Am 22. Mai 2021 wird in Lunz am See das „Haus der Wildnis“ eröffnet. Diese sehr geschmackvoll gestaltete Halle soll die Natur des Naturparkgebietes zeigen.

Wer bei der „Online Eröffnung“ dabei sein will – hier ist alles zu erfahren:
https://www.haus-der-wildnis.at/eroeffnung/

Das Gebiet wo Moritz als der letzte „Ötscherbar“ gesichtet wurde. Über den bekannten und bei Kindern so beliebten „Ötscherbär“ gibt es rund 60 Videos und viele Bücher. Das Vemummungsverbot macht aber „überraschende“ öffentliche Auftritte nicht mehr möglich.

Aber 48 Stunden vor der „Eröffnung des Naturparkhauses“ ließ er sich noch einmal in Lunz am See sehen. Als er dann erfuhr, daß auch im Inneren kein Ötscherbär zu sehen ist, war er doch etwas enttäuscht, denn der Ötscherbär gehört zum Ötschergbebiet wie das Amen zum Gebet. Er ist in Holz und Eisen zu sehen und gemalt in vielen Bildern und sogar auf vielen Ortstafeln im gesamten Ötschergebiet präsent.-

Und in den Herzen der Kinder ist eben auch der „flauschige“ Ötscherbär unsterblich. Auf Yourube einfach die 60 Videos ansehen: https://www.youtube.com/results?search_query=piaty+%C3%B6tscherb%C3%A4r

Als kleines Geschenk zur Eröffnung wurde an das „Haus der Wildnis“ ein Band der 6. Auflage des „Buches Moritz“ persönlich übergeben, möge der Bildband ebenso viel Freude machen, wie dies bei der 5. Ausgabe mit Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner war:

Renate Wachauer – der „flauschige Ötscherbär“ mit Frau Landeshauptfrau Mikl Leitner mit einem Bildband der 5. Ausgabe des Bilderbuches „Moritz, der lustige und kluge Ötscherbär“.
Mag. Wolfgang Sobotka, so wie die Östsherbärin Waidhofner, hier nach einer Wanderung in den Ötschergräben

Sowohl im Haus der Natur (Regierungsviertel St. Pölten) als auch in Schloß Neubruck (Tourismusbüro Mostviertel – Bärenstiege) gibt es „ehemalige Ötscherbären“ zu bestaunen.

Offizieller WWF Artikel zu den Ötscherbären:
https://www.wwf.at/de/menu27/subartikel1727/

Und auch traurige Geschichten gibt es, z.B. jene, daß 2 slowenische Zirkusbären einmal als „lebende Ötscherbären“ als Touristenattraktion dienen mußten. Zwar wollten Landesrat Vinzenz Höfinger und Lise Prokopp für die 2 im Ötschergebiet gefangen gehaltenen Bären namensgebend Patronanz übernehmend Gutes tun, aber diese Geschichte hätte so nicht gemacht werden sollen. Lebende Tiere sind kein gutes „Spielzeug“ für Marketingstrategen.

Die beiden armen Bären (die nie richtige Ötscherbären waren) kamen zum Glück dann doch noch in den Bärenwald ins Waldviertel.

Und dieses Video soll zeigen, daß sie zumindest am Ende ihres Lebens doch wieder Lebensfreude genießen durften.

https://www.noen.at/zwettl/abschied-arbesbacher-baerenwald-trauert-um-baer-vinzenz-arbesbach-redaktionsfeed-baerenwald-baerenwald-arbesbach-redaktion-229221946

Zum Abschluß noch ein sehr altes Foto (etwa um 1949 entstanden) von Karl Piaty (geb. 1910 gest. 1989) vom „Urwald rund um den Dürrenstein“ – so wurde das Gebiet schon zur Zeit Rothschilds genannt. Und nach Rothschild hatte dieses Gebiet wiederum „turbulente Zeiten“ zu überstehen. Karl Piaty war zu dieser Zeit einer der wenigen Filmer und Fotografen, denn Film- und Fotomaterial waren damals rar und extrem teuer.

So fotografierte Karl Piaty (geb. 1910) den „Urwald“

Auf der Mariazellerbahn wurde die „Werbekraft des Ötschbär“ längst erkannt und 2021 ausgebaut auch hier stehen die Kinder im Focus – sehr erfreulich:
https://www.noen.at/erlauftal/st-anton-puchenstuben-oetscherbaer-glaenzt-zum-saisonstart-st-anton-an-der-jessnitz-puchenstuben-mariazellerbahn-oetscherbaer-print-272582476

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