Kulturkreis Freisingerberg Politik Waidhofen

Lehrbeispiel der Demokratie

In Amstetten setzt man sich im öffentlichen Raum sehr offen mit dem Thema „Demokratie“ auseinander.

Diese Bildfolge stammt vom 21. Juli 2022:

Zum selben Zeitpunkt „prüft“ die Politik in Waidhofen / Ybbs das Thema mit einer „Praxisaufführung“ – kein Sommertheater – sondern Realität.

Bürger Information und Versprechungen vor Wahlen sind die „Darsteller“:

Jänner 2022 – Wahl-Versprechungen der Fraktionsobmänner zum Thema Innenstadtgestaltung

Aber was bringt die Praxis im Juli 2022 ?
Ohne mit der Bevölkerung (nicht einmal mit den Anrainern) zu kommunizieren werden plötzlich weitere Bankerl aufgestellt, manche sogar mit „Metallklettergerüst“ welche dann mit „Knöterich“ (auch als Architektentrost bezeichnet) bepflanzt werden.

Gartenfreunde und Biologen schaudert es, wenn solche botanische Fehlentscheidungen getroffen werden. Aber nicht der Stadt-Gärtner ist schuld, es gibt eigentlich keine Pflanzen die sich für diese unsinnigen Metallklettergerüste mit kleinen Pflanzschalen eignen. Es ist eigentlich eine „Vergewaltigung“ der Natur wenn man solches „Grün“ sich einreden lässt, dann bestellt und von den Bürgern bezahlen läßt.
Daher hat eine Gartenkennerin „Natur im Garten“ zu Rate gezogen – die Antwort viel sehr eindeutig aus:
Hier ein Ausschnitt der Mailanfrage und Mailantwort:

Es gibt eigentlich fast niemand unter den Passanten und Anrainern welche diese „Innenstadtgestaltung“ – durch diese Konstruktionen gefallen – aber die Politiker der Stadt halten daran fest – zumindest war dies bis zum 21. Juli 2022 so.

Denn an diesem 21. Juli 2022 zeigt sich nicht nur der optische „Alptraum“ einer Möblierung einer historischen Altstadt, sondern auch der „Praxis-Wahnsinn“.

In den Sommermonaten 2022 gab es bereits eine große Umsiedlung und nun eine mehrwöchige Baustelle in diesem Bereich. Und immer stehen dabei die unpassenden „Bankerl & Radständer“ im Weg. Anstatt diese während der Bauarbeiten zu entfernen um den Baufahrzeugen entsprechend Platz zu machen, werden nur weitere der immer rarer werdenden Kundenprkplätze „geopfert“.
Muß das wirklich so sein?

Leider, denn solange die Politik nicht handelt, muß die Verwaltung weiterhin mit „Krampflösungen“ arbeiten.
Eigentlich könnte ein Wort des Bürgermeisters einfache Abhilfe schaffen, Bankerl und Radständer wären innerhalb kurzer Zeit entfernt.

Aber es rührt sich nichts, auch keiner der 39 weiteren gewählten Gemeinderäte wird aktiv. Und so kann sich jeder Bürger davon persönlich überzeugen, daß mit der Stadtmöblierung in einem „Baustellenbereich“ jedweder Hausverstand „Urlaub“ macht.

Doch das Land NÖ. hat für solche Fälle im Jahr 2000 ein Gesetz auch für Waidhofen / Ybbs geschaffen, welches die Demokratie auch in einem solchen Fall garantiert. Indirekte Demokratie nennt sich das – das NÖ STROG listet dies genau auf:
https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=LrNO&Gesetzesnummer=20000300&Artikel=&Paragraf=6&Anlage=&Uebergangsrecht=


Aber es sollte doch auch einfacher gehen:
Der Herr Bürgermeister Werner Krammer sieht sich die Sache mit seinen Vizebürgermeistern einfach vor Ort an, spricht mit den Anrainern und verfügt eine Entfernung der im Baustellenbereich stehenden Möblierungen.

Jeder Arbeitsvorgang auf der Baustelle muß an den störenden Rdständern und Bankerl auf den Gehsteig ausweichen.

Erst wenn dies nicht geschehen sollte, dann ist eben die direkte Demokratie „am Zug“. Vergessen wir nicht, was in Amstetten öffentlich dazu festgestellt wird:

Die fehlende Information bei der Beauftragung, Bestellung und Aufstellung der umstrittenen Stadtmöblierung ist ein „Paradefall“ fehlender Information und Transparenz der Waidhofner Stadtpolitik.
Einfach zum Nachdenken – wie sieht es mit der Demokratie heute tatsächlich aus?

Karl Heinz Knoll hat bereits im Juni 2022 den Bürgermeister über die Situation freundlich und sachlich informiert.
Hier dieses Mail, welches die rechtzeitige Info an den Herrn Bürgermeister Werner Krammer belegt:

Und was gibt es auf der gegenüberliegenden Seite Neues?
Auch wenn Politik und Architekt scheinbar der Meinung waren, daß Holz ebenso gut als als Granit hält, und die „Rampe für den Citybus“ daher mit Holz ausgeführt wurde, sehen das Gegenteil jetzt auch bereits die „politisch Blinden“:

Die „hölzerne“ Citybus-Rampe – wird wohl bald „Schiefer-Platzerl“ heißen

Übrigens:
Was geschieht mit „Vollholz“ – Konstruktionen, wenn sie im Sommer Temperaturen über 60 Grad ausgesetzt werden und dann auch im Winter im Freien stehen ?
Beantwortung kann von Baumarktlehrlingen meist bereits im 3. Lehrjahr schlüssig und verständlich beantwortet werden.
Und „kleine Häuslbauer“ wissen das oft aus „Erfahrung“
https://piaty.blog/2022/07/20/die-heisse-innenstadt/

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