Am 12. Mai 2021 läuteten nicht nur die Kirchenglocken nach langer Pause wieder gemeinsam, auch die Mauer beim Wetterhäuschen „meldete“ sich wieder sehr deutlich – Schon vor rund 2 Jahren begann die Misere dieser Gartenmauer des Rothschildschlosses:
Hier zur Erinnerung:
https://piaty.blog/2019/04/10/friess-und-wetterhaus/

Aber am 12. Mai 2021 hat die Mauer sich so geneigt, daß Gefahr in Verzug ist.

So stellte sich die Situation dar, welche von Anrainern an den Kulturkreis Freisingerberg herangetragen wurde:

Fällt von Mauern etwas runter
werden die Behörden munter,
so schauts aus, auch in Waidhofen!
Erst nach echten Katastrophen
schreitet man beherzt zur Tat,
…aber dann ist‘s meist zu „spat“!

Muss erst wirklich was passieren,
dass Behörden reagieren?

„Vurschrift“ ist „Vurschrift“
an allen Ecken,
…dahinter kann trefflich,
man lang sich verstecken!

Stadtdichter Fred Eichleter
hat schnell ein Gedicht zur Situation verfasst:

Karl Piaty sen. vom Kulturkreis Freisingerberg verständigte per Mail unmittelbar nach Bekanntwerden des Mauerbruches sowohl den Bürgermeister und weitere Verantwortungsträger der Stadt, denn nun könnte die kleinste Erchütterung böse Folgen haben.

Und es wurde auch gehandelt: Vorerst wurde die Schadenstelle vom Bauhof eingezäunt und damit ein erster Schritt getan. Doch es müssten bald weitere Schritte folgen, denn diese Zaunabsperrung würde die Mauer im Falle eines weiteren Abbruches nicht stützen können, die Gefahr im Verzug ist leider weiter gegeben.

Nun sollte aber daran gedacht werden, in welcher Art und Weise hier saniert werden soll. Dazu liegen schon seit einiger Zeit Vorschläge vor, welche vom Kulturkreis Freisingerberg gerne auch öffentlich mitgeteilt werden. Gerade Baumeister Deseyve sen. und Stadtpfarrer Döller kennen die Situation sehr gut – die Vorschläge zur Verkleinerung der Mauer sind auch zur besseren Verkehrssicherheit sicher vorteilhaft. Es ist daher zu hoffen, daß Baumeister Deseyve sen. und Stadtpfarrer Döller in die notwendigen Besprechungen eingebunden werden.

Hoffen wir, daß nun rasch und zukunftsgerichtet gehandelt wird. Das Platzerl rund um das Wetterhäuschen könnte so zu einem hochwertigen Aufenthaltsort in angenehmer grüner Umgebung werden. Denn schon jetzt sitzen die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt lieber beim Wetterhäuschen als in der Fußgängerzone:

Und natürlich auch beim Stadtbrunnen,
…. auch wenn man hier „strafweise“ auf den harten Pflasterstufen sitzen muß.

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