Eine lobenswerte Einrichtung gibt es in Waidhofen / Ybbs –
Die Veranstaltungsreihe „Bürgermeister vor Ort“. Hier können Bürgerinnen und Bürger mit dem Bürgermeister offen diskutieren und Gedanken austauschen.
Für die Waidhofner Innenstadt fand diese Veranstaltung am 24. Juni 2021 im Gasthof Halbmond – bei Franz Stressler – statt.

Ein Großteil der Diskussion drehte sich über das Wohnen in Waidhofen / Ybbs – da war natürlich auch der Hohe Markt rasch in den Gedankenaustausch eingebunden. Denn in einer Pressekonferenz Ende Mai 2021 wurde dieser Hohe Markt plötzlich als zukünftiger Wohnstandort angepriesen.

Bürgemeister Werner Krammer hat in der Diskussion erfreulicherweise festgehalten, daß er sich den Bericht zu dieser Pressekonferenz in „Gut zu Wisssen“ genau angesehen hat. Damit ist auch er einer der rund 2000 User, die diesen BLOG des Kulturkreis Freisingerberg regelmäßig sehen.

Und er hatte auch Kritik geäußert, daß über diese Pressekonferenz nicht in seiner vollen Länge informiert wurde. Diese Kritik hat der anwesende Administrator des Kulturkreises (Karl Piaty sen.) zum Anlaß genommen, hier nun die gesamten Aussagen öffentlich ins Netz zu stellen.

HIER der gesamte Videomitschnitt dieser Pressekonferenz, wo die neuen Vorgaben für den Hohen Markt mitgeteilt wurden.

Aufgrund der Überlänge des Videos ist dieses nicht auf Youtube zu sehen, sondern nur über diese PIATY-BLOG Version, ebenfalls kostenlos über Irland. Schon während der ersten 3 Tage wurde das Video 800 mal downgeladen. Damit ist ein genauer Wortlaut abrufbar, das Material wurde auch nicht geschnitten, die schlechte Tonqualität ist durch die Nähe des Gastgartens bedingt.

In diesem Zusammenhang ist es sicher interessant, welche Versprechungen 2 Jahre vorher gemacht wurden, welche positive „Geschäfts-Entwicklung“ der Hohe Markt alleine schon auf Grund der neuen „Pflasterung“ nehmen wird:

Das Archiv des Kulturkreis Freisingerberg hat viele Aufnahmen, wie in Waidhofen / Ybbs Politik gemacht wird, denn zu oft setzt man seitens der Politik auf eine „Vergeßliche Bürgerschaft„.

Interessant bei „Bürgermeister vor Ort“ war auch die Erklärung zur neuen Bauweise in Gstadt. Dort sollen „grüne Dächer auf den Fabriksgebäuden“ eine „umweltfreundliche Situation“ ermöglichen.

Wie so etwas in der „Praxis“ aussieht, können die Waidhofnerinnen und Waidhofner recht schön beim stadteigenen Ybbskraftwerk beim Ybbsturm schon heute beobachten:
Ein Bild (vom 25. Juni 2021) sagt mehr als 1000 Worte – rundum alles in schönsten „Grün“ – das „Rasendach“ ist dagegen eher eine „Steppe“!

Waidhofen ist die „Stadt im Grünen“. Vielleicht machen die Gemeinderäte einmal einen Hubschrauberrundflug über unser großes Gemeindegebiet und erkennen, daß Waidhofen wohl keinen Grund hat, durch „läppische Fabriksbegrünungen“ sich ein „grünes Mäntelchen“ anzuziehen. Solche Vorgaben als „vorbildliches Umweltszenario“ zu verkaufen ist eher seltsam, das wird den Politikern wohl niemand ernsthaft abnehmen. Hier wird dem sehr ernsten Thema „Klimaerwärmung“ kein guter Diest erwiesen, denn mit „Kanonen auf Spatzen“ schießen hat sich noch nie bewährt. Und das obige aktuelle Bildbeispiel vom verdorrten Grasdach auf dem Ybbs-Kraftwerk ist dabei nur eine weitere Facette der politisch fehlgeleiteten „Naturgedanken“.

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