Es ist keine 14 Tage her, als für die Scooter sowohl das Innenstadtpflaster beschmiert, als auch Parklätze geopfert wurden.

Am 15. Mai 2021 schaut das schon wieder etwas anders aus.

In der Pestalozzistraße gab es Anrainer, denen das so gar nicht gefiel, und dort wohnen viele, viele Wählerinnen und Wähler. Also gab es „Auftrag“ die frisch„gepinselten Scooterflächen“ wieder zu übermalen und das ganze mit neuer blauer Linie – wieder als Kurzparkzone zu kennzeichnen.
Man hatte allerdings nicht recht viel blaue Farbe übrig.

In der Innenstadt wiederum „wehrt sich das ölige Pflaster“ selbst gegen die „amtliche Bepinselung“ – Was bei der Eröffnung noch so schön glatt aussah, das zerfledert sich schon jetzt gehörig – Stadtbildpflege 2021 !!

Und etwas allgemeines zu den Scootern:

E-Scooter sind eine durchaus akzeptable Möglichkeit, sich leise und bequem befördern zu lassen. Und daß es Firmen gibt, welche diese Scooter verleihen ist auch in Ordnung, wenngleich Städte (wie z.B. Graz) dies prinzipiell verbieten.

Unmöglich wäre es aber, wenn die öffentliche Hand hier auch Steuergeld verwendet um ein „Fungerät“ zu fördern.

Die in der Innenstadt wohnenden (sind nur mehr wenige) werden sicher sehr genau beobachten, ob es nicht auch bald „nächtliche Rollerrennen“ geben wird.

Wenn dazu auch nur ein Euro aus der Waidhofner Stadtkasse fließt wird es über kurz oder lang problematisch, sowohl mit den Aufsichtsbehörden und auch mit der „kleinen“ Opposition.

TIER ist ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, welches mit den E-Scootern gut verdient – da sollten eher Steuern zu erwarten sein als Förderungen aus Steuergeld genehmigt werden.

Kostet dieser gewinnorientierte Verleih von in China erzeugten Scootern der Stadt Waidhofen etwas? Dies sollte doch zu eruieren sein.

Mehr dazu hier –
auch wie sauber die Bemalung bei der „Eröffnung“ noch war:

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