Eine alte Tradition in Waidhofen / Ybbs ist der „weiße Osterhase“. Erstmals gezeigt 1955, ist er seit rund 20 Jahren um die Osterzeit in der Stadt Waidhofen / Ybbs regelmäßig unterwegs. Das freut natürlich vor allen Dingen die Kinder.

Thomas Vielhaber führte dann den weißen Osterhasen als „Attraktion“ auf der Citybahn ein – ein „Eisenbahnfreunde-Pflichttermin “ am Ostersonntag.

Und als Renate Wachauer in das weiße Fell schlüpfte wurde der Osterhase zu einem echten Hit weit über die Stadt hinaus bekannt. YouTube Filme trugen diese Idee in die Welt hinaus. Doch dann kam 2017 in Österreich das „Verschleierungsverbot der Gesichtszüge“ – und der vollmaskierte Osterhase war „Geschichte“.

Aber Renate Wachauer gab nicht auf, statt dem Vollvisierkopf kamen dann „kesse Hasenohren“ zum Einsatz – und dann kam auch noch Corona – und nun ist wieder „Maskierung“ angeordnet – zumindest des Mund- Nasenbereiches.

Also gibt es für 2021 wiederum eine neue „Variante des Weißen Hasens“ – zumindest dann, wenn dies aus „Abstandsgründen nicht anders möglich“ ist.

Ein kleiner Bilderbogen vom 9. März 2021:

Herrliche Blumen und feinstes Ostergebäck – das gibt es in der Waidhofner Innenstadt täglich zu kaufen – die vielen Blumenhändler, Bäckereien und Konditoreien machen wochenlang die Stadt zum regionalen Ostermarkt.
Für die Werbe-Fotoaufnahmen des Kulturkreis Freisingerberg wurden Blumen von der Blumen AG am Oberen Stadtplatz und Backwaren der Bäckerei/Konditorei Piaty am Unteren Stadtplatz verwendet.

So sah der „weiße Osterhase von Waidhofen / Ybbs“ ursprünglich aus – aber „Vermummungsverbot und Verschleierungsverbot“ haben ihm seine Auftritte in der Öffentlichkeit verboten.

Also wurde der Kopf abgenommen und nun sind es die langen Hasenohren, welche den Osterhasen weiter sehr originell aussehen lassen. Mit Blumen und Backwaren aus den Geschäften der Innenstadt entstanden damit bunte Bilder, welche eben für ein „frühlingshaftes Ostern“ nötig sind. Und für „Osterhäschen Renate Wachauer“ ist dabei auch das Tragen weniger mühsam.

Ein besonderes Motiv für Ostern ist auch das Wetterhäuschen von 1899 – zeigt es doch das Osterwetter nun bereits seit 122 Jahren verläßlich an.

Aber auch den Osterhasen trifft der Coronavirus – und so muß auch (bei zuwenig Abstand) eine entsprechende Maske getragen werden:

Ein Bild aus vergangenenen Tagen des „weißen Osterhasen“, mit Schwester Rita, die als einzige richtig erkannte, wer von ihren einstigen „Kinderkartenkindern“ in dem weißen Hasen steckte.

Einen Tag nach diesen „frühlingshaften“ Aufnahmen – Schneefall in Waidhofen.
Dazu fiel Stadtdichter Fred Eichleter gleich was Passendes ein:

Fred Eichleter

Meistens hüpft der Osterhas‘,
wenn er kommt, durchs grüne Gras,
….heuer ist er wohl gestrandet
und im kalten Schnee gelandet!

Trotzdem:
Wenn die Frühlingsvogerl singen
und die Osterhasen springen,
wissen Brüderlein und Schwestern
heute ist schon „Schnee von gestern“!

Und so ging es auf der „Citybahn“ zu, wenn der „Weiße Osterhase“ zur Ausfahrt in den Naturpark Buchenberg aufrief.
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