Politik

Salzburg`s neuer BGM.

Viele tippten auf einen kommunistischen Überraschungssieger bei den Salzburger Stichwahlen zum Bürgermeisteramt. Tatsächlich stellte sich dort mit Kay-Michael Dankl ein sehr beliebter Salzburger gegen Bernhard Auinger der Wahl. Aber die Salzburger haben dann doch sehr eindeutig entschieden und Bernhard Auinger zum Bürgermeister gewählt.

Wie Politik und Demokratie sein könnte, zeigt der demokratisch überzeugende Auftritt der beiden Kontrahenten kurz nach der Stichwahl:
https://salzburg.orf.at/stories/3250360/

Denn es war eine sehr faire Wahlwerbung, welche da einige Wochen in Salzburg ablief. Piaty Video war mehrere Male live dabei – und einmal gab es gemeinsam mit dem ehemaligen Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eine „süße Wuchtelübergabe“ – alles natürlich im Fernsehen übertragen – hier Ausschnitte davon:

Diese Bilder wurden von der SPÖ Salzburg zur Erinnerung gemacht. Dr. Heinz Fischer hat sich spontan entschlossen, die „süßen Piaty Wuchteln“ persönlich an Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger zu übergeben.

Ex Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller, Wahlbeobachter Karl Piaty sen., der neue Bürgermeister Bernhard Auinger mit Piaty Wuchteln und Ex Bundespräsident Dr. Heinz Fischer.

Und natürlich hatte das auch einen tieferen Grund.
Berhard Auinger und auch Kay-Michael Dankl hatten sich trotz intensiven Wahlkampf spontan um eine Sache gekümmert, in der Karl Piaty sen. gegen eine Unart eines Salzburger Anwaltes kämpft.

Besitzstörung als „Falle“ – Ein Salzburger Geschäftsmodell der übelsten Sorte.

2 jungen Frauen passierte das selbe Schicksal wie dem Enkel, und auf Anraten von „Opa“ Karl Piaty wandten sie sich sowohl an Bernhard Auinger als auch an Kay-Michael Dankl. Und beide reagierten prompt und bürgernah:

Nun sind diese beiden Salzburger zu Bürgermeister und Vizebürgermeister gewählt worden, und werden sich vielleicht nun gemeinsam darum kümmern, dass ihre so schöne Stadt nicht durch solche „Geschäftsmodelle einiger weniger“ weiter in Ungnade fällt.

Als kleine „Beobachtung“ vielleicht noch dies:
Salzburg – zwischen Kommunismus und Monarchie.

Die Kommunistische Partei hat ihre Zentrale in der Elisabethstrasse, welche so nach Kaiserin Sissy benannt ist. Und wenige Schritte entfernt steht sogar eine „Elisabeth Statue“ – nicht zu vergessen, daß der Salzburger Hauptbahnhof „Kaiserin Elisabeth Bahnhof“ heißt.

Zumindest den Salzburgern scheint es also nicht so wichtig zu sein, wo es mehr Tote gab – durch den Kaiser oder durch die Kommunisten?

Und das ist gut so – wichtig ist nur, daß nunmehr die demokratischen Spielregeln eingehalten werden, und diese waren bei den Wahlen in Salzburg vorbildlich. Da können sich viele in Bund und anderen Bundesländern ein „Scheibchen“ abschneiden.

Die Tageszeitung „HEUTE“ berichtete bereits am 25. März über die Besitzstörungsangelegenheit der beiden Salzburger Frauen:

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