Waidhofen an der Ybbs war jahrzehntelang als Blumenstadt ein Begriff. Der Forellenbrunnen, das Rathaus, die Bürgerhäuser – vieles war mit Blumen geschmückt und erfreute Einheimische und Besucher.

Doch dann wurde ein Architekt engagiert, der dafür keinerlei Verständnis hatte. In Unmengen mußten graue Pflastersteine her, das Rathaus wurde umgebaut und dabei auch von seinen Blumenkistchen „befreit“, und den Bürgern wurde geraten, die schöne Architektur nicht durch Blumen zu „stören“. Bald sah es trist aus, nur wenige trauten sich er Obrgigkeít zu widersprechen.

Nun scheint Umdenken angesagt – Pflasterflächen sollen für Bäume aufgebrochen werden und auch Blumen könnten wieder das Stadtbild verschönern.

Hier sieht man die 3 Löcher noch,
wo die Blumenkisterl einst am Rathaus montiert waren:

Zeigt die „Fotomontage“ das Motto „Blühendes Waidhofen 2021“ ????

Das kleine Video zeigt Bürgermeister und Stadtgärtner bei herrlichstem Wetter:

In Frühlingsextase
hebt der Herr Hase
die schnuppernde Nas‘
zu Ostern im Gras!

Schneeglöckchen blühen,
Veilchen glühen,
Primeln voll Fleiß,
Palmkätzchen weiß!

Bienen summen,
Hummeln brummen,
Heuschrecken hüpfen
Lämmer schlüpfen!

Schwalben schwirren,
Grillen sirren,
Amseln singen,
Falter schwingen…

…gaukeln im Wind!
Das Menschenkind
ruft laut: „Hurra,
der Frühling ist da!“

Da hat sich auch Stadtdichter Fred Eichleter schnell etwas dazu einfallen lassen – denn das Motto des Kulturkreises Freisingerberg ist schnell, schneller – digitaler.

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