Palmsonntag, ein alter Brauch mit den großen “Palmbuschen”.
30 – 50 große Palmbuschen wurden in früheren Zeiten bei den Palmsonntag-Prozessionen in Waidhofen / Ybbs mitgetragen. Ein altes Piaty Video zeugt davon:
Glockenweihe am Palmsonntag 1953
Besonders viele große Palmbuschen gab es 1952:
Piaty Film von 1952 -gedreht von Karl Piaty (geb. 1910)
Heuer waren leider nur mehr 2 große Palmbuschen mit dabei, einen rekordverdächtigen 4 Meter langen Palmbuschen hatte der Waidhofner Gemeinderat Josef Gschwandegger selbst gefertigt und bei der Prozession mitgetragen. Und er hofft, daß der so schöne und traditionelle Brauch nicht ganz verschwindet und sich wieder mehr junge Burschen finden, die hier mitmachen.
Natürlich werden solche traditionelle Ereignisse in der Stadt Waidhofen weit über die Grenzen hinaus verbreitet – hier ein großes Bild in den OÖN.
Bilder zeigen Josef Gschwandegger auch mit Renate Wachauer, welche die für Frauen üblichen kleinen Palmgestecke trägt.
Stadtdichter Fred Eichleter hat zu diesem Thema auch einmal ein sehr passendes Gedicht geschrieben:
Es läßt sich zweifeln, ob der Esel für Jesus Christus einst bequem, als er auf dessen Rücken einritt, durchs Stadttor von Jerusalem!
Das Volk hat jedenfalls gejubelt mit Palmenzweigen in den Händen! Wir wissen allerdings inzwischen, die Gunst des Volkes wird sich wenden!
Denn die, die froh „Hosanna“ riefen, die rufen später :“ Kreuzigt ihn!“ Und Jesus wird allein gelassen, weil alle seine Freunde flieh‘n!
Wir denken heute an den Jubel, an Palmenzweige und die Freude! Und nehmen statt der Palmenblätter die schlichten Kätzchen von der Weide!
Es lässt sich auch mit diesen Zweigen dem Einzug uns‘res Herrn gedenken, und feierlich zur Palmenweihe die Schritte in die Kirche lenken!
Und bunte Bänder, weiße Kätzchen, sie bringen uns den Segen dar und wachen über unsern Köpfen im Herrgottswinkel für ein Jahr!
Palmsonntag, ein alter Brauch mit den großen “Palmbuschen”.
30 – 50 große Palmbuschen wurden in früheren Zeiten bei den Palmsonntag-Prozessionen in Waidhofen / Ybbs mitgetragen.
Ein altes Piaty Video zeugt davon:
Besonders viele große Palmbuschen gab es 1952:
Heuer waren leider nur mehr 2 große Palmbuschen mit dabei, einen rekordverdächtigen 4 Meter langen Palmbuschen hatte der Waidhofner Gemeinderat Josef Gschwandegger selbst gefertigt und bei der Prozession mitgetragen. Und er hofft, daß der so schöne und traditionelle Brauch nicht ganz verschwindet und sich wieder mehr junge Burschen finden, die hier mitmachen.
Natürlich werden solche traditionelle Ereignisse in der Stadt Waidhofen weit über die Grenzen hinaus verbreitet – hier ein großes Bild in den OÖN.
Bilder zeigen Josef Gschwandegger auch mit Renate Wachauer, welche die für Frauen üblichen kleinen Palmgestecke trägt.
Stadtdichter Fred Eichleter hat zu diesem Thema auch einmal ein sehr passendes Gedicht geschrieben:
Es läßt sich zweifeln, ob der Esel
für Jesus Christus einst bequem,
als er auf dessen Rücken einritt,
durchs Stadttor von Jerusalem!
Das Volk hat jedenfalls gejubelt
mit Palmenzweigen in den Händen!
Wir wissen allerdings inzwischen,
die Gunst des Volkes wird sich wenden!
Denn die, die froh „Hosanna“ riefen,
die rufen später :“ Kreuzigt ihn!“
Und Jesus wird allein gelassen,
weil alle seine Freunde flieh‘n!
Wir denken heute an den Jubel,
an Palmenzweige und die Freude!
Und nehmen statt der Palmenblätter
die schlichten Kätzchen von der Weide!
Es lässt sich auch mit diesen Zweigen
dem Einzug uns‘res Herrn gedenken,
und feierlich zur Palmenweihe
die Schritte in die Kirche lenken!
Und bunte Bänder, weiße Kätzchen,
sie bringen uns den Segen dar
und wachen über unsern Köpfen
im Herrgottswinkel für ein Jahr!
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