Zum 2. mal macht Corona diesem Fest große Probleme. Kein Palmsonntagumzug, Zugangsbeschränkungen usw. Dabei ist gerade dieses Fest immer ein würdiges Ereignis.

Es läßt sich zweifeln, ob der Esel
für Jesus Christus einst bequem,
als er auf dessen Rücken einritt,
durchs Stadttor von Jerusalem!

Das Volk hat jedenfalls gejubelt
mit Palmenzweigen in den Händen!
Wir wissen allerdings inzwischen,
die Gunst des Volkes wird sich wenden!

Denn die, die froh „Hosanna“ riefen,
die rufen später :“ Kreuzigt ihn!“
Und Jesus wird allein gelassen,
weil alle seine Freunde flieh‘n!

Wir denken heute an den Jubel,
an Palmenzweige und die Freude!
Und nehmen statt der Palmenblätter
die schlichten Kätzchen von der Weide!

Es lässt sich auch mit diesen Zweigen
dem Einzug uns‘res Herrn gedenken,
und feierlich zur Palmenweihe
die Schritte in die Kirche lenken!

Und bunte Bänder, weiße Kätzchen,
sie bringen uns den Segen dar
und wachen über unsern Köpfen
im Herrgottswinkel für ein Jahr!

Stadtdichter
Fred Eichleter,
hier mit Karl Piaty sen. hatdazu ein würdiges Gedicht geschrieben

Der Kulturkreis Freisingerberg hätte einiges vorbereitet gehabt – und es wird auch „abgespekt“ etwas geben.

Palmbuschen am Wetterhäuschen sind das „Äußere Zeichen“ dazu.
Josef Gschwandegger hat sie gespendet, Renate Wachauer diese kunstvoll mit den bunten Bändern als Dekoration an das Wetterhäuschen gebunden.

Nach der „Palm-Weihe“ durch Kanonikus, Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller am Palmsonntag, können dann die Gläubigen einige dieser Palmkätzchen mit nach Hause nehmen:

Stadtpfarrer Mag. Herbert Döller erklärt:

Zur Erinnerung an 2019:

Und ein weiter Rückblick zur Glockenweihe am Palmsonntag 1953:
https://piaty.blog/2020/04/04/palmsonntag-1953/

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