Der erste Eindruck täuscht selten! Diese alte Weisheit kam auch bei den Waidhofner Gartentagen 2021 spontan zur Bestätigung.

Stadtpfarrer Kanonikus Mag. Herbert Döller sah das geschmiedete Kunstwerk von Thomas Hochstädt und schrieb seine ersten Gedanken danach nieder:

Mag. Herbert Döller
Oberer Stadtplatz 35
3340 Waidhofen an der Ybbs

Der spontane Gedanke, der mir eingeschossen ist, beim ersten Anblick des Kunstwerkes ist ein Hymnus aus dem Stundengebet der Kirche.

Dort heißt es:
Dreifaltiger verborgner Gott
ein Licht aus dreier Sonnen Glanz,
drei Flammen einer Liebesglut,
Gott Vater, Sohn und Heil´ger Geist.
 

Dazu kommt die herzförmige Ausbildung der “Blätter” dieser Blume.
Das Herz steht für die Liebesglut, von der es im 1. Johannesbrief heißt:

“Gott ist die Liebe”. Es ist schwer, sich dem Glaubensgeheimnis der Dreifaltigkeit anzunähern, geschweige denn es erfassen zu wollen. Bereits die Kirchenväter benutzten Bildworte zur Veranschaulichung der Trinität, auch wenn sie dabei deutlich machten, dass Bilder nur unvollkommen oder gar irreführend und falsch sein können.

Da gibt es das Bild vom Baum mit Wurzeln, Stamm und Zweigen (Tertullian) oder vom Regenbogen mit Sonne, Sonnenlicht und Farben (Basilius von Caesarea) oder von den drei Kerzen, die doch ein einziges Licht verbreiten.
Ende der Aussagen von Mag. Herbert Döller

Näheres und viele Fotos und Videos:

21. Juni 2021:
Nun wird dieses, auch christlich so beeindruckende Skulptur, vorerst einen sehr prominenten Platz direkt bei der Stadtpfarrkirche in Waidhofen / Ybbs bekommen – denn besser könnte diese letzte „kahle Wand des Kirchenvorplatzes“ wohl nicht „begnadet“ werden:

21. Juni 2021 ab Mittag:

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