Stadtdichter Fred Eichleter war einer der vielen Waidhofner, der bei Faschingszügen und am Faschingsdienstag das „Faschingstreiben“ immer aktiv mitgemacht hat – oft hat er sogar mitorganisiert.

Deshalb hat sein heutiges Gedicht
besonders viel „Herzblut“ mitschreiben lassen:

Faschingsonntag war ein Umzug,
Faschingmontag dann ein Gschnas,
Faschingdienstag war die „Hölle“,
Fasching war ein Riesenspaß!

Fasching hatte in Waidhofen
seinen Stellenwert!
Durch das leidige Corona“
ist die Welt verkehrt!

Zwar sind alle brav „gemasket“,
doch ist zu ergänzen,
unser aller Faschingsspaß
hält sich schon in Grenzen!

Bummfest zu ist‘s bei den Wirten,
weder Bier noch Wein,
nicht einmal das kleinste Schnapserl
so „zum lustig sein“!

Keine Krapfen bei den Banken
und auch kein Gedränge,
niemand badet mit Genuss
in der Menschenmenge!

D’ Feuerwehr ist auch nicht lustig,
Spaß ist abgestellt,
fade ist‘s im Zeughaus unt‘en,
traurig ist die Welt!

Schaumgebremst ist unser aller
werter Bürgermeister,
ob er ein paar Runden dreht
ohne „Rathausgeister“?

Weder Jux und Tollerei
und kein Hoch des Lebens!
Wir freu‘n uns auf das nächste Jahr,
hoffentlich nicht vergebens!

Blenden wir per Video auf einen Faschingsdienstag zurück:
https://piaty.blog/2017/02/28/faschingdienstag-waidhofen/

Und noch etwas:
Noch sind der Faschingssonntag und der Faschingdienstag nicht gewesen, noch liegt dieser Tag vor uns.

Schon einmal wurde ein bereits angekündigter Faschingszug abgesagt – damals sprangen 3 vom „Team des Kulturkreises Freisingerberg“ ein und man veranstaltete spontan den „kleinsten Faschingszug Europas“:

Der kleinste Faschingszug Europas – Petermandl, Piaty, Schuhfried

Damals wurde auch vorgezeigt – wie das mit dem „Pflaster“ eigentlich wirklich ist, woher der „Name“ Pflaster tatsächlich kommt.

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