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Neue „Stadtansicht“!

Aufgund der immer mehr werdenden „bäuerlichen Selbstbedienungsshops“ und der damit einhergehenden Probleme des Waidhofner Wochenmarktes war es verständlich, daß sich auch das „Gewerbe“ etwas einfallen lassen mußte.

„21“ nennt sich dieses Konzept, welches jetzt vor der Spitalkirche errichtet wird. Nach dem „Kubus“ eine weitere Steigerung der „geglückten Maßstäblichkeiten“ der historischen Stadt mit dem „Einkaufszentrum Innenstadt“! Und keine Sorge, es wird auch bereits nach einem weiteren Standplatz in Waidhofen gesucht.

Denn statt den strengen Auflagen bei in Gebäuden errichteten Verkaufsstellen, gibt es bei „Containern“, welche auf Steinen „gelagert“ sind, so gut wie keine besonderen Bestimmungen. Bis auf eine, aber die kann erst bewertet werden, wenn der „Container seinen Betrieb“ aufgenommen hat.

Es wird erst „aufgestellt“ – der Endeindruck wird in wenigen Tagen sichtbar sein.

Modernes Design“ (schwarz ist üblicherweise nur die Modefarbe bei Begräbnissen) „hochwertige Architektur“ zeichnen dies alles aus, aber nur wenn man es sarkastisch sieht. Aber es ist billig und daher echt „wettbewerbsfähig“. Und nur das zählt, wenn es nur ums Geld und nicht um „Nachhaltigkeit“ geht.

Bald werden bunte Plakate vom neuen „Schlaraffenland“ für die Waidhofnerinnen und Waidhofner künden – diese Aufnahme stammt aus Kematen, wo im August 2022 die „Brotpreise“ im Container nur so „purzelten“.

„21“ in Kematen – mit Bäckern, welche die so hoch gestiegenen Energiepreise offensichtlich nicht spüren. Jedenfalls müßte nun im Finanzministerium sichergestellt werden, daß so agierende Bäcker aus verständlichen Gründen keinen „Energieausgleich“ erhalten können,
„Wettbewerbsverzerrung auf Kosten der Steuerzahler“ ist das letzte, was die Wirtschaft jetzt noch braucht.

Was sagt der zuständige Innungsmeister im August 2022:

Vorerst nur einige Bilder vom 29. August 2022 (Aufstellung des Containers)

Bitte nicht täuschen lassen – Das denkmalgeschützte „Biberschwanzdacherl“ gehört nicht zum „Verkaufscontainer“ es liegt etwas weiter dahinter.

Doch wie es „nebenan“ aussieht, geht niemand etwas an:

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