Allgemein

Schild – Bürgereien

Vorsicht Satire:
Als Jörg Haider einmal ein „Taferl in die Kameras“ hielt wurde er von seinen politischen Mitbewerbern stark „verissen“.
„Taferlklassler“ nannten sie ihn und auch noch vieles mehr.

Jörg Haider mit einem seiner „Taferl“ – da ging es um „Politikergehälter“

2021 ist eine neue Zeit angebrochen, und wer die neueste Ausgabe der Stadtzeitung „Mein Waidhofen“ liest, der weiß das aus der „Taferlzeit eine Schilderzeit“ geworden ist.

Magistratszeitung September 2021
Magistratszeitung September 2021. Und diese Art von Bankerl sind nun eben ein „Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger“ – die NÖN hat diese gefragt, da schaut das Ergebnis etwas anders aus.
Magistratszeitung September 2021 – Auch Kleinkinder freuen sich da gerne mit.
Einst war es verpönt, die Meinung von Kleinkindern in politische Aussendungen einzubeziehen
– auch das hat sich scheinbar geändert.
Und wenn der „politische Rang“ etwas angehoben ist, sind statt Schilder eben Schachteln in Kubusform gefragt.
Was da drinnen ist allerdings nur schwer zu erraten – Transparenz ist da eher nicht gefragt.

Die 2 Beispiele mit den Vertretern der Gemeinderatsparteien (ausgenommen FUFU Dowalil und UWG Elsner) stammen so wie die beiden anderen Beispiele aus denselben Waidhofner Stadtnachrichten von „Mein Waidhofen“

Ein Marketingstratege unter „vorgehaltener Hand“ dazu:
Diese Tafel „GUT GEMEINSAM“ scheint ein Vorgriff auf die Jännerwahlen zu sein – in 3 Monaten werden wir es wissen.

Ob dann auch die Parteien mit dem derzeit gemeinsamen „Schild für Bürger“ zu sehen sind ????? Und bitte beachten: Vorsicht Satire.

Von wo wurde dieser Spruch eigentlich übernommen?
Eine mögliche Antwort gibt eine Bürgerliste in Gumpoldskirchen :
https://www.facebook.com/GUT-Gemeinsam-Unabh%C3%A4ngig-Transparent-1348032165347220/

Die Atmosphäre in der Stadt
ist derzeit grandios,
es prügeln die Politiker
nicht einfach wild drauf los!

Die Einen, die die Mehrheit haben,
bestimmen oft die „Sach“,
die Anderen, die maulen zwar,
doch geben meistens nach!

Nur ab und zu stört einer mal
das Bild der Friedlichkeit,
meist ist‘s der in der Uniform,
der medienwirksam schreit!

Recht selten ist‘s, dass eine Krähe
ins Aug‘ der Andern pickt,
den Artgenossen weh zu tun
wär‘ ziemlich ungeschickt!

Ob dieser Friede ewig hält
ganz ohne Neid und Streit?
In Bälde wird es anders sein,
denn dann ist Wahlkampfzeit!

Gut zum Thema passt auch dieses Gedicht von Stadtdichter
Fred Eichleter

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