen möchte.

Bindung der Weggezogenen

Vergangene Woche lud Bürgermeister Werner Krammer zur Projektvorstellung. „Das Motto der Stadtentwicklung lautet ‚Waidhofen muss wieder wachsen‘“, so der Stadtchef. „Dabei ist uns eine breite Bürgerbeteiligung wichtig. Wir wollen aber auch jene einbinden, die hier ihre Wurzeln haben, aus beruflichen oder privaten Gründen aber weggezogen sind.

Die Bindung der Weggezogenen an den Heimatort gelte es aufzufrischen, damit sie vielleicht über kurz oder lang ihren Lebensmittelpunkt wieder nach Waidhofen verlegen, so Krammer. Derzeit ist man dabei, einen Datensatz über die „Ausheimischen“ der Stadt zu erstellen. Danach möchte man mit ihnen in Kontakt treten und eine Projektbefragung durchführen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen am 24. und 25. November 2016 im Schloss Rothschild diskutiert werden.

Wer sind die „ausheimischen Waidhofner“, welche bereits 2016 so groß angekündigt wurden:
https://www.noen.at/ybbstal/waidhofen-uebernimmt-praesidentschaft-2016-top-11405345


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